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In this Oct. 10, 2019, photo, Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., speaks during the Power of our Pride Town Hall in Los Angeles. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)
Elizabeth Warren

Elizabeth Warren: Vor ihr zittern Facebook und Co. Bild: AP

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post



Elizabeth Warren könnte die erste Präsidentin der USA werden – und die grossen Tech-Konzerne haben teuflische Angst davor. Denn die linksliberale Präsidentschaftskandidatin hat einen genauen Plan, wie sie die undurchsichtigen Geschäfte von Facebook, Amazon, Google und Co. zerschlagen wird.

Mark Zuckerberg, CEO-von erstgenannter Firma, schlottern ob Warren bereits die Knie. Die 70-Jährige liefert sich einen öffentlichen Schlagabtausch mit dem Sozialen Netzwerk und hat nun einen nächsten Treffer gelandet.

Kurzer Rückblick:

Vor rund zehn Tagen veröffentlichte das Online-Medium The Verge einen Audio-Mittschnitt, in dem Zuckerberg ungefiltert zu hören war.

Laut Berichten äusserte sich Zuckerberg während einer internen Fragerunde mit Mitarbeitenden «ohne die kühle Maske aus Zurückhaltung und Zerknirschung», wie er sie bei öffentlichen Anhörungen und Medienauftritten trägt.

Der Facebook-Chef rechnet bei einem Sieg von Elizabeth Warren gegen Donald Trump 2020 damit, dass Elizabeth Warren ihr Wahlversprechen halten und die Zerschlagung von Tech-Giganten anstreben wird. Und er kündigt schon mal vorsorglich Prozesse dagegen an. Dennoch behage ihm die Aussicht auf eine «grosse Klage gegen die US-Regierung» nicht. Er verwendete dabei den Ausdruck «it would suck».

Die Attackierte reagierte in mehreren Tweets auf die Berichte. Sie schrieb unter dem Hashtag #BreakUpBigTech, sie wolle das «kaputte System, das Facebook illegale wettbewerbsfeindliche Aktivitäten» durchgehen lasse, reparieren. Und:

Bild

Könnte man übersetzen mit:

«Was wirklich ‹scheisse› wäre, ist, wenn wir nicht ein korruptes System reparieren würden, das riesigen Unternehmen wie Facebook ermöglicht, illegale wettbewerbswidrige Praktiken zu betreiben, auf den Persönlichkeitsrechten der Konsumenten herumzutrampeln und die wiederholt dabei versagen, ihre Verantwortung für den Schutz unserer Demokratie wahrzunehmen.»

Zuckerberg behauptete hingegen gegenüber seinen eigenen Angestellten, die Zerschlagung von Konzernen würde die von Warren kritisierten Probleme gar nicht lösen. Vielmehr würde dadurch der Schutz der Demokratie noch schwieriger ...

Facebook will Trump-Video nicht verbieten

Für Warren bedroht Zuckerberg mit seiner Firma also nichts weniger als die Demokratie in den USA. Politiker können Kampagnen aufschalten und erreichen damit Millionen von Wähler. Die Überprüfung des Wahrheitsgehalts ist dabei ungenügend. Erst nach Trumps Wahlsieg im Jahr 2016 wurde das Problem in seinem ganzen Ausmass so richtig bekannt. Das Unternehmen versprach zwar Besserung, doch davon ist heute wenig zu sehen.

So liess Nick Clegg, der Politik-Chef des Online-Netzwerks, vor Monatsfrist verlauten, dass Facebook Äusserungen von Politikern nicht auf Fakten überprüfen werde und grundsätzlich auf der Plattform lasse, auch wenn sie gegen die Inhalts-Regeln der Plattform verstossen würden.

«Unsere Rolle als Facebook ist es, für gleiche Rahmenbedingungen zu sorgen - nicht, selbst ein politischer Teilnehmer zu sein», sagte Clegg. Er wählte einen Tennis-Vergleich zur Illustration: Das Online-Netzwerk sorge dafür, dass der Platz bereit ist, nehme aber selbst nicht den Schläger in die Hand.

