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epa07423825 Mayor Pete Buttigieg meets with voters at the Gas Light Company in Portsmouth, New Hampshire, USA, 08 March 2019. Buttigieg is considering a run for the Democratic Presidential candidacy in the 2020 elections.  EPA/CJ GUNTHER

Weisses Hemd und blaue Krawatte: Pete Buttigieg tritt fast immer im gleichen Tenü auf. Bild: EPA/EPA

Pete wer??? Er ist jung, schwul und will Donald Trump besiegen

Er ist 37 Jahre jung, mit einem Mann verheiratet und hat einen nicht ganz einfachen Namen: Pete Buttigieg will US-Präsident werden. Der vermeintliche Aussenseiter ist derzeit der «heisseste» Bewerber bei den Demokraten.



Muss man sich diesen Namen wirklich merken? Schon beim Lesen bereitet er Mühe, vom Reden ganz zu schweigen. But-i-tschitsch – so ungefähr wird der Nachname von Pete Buttigieg ausgesprochen. Ende Januar hatte der 37-jährige Bürgermeister der Stadt South Bend im Bundesstaat Indiana sein Interesse an einer Kandidatur für die US-Präsidentschaft angekündigt.

Besonders ernst nahm man ihn nicht. Was sollte ein junger Provinzpolitiker im ohnehin überfüllten, mit bekannten Gesichtern bestückten Präsidentschaftsfeld der Demokraten ausrichten können? Eine ganze Menge, darf man mittlerweile konstatieren. Pete Buttigieg ist derzeit der heisseste Name unter den vielen Möchtegern-Nachfolgern von Donald Trump.

Demokraten gegen Trump

Am Montag gab «Mayor Pete», wie er sich wegen des schwierigen Nachnamens auch nennen lässt, eine bemerkenswerte Zahl bekannt: Im ersten Quartal 2019 hat er mehr als sieben Millionen Dollar Spendengelder gesammelt, überwiegend von «kleinen» Donatoren. Damit dürfte der «Nobody» Hochkaräter wie Senatorin Elizabeth Warren übertroffen haben.

Fast alles richtig gemacht

«Das ist ein enormer Betrag», schrieb Buttigieg in einem Mail an seiner Anhänger. «Wir sind nicht Teil der nationalen Politmaschinerie. Wir sind mit nur etwa 20'000 Namen auf unserer E-Mail-Liste gestartet, und nicht viele Leute wussten überhaupt, wer ich bin.» Das starke Sammelergebnis kommt jedoch nicht von ungefähr, denn Pete Buttigieg hat bis jetzt fast alles richtig gemacht.

Auf der Suchliste von Google Trends belegt er derzeit den zweiten Rang der demokratischen Kandidaten, hinter Joe Biden – der seinen Spitzenplatz wohl nicht nur erfreulichen Gründen zu verdanken hat – und vor Bernie Sanders. Sein raketenhafter Aufstieg begann Mitte März, nach einem von CNN übertragenen Townhall-Auftritt an einem Festival in Texas.

Der redegewandte und telegene Buttigieg überzeugte dermassen, dass er allein in den ersten 24 Stunden nach der Sendung 600'000 Dollar einnahm. Beeindruckt zeigte sich auch David Axelrod, der «Mastermind» hinter Barack Obamas brillanter Wahlkampagne 2008. Er habe «selten einen Kandidaten gesehen, der das Townhall-Format so gut anwenden kann», schrieb er auf Twitter.

Seither ist Buttigieg in weiteren nationalen TV-Shows aufgetreten, so in Stephen Colberts «Late Show» und bei «Morning Joe» auf MSNBC. Moderator Joe Scarborough – ein ehemaliger republikanischer Kongressabgeordneter und scharfer Trump-Kritiker – vermeldete danach, er habe seit Barack Obamas Auftritt vor zwölf Jahren nie mehr so viele Reaktionen auf einen Gast erhalten.

Das schlägt sich in den neusten Umfragen nieder, in denen Pete Buttigieg ebenfalls auf einen vorderen Platz unter den demokratischen Bewerberinnen und Bewerbern vorgerückt ist. Dabei befindet er sich offiziell noch immer in der Sondierungsphase. Seine Kandidatur deponiert hat er noch nicht. Das aber ist nach den neusten Entwicklungen nur eine Frage der Zeit.

Vater stammt aus Malta

Wer aber ist Peter Paul Buttigieg? Sein Vater stammt aus Malta – daher der ungewöhnliche Name – und war Professor an der katholischen, von einem französischen Priester gegründeten Universität Notre Dame in South Bend. Buttigieg junior schloss die High School als Jahrgangsbester ab, unter anderem mit einem Aufsatz über Bernie Sanders.

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Pete Buttigiegs Townhall-Auftritt auf CNN. Video: YouTube/CNN

Er studierte Geschichte und Literatur in Harvard und anschliessend mit einem Rhodes-Stipendium im englischen Oxford – wie einst Bill Clinton. Mit erst 29 Jahren wurde er 2011 zum Bürgermeister seiner Heimatstadt South Bend gewählt. Diese ist vor allem bekannt für die Universität und deren College-Footballteam, das in den USA einen fast mythischen Ruf geniesst.

Militärdienst in Afghanistan

South Bend gehört aber auch zum «Rust Belt» und hat lange unter der Deindustrialisierung gelitten. Diese Herkunft sieht Buttigieg als Vorteil im Wahlkampf, denn in diesen Gefilden hat Donald Trump die Wahl 2016 gewonnen. Im Unterschied zum Präsidenten aber verspricht «Mayor Pete» nicht die aussichtslose Rückkehr der alten Industriejobs, sondern neue, moderne Arbeitsplätze.