Welche Konsequenzen das hat, zeigt folgendes Beispiel: Donald Trump hat ein Video aufgeschaltet, welches bereits mehrere Millionen Mal angeschaut wurde. Im Clip wird Joe Biden, ein weiterer möglicher Kontrahent für die Wahlen 2020, der Korruption bezichtigt. Nur: Die Vorwürfe sind nichts mehr als eine Verschwörungstheorie, die selbst von vielen prominenten Republikanern als nicht wahr bezeichnet werden.

Um dieses Video handelt es sich.

Das Team von Joe Biden verlangte, dass Facebook das Video wieder von der Plattform nimmt. Doch die Zuckeberg-Firma weigerte sich. Trump darf also auch 2019 Lügen auf Facebook verbreiten.

Nun kommt wieder Warren ins Spiel

Einmal mehr habe man gesehen, dass Facebook der Profit wichtiger als die Demokratie sei, konstatierte Warren.

Die erneut aufflammende Diskussion, die wegen des Trump-Videos ausgelöst wurde, brachte Warren auf eine Idee. Und die dürfte Zuckerberg überhaupt nicht gefallen. Die Demokratin schaltete ihrerseits eine Facebook-Werbung frei, welche eine offensichtliche Lüge beinhaltet.

Darin steht: «Breaking News: Mark Zuckerberg und Facebook haben gerade Donald Trump für seine Wiederwahl unterstützt.»

Unter dieser Schlagzeile schreibt Warren, dass dies natürlich nicht stimme und bringt erneut ihre Kritik an der Plattform an. Zu sehen ist auch ein Foto, wie Zuckerberg und Trump sich die Hand schütteln.

Bild

Heute schrieb Warren auf Twitter zur Aktion: «Wir haben absichtlich eine Facebook-Anzeige mit falschen Angaben gemacht und sie an die Werbeplattform von Facebook übermittelt, um zu sehen, ob sie genehmigt wird. Sie wurde schnell genehmigt und die Anzeige läuft nun auf Facebook.»

Warren hat mit diesem genialen Schachzug Facebooks absurde Fake-News-Policy entlarvt. Das Unternehmen hat selber Regeln aufgestellt, die von Politikern aber nicht befolgt werden müssen. Die Wahlen (übrigens nicht nur in den USA) laufen erneut Gefahr, massiv manipuliert zu werden.

Derweil dürfte sich Zuckerberg grün und blau ärgern.
Warren hat ihn mit seinen eigenen Mitteln ausgespielt. Die kommenden Wahlen dürften dem Facebook-Chef nun noch mehr Magenschmerzen bereiten. Zumal Warren laut Umfragen das Feld der Demokraten seit dieser Woche erstmals anführt.

(Mit Material von dsc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sherlock.H 14.10.2019 01:37
    Highlight Highlight Facebook als Hilfspolizist, der über Wahrheit und Lüge entscheidet? Bitte nicht. Dafür sind Gerichte zuständig. Lieber mal eine Lüge oder Fake News als vorauseilende Zensur. Lustig, nur weil es diesmal um Trump geht, geben alle ihre Prinzipien vom freien, unzensierten Internet auf einmal auf. (Und ja, Facebook zensiert jetzt schon jeden Unsinn und ist ein privates Unternehmen. Meh.)
  • Forrest Gump 13.10.2019 15:50
    Highlight Highlight Unrecht hat sie nicht, wobei es für Facebook schier unmöglich ist, sämtliche Inhalte auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zu Gute halten muss man ihm, dass auch facebook-kritische Inhalte, wie ebendieser Kommentar, gepostet werden können und keine Zensur stattfindet.
    • Der_Andere 13.10.2019 21:33
      Highlight Highlight Facebook muss auch nicht alles kontrollieren. Das wäre der optimale Fall, ist jedoch, wie du bereits sagst, hinsichtlich der Menge von Posts schlicht unmöglich.

      Es wäre jedoch schon ein starkes Signal, wenn Facebook zumindest Inhalte von verifizierten Accounts (bestätigte Personen des öffentlichen Lebens) prüfen würde.

      Wer nachweislich lügt, wird gelöscht. Würde dem politischen Diskurs nur gut tun.
  • Basti Spiesser 13.10.2019 11:08
    Highlight Highlight „Die Vorwürfe sind nichts mehr als eine Verschwörungstheorie, die selbst von vielen prominenten Republikanern als nicht wahr bezeichnet werden.“

    Mutige Aussage, ich denke nicht, dass jemand belegen kann, dass Biden NICHT korrupt ist, aber ich lasse mich gerne überraschen.
    • Baruch de Spinoza 13.10.2019 12:25
      Highlight Highlight Die Aussage scheint Ihnen von unverständlicher Komplexität zu sein, woraus dann eine massive Fehlinterpretation entsteht. Mit „die Vorwürfe“ ist ein konkreter Sachverhalt gemeint, daraus zu lesen, dass Biden angeblich ganz generell „nicht korrupt“ ist, braucht ziemlich viel Bastelwerkzeug. Niemand hat je behauptet, dass er das belegen könne.
    • FrancoL 13.10.2019 22:34
      Highlight Highlight @Baruch gut gekontert, mit einem Fehler: es sind nicht Bastelwerkzeuge sondern Basti-Werkzeuge.
  • Butschina 13.10.2019 10:03
    Highlight Highlight Geschickt gemacht. Es ist meist das Beste jemandem mit seinen Mitteln zeigen was sein Verhalten bedeutet.
  • rodolofo 13.10.2019 08:55
    Highlight Highlight Die US-AmerikanerInnen müssen sich entscheiden, WELCHE Arten von Freiheit sie wollen und WELCHE Arten von Kontrolle!
    Es geht nicht darum, "DIE Freiheit der BürgerInnen" gegen "DIE Kontrollwut des Staates" durchzusetzen, wie Trump und seine folgsamen Republikaner immer wieder behaupten!
    Die Republikanische "Freiheit" ist eigentlich die Freiheit der Reichen und Super-Reichen ("weissen, alten Männern"), unkontrolliert noch reicher zu werden und dann so richtig "die Sau raus zu lassen" ("Grab them by the pussy!"), und die Kontrollen sind für Kleinkriminelle, "Sozialisten" und "Mexikaner"...
  • IZO 13.10.2019 08:39
    Highlight Highlight Ich denke es und sie tut es. Zizat; Hausmeister, Scrubs 😂
  • famu 13.10.2019 07:05
    Highlight Highlight und wie wurde fb nun ausgespielt und wo soll dieser grünblaue Zuckerberg sein? 😄
  • HRegli 13.10.2019 04:58
    Highlight Highlight Wie witzig, dieser Bericht ist selbstbezüglich. Er macht genau dasselbe wie Facebook, nämlich eine Wahlpropaganda für die linken US-Demokraten. Warren = Wonderwoman, Trump = Bad guy. Naiv, wenn man so ein Weltbild hat. Finanzielle oder ideologische Interessen?
    • Billy Meier 13.10.2019 07:01
      Highlight Highlight Äh nein, es wird einfach über eine clevere Kampagne der Dems berichtet. Mit Belegen und allem Aber vielleicht sind Ihnen diese Fakten zu wenig alternativ, HRegli?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.10.2019 08:44
      Highlight Highlight @Billy Meier
      Sorry für den Blitz. Ist für mich noch extrem früh.
      Dafür zum Ausgleich: ❤
    • Billy Meier 13.10.2019 09:13
      Highlight Highlight @PlanetGähn 😍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adumdum 13.10.2019 04:49
    Highlight Highlight Unternehmenszerschlagungen - was soll das denn bringen? Und wer unterscheidet zwischen "guten" und "schlechten" Unternehmen, Politiker etwa?!? Dann zerschlagen wir am besten als nächstes Staaten wenn sowas wie Trump passiert...

    Im Ernst, so ein populistischer Schwachsinn.

    Die sollen ihren Job machen - vernünftige Gesetze machen und dann dafür sorgen dass die auch durchgesetzt werden. Aber das ist natürlich anstrengend und langwierig.

    All diejenigen die immer gleich "Revolution" schreien haben noch nie eine mit ihren schrecklichen Folgen erlebt.
    • Billy Meier 13.10.2019 07:05
      Highlight Highlight Das gabs in den USA schon früher. Und auch wir haben Gesetze, die private Monopole verhindern sollen. Das bringt durchaus etwas, nämlich echten Wettbewerb.
    • BöserOnkel 13.10.2019 08:34
      Highlight Highlight Ich schreie Revolution und die Folgen sind mir komplett Banane. Und jetzt?
    • Adumdum 13.10.2019 15:13
      Highlight Highlight @Billy Meier, auf was hat Facebook denn ein Monopol? Auf Meinungsmache doch bestimmt nicht - und darum geht's doch glaube ich - oder hat FB jetzt schon die ganze freie Presse gekauft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Likos 13.10.2019 00:51
    Highlight Highlight Soziale Netzwerke haben sich durchaus zu einem gordischen Knoten entwickelt.
    Es ist falsch wenn sie in die Politik eingreifen, genau so wie es falsch ist dies nicht zu tun. Einer Zerschlagung würde erst recht zu einem riesigen Sumpf führen und ein Verbot wär auch eher ein demokratischer Tiefschlag.

    Das Grundproblem ist aber, speziell in den USA, die mangelnde Bildung, was den Einfluss dieser Plattformen erst so gefährlich macht.
    • Adumdum 13.10.2019 04:50
      Highlight Highlight Eben. Einfache Rezepte haben selten komplexe Probleme gelöst... Verkauft sich aber immer super.
    • Grossmaul 13.10.2019 07:37
      Highlight Highlight Warren ist sich mehr als bewusst über das marode Bildungssystem. Wenn man ihre Reden schon ein paar Jahre verfolgt hat, weiss man das auch. Sie hat diesbezüglich konkrete Vorstellungen, die sie in der Vergangenheit immer wieder erklärt hat.
      Die horrenden student loans sind dabei nur ein Teil des Problems, das sie anzugehen gedenkt. Sie hat sich über Jahrzehnte Gedanken gemacht, wie man das Bildungssystem saniert. Warren verspricht nicht nur, sie hat eine Strategie. Ob sie die als Präsidentin dann durchsetzen kann, ist natürlich eine andere Frage.
  • o.zone 12.10.2019 23:14
    Highlight Highlight Facebook und andere sind nur so gross, wie die User sie machen. Jeder kann seinen eigenen kleinen Beitrag schon jetzt leisten, nutzt einen anderen Messenger als die von FB, investiert einen Zehntel eurer Onlinezeit anstelle auf Social Media z.B. in einen Verein oder eurer Nachbarschaft. So kriegt FB weniger und wir mehr vom realen Leben. Natürlich ist es naiv zu hoffen, das so was FB beeindruckt, aber steter Tropfen hölt den Stein und Warren wäre ein willkommener Abbauhammer!
  • Don Alejandro 12.10.2019 23:00
    Highlight Highlight Next President? Ja bitte. Wäre vom geistigen Niveau her voll das Gegenteil von Trump.
  • azoui 12.10.2019 21:18
    Highlight Highlight Die Dame ist zu schlau für die US Amerikaner, sie hat deshalb keine Chance.
    • Grossmaul 13.10.2019 07:38
      Highlight Highlight Vielleicht schon. Sie ist sehr integer. Nach Trump ist schon das ein grosses Plus.
  • NumeIch 12.10.2019 21:18
    Highlight Highlight Ist Elizabeth Warren Lisa Simpson? Zumindest das Lisa hätte sie im Namen. Über das z statt s sehen wie mal hinweg.

    Play Icon


  • sowhat 12.10.2019 21:11
    Highlight Highlight Na ich fürchte, wenns drauf ankommt wird Zuckerberu schon einen Weg finden sie auszuboten. Wer sieht schon, was er im Hintergrund alles verschiebt und sperrt und umpolt etc.
  • Madison Pierce 12.10.2019 21:08
    Highlight Highlight Das Thema ist weit komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.

    Wo soll FB die Grenze ziehen? Wer definiert, was eine Lüge ist? Mischte sich FB zu fest ein, wäre das auch nicht recht.

    Deshalb muss die SBB auch jedes politische Plakat aufhängen, solange es nicht gegen das Gesetz verstösst. Obwohl auch bei uns die Wahlplakate nicht immer wahre Aussagen verbreiten.

    Solange FB die Lügen jeder Seite zulässt, ist das deshalb wohl besser, als wenn sie Partei ergreifen würden.
    • _kokolorix 13.10.2019 00:06
      Highlight Highlight Eine Lüge ist zum Beispiel seinen direkten politischen Konkurrenten der Korruption zu bezichtigen, obwohl nicht einmal ein Verfahren läuft. Gegen Trump und sein Familie sind dutzende von Verfahren hängig, die nicht abgewickelt werden können weil der Papa gerade POTUS ist...
      Und einen so einfachen Sachverhalt zu klären sollte für einen Konzern der das Bild einer nackten weiblichen Brust mit weit über 90% iger Sicherheit automatisch erkennen kann nun wirklich kein Problem sein, zumal die Anzahl der Präsidentschaftsanwärter doch sehr überschaulich ist
    • Madison Pierce 13.10.2019 17:27
      Highlight Highlight Nur weil kein Verfahren hängig ist, heisst das nicht, dass an den Vorwürfen nichts dran ist. (Auch wenn ich das nicht glaube, aber das ist nicht relevant.) Wichtig ist, dass nicht eine private Firma entscheiden soll, ob eine Behauptung stimmt oder nicht.

      Es ist in der Schweiz ja auch so: ich könnte ein Plakat drucken lassen, das Vorwürfe gegen Dich erhebt. Das würde aufgehängt (siehe aktuellen Fall vom "Egerkinger Komitee"). Du könntest das Plakat von einem Gericht prüfen lassen. Könnte ich die gemachte Aussage nicht beweisen, hätte ich ein Problem. Dann würde das Plakat entfernt.
  • Sam Regarde 12.10.2019 20:57
    Highlight Highlight Wenn das nur passieren könnte: eine US-Präsidentin, die nicht vor den Giganten der Desinformation kuscht und noch den Mut hat, das anzukünden!
    Ich befürchte jedoch weiterhin, dass eine Mehrheit der Bürger dieses grossen Landes nicht die Einsicht und die Courage (oder die notwendige Intelligenz) hat, auf diesen Kurs zu schwenken.
    • Hierundjetzt 12.10.2019 21:30
      Highlight Highlight Das Wahlsystem ist das Problem. Nicht die US Bürger. Clinton hat ja bekanntlich Millionen (!) an Stimmen mehr geholt 😌
    • Chapeau 12.10.2019 22:24
      Highlight Highlight Einerseits geb dir Recht, vor allem weil ich lange, unter anderem schon bei den letzten US Wahlen, das gleiche dachte, anderseits vergiss nicht dass wir in der Schweiz bei Abstimmungen, okey keine Wahlen, unter Umständen die gleiche Situation haben, sieht Ständemehr.
    • Antinatalist 12.10.2019 22:26
      Highlight Highlight Das Problem von verfälschten Abstimmungsausgängen kennen wir hier ja auch, dank dem unsinnigen und dringendst abschaffungswürdigen Ständemehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • si.grobs 12.10.2019 20:42
    Highlight Highlight An sich coole Aktion, Respekt!

    Was ich aber nicht verstehe, wie genau hilft dieser angedachte Break-up z.B. von Facebook die Fake News-Problematik zu lösen?

    Aus meiner Sicht braucht es eine stringentere und smartere Regulierung die dann auch knallhart enforced wird.

    Zerschlagung von Big Corps ist doch eher sozialistischer Populismus

    • The Destiny // Team Telegram 12.10.2019 21:47
      Highlight Highlight "Aus meiner Sicht braucht es eine stringentere und smartere Regulierung die dann auch knallhart enforced wird."

      Ist nicht machbar, KI ist nicht neutral und Zensur en Masse wird das Resultat sein.
    • bokl 12.10.2019 22:26
      Highlight Highlight Genau. Roosevelt war ja ein krasser Sozi.
    • si.grobs 13.10.2019 14:52
      Highlight Highlight Danke für die Blitzer 😏.

      Ernsthaft, Big Tech zerschlagen und dann sind alle Probleme gelöst?

      Und wie genau sollen kleinere Social Media-Firmen mit weniger Mitteln Fake News und Hate Speech kontrollieren?

      Bin immer für mehr Wettbewerb zu haben und auch für verschärfte Gesetze diesbezüglich.

      Doch etwas ernüchternd, dass die Mehrheit hier komplexe Probleme mit simplistischen Massnahmen angehen möchte

  • Cpt. Jeppesen 12.10.2019 20:26
    Highlight Highlight Facebook (und andere "soziale" Netzwerke) sind das neue Heroin. Es vermittlet das Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Es lässt dich scheinbar gut aussehen. Es erhöht deine Beliebtheit und soziale Kompetenz, scheinbar.
    In Wirklichkeit saugt es dich aus, bindet deine Kräfte, lässt dich vereinsamen, gauckelt dir eine nicht existente Wahrheit vor und verscherbelt deine Persönlichkeit, Rechte und Daten an den Meistbietenden.
    Wenn du davon angefixt wurdest ist es extrem schwierig wieder davon wegzukommen.
    • ninolino 12.10.2019 21:16
      Highlight Highlight Nagel auf den Kopf getroffen, aber sowas von. Danke!
    • Therealmonti 13.10.2019 05:11
      Highlight Highlight Je doofer desto Social Media!
    • Grossmaul 13.10.2019 07:42
      Highlight Highlight Darum habr ich neinen Account gelöscht.

      Und jetzt hänge ich auf Watson herum... 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 12.10.2019 19:59
    Highlight Highlight Warren for President!

    Bitte, lieber Gott, lass es Hirn regnen, so dass die Amis diese Frau zur Präsidentin wählen.
    Ich würde dann auch darauf verzichten, Dir Steine statt Hirn als Alternative anzubieten...
    • Nilda84 12.10.2019 22:45
      Highlight Highlight Made my Day! 😂😂😂
  • RicoH 12.10.2019 19:53
    Highlight Highlight Coole Aktion.
    An Warren könnte sich Zuckerberg noch die Zähne ausbeissen.
    • rodolofo 13.10.2019 09:03
      Highlight Highlight Die Jedi-Ritterin Warren nimmt es mit dem Imperator Zuckerberg und seiner "dunklen Seite der Macht" auf!
      Sein Name "Zucker-Berg" treibt dieses Gleichnis sogar noch auf die Spitze!
      Zucker ist die heimliche Droge Nr. 1 der Wohlstandsgesellschaft und verantwortlich für sehr viele nachfolgende Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme, Übergewicht, Mangelernährung, usw., welche die Kosten im Gesundheitswesen explodieren lassen.
      Die Droge Zucker kommt damit noch vor der Droge Facebook-Konsum, die auf Platz 2 der Drogen liegt, noch vor dem Kokain und dem Alkohol!
  • Auric 12.10.2019 19:50
    Highlight Highlight Dann soll sie mal, meine Sympathie hat sie dafür.

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Ein Stapel Geschirr, abgewaschen und zum Trocknen hingelegt. Das zeigt das Foto der jungen Amerikanerin Brittany Ernsperger, das sie Anfang Juli auf Facebook lud. Das Bild wirkt auf den ersten Blick nicht aussergewöhnlich.

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