Als Stadtpräsident hat er es vorgemacht. Er riss Fabrikruinen ab oder sanierte sie und siedelte neue Unternehmen an. Zwischenzeitlich nahm Buttigieg eine siebenmonatige Auszeit, um im Afghanistankrieg zu dienen, als Nachrichtenoffizier der Marine. Eine Militärkarriere macht sich in den USA immer gut, vor allem als Kontrast zum Vietnam-«Drückeberger» Donald Trump.

Heirat mit Lebenspartner

Die Wähler von South Bend honorierten seine erfolgreiche Politik. Sie bestätigten Buttigieg 2015 mit mehr als 80 Prozent im Amt als Bürgermeister. Nur wenige Monate zuvor hatte er mit einer spektakulären Erklärung für Furore sorgte: Er outete sich als homosexuell. Im Juni 2018 heiratete er seinen langjährigen Lebenspartner Chasten Glezman in einer kirchlichen Zeremonie.

Pete Buttigieg mit Ehemann Chasten Glezman

Pete Buttigieg mit Ehemann Chasten Glezman. Bild: Facebook

Nun setzt Pete Buttigieg zum ganz grossen Sprung an, vom Oberhaupt einer Stadt mit etwas mehr als 100'000 Einwohnern direkt ins Weisse Haus. Mit seinen 37 Jahren bezeichnet er sich selbst als Millenial. Falls er die Wahl gewinnt, würde er die Präsidentschaft im Januar 2021 genau einen Tag nach seinem 39. Geburtstag übernehmen. Er wäre damit der jüngste Präsident der Geschichte.

Ein «Smart Dude»

Seine Eignung anerkennt selbst das linke Magazin «Jacobin», das Zentralorgan der Berniecrats: «Er scheint Medicare für alle und einen Green New Deal im Grundsatz zu befürworten. Er hat in South Bend in die Infrastruktur investiert. Er hat sein Amt als offen schwuler Mann im Land von [Vizepräsident] Mike Pence erobert und besitzt einen Draht zu Trump-Wählern. Und er wäre fraglos ein besserer Präsident als Trump oder einige seiner demokratischen Rivalen.»

Gleichzeitig äussert «Jacobin» Vorbehalte zum Kult um den «Smart Dude». Ein solcher ist Pete Buttigieg in jeder Beziehung. Er hat zwei der renommiertesten Hochschulen der Welt besucht, für McKinsey gearbeitet und spricht nicht weniger als acht Sprachen, darunter so «exotische» wie Dari – eine Art afghanisches Persisch – und Norwegisch.

Einfach ist seine Aufgabe trotz des aktuellen Hypes nicht. Die Wahlkampf-Friedhöfe sind voll mit Kandidaten, die kurzzeitig für Furore sorgten und bald wieder verschwanden. Je ernster man Buttigieg nimmt, umso kritischer wird er beleuchtet. Kann ein «Kleinstadt»-Bürgermeister das riesige und vielfältige Land regieren, geschweige denn auf der Weltbühne bestehen?

Gleichzeitig werden nicht nur evangelikale Betonköpfe Mühe haben mit der Vorstellung, dass ein Ehemann die Bibel halten würde, wenn er den Amtseid als Präsident ablegen sollte. Und doch: Für einen klaren Aussenseiter hat Pete Buttigieg einen bemerkenswerten Start hingelegt. Man sollte ihn im Auge behalten. Und sich die Aussprache seines Namens merken.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Menel 04.04.2019 10:53
    Highlight Highlight Habe gerade überlegt, dass, wenn er Präsident werden würde, es nicht eine Frau wäre, die die erste männliche "First Lady"/"First Gentleman" ins weisse Haus bringen würde. Wäre irgendwie cool 😃
    • Pana 04.04.2019 17:39
      Highlight Highlight Merkels Ehemann würde sich freuen ;)
  • Alice36 04.04.2019 08:24
    Highlight Highlight Scheint ein spannender Kandidat zu sein. Bin gespannt wie langes dauert bist "dumb Trump" ihm einen "Nickname" verpasst der den Bezug seines namens zu seinem schwulsein herstellt.
    • Pana 04.04.2019 17:37
      Highlight Highlight Fruity Pete, Pete the Butt? Eigentlich ein sehr interessanter Input. Bei Obama wurde offener Rassismus verwendet. Er wurde von den Republikaner (speziell Trump) aufgrund seiner Hautfarbe attackiert. Würden sie das auch so offen mit jemanden machen, aufgrund seiner sexuellen Orientierung? Bzw, hat ja schon bei Obama nicht wirklich funktioniert..
  • Out of Order 04.04.2019 06:59
    Highlight Highlight Natürlich spielt seine sexuelle Ausrichtung eine Rolle und soll zum Ausdruck gebracht werden! Schliesslich sprechen wir hier über die in weiten Teilen republikanische und konservative USA. Dort wird er genau auf das reduziert werden, nebst seiner demokratischen Parteizugehörigkeit. Dadurch wird er für viele konservative und religiöse Kreise zum Erzfeind stilisiert.

    Er wird sich also nebst den politischen Anfeindungen eine Menge Feinde aufgrund seiner Homosexualität machen und damit klarkommen müssen. Dessen ist er sich aber durchaus bewusst, was seinen Mut unterstreicht.
  • Ein Freund von Petr E. Cycling (aka Blitzsammler) 03.04.2019 19:02
    Highlight Highlight Wieso wird die sexuelle Orientierung so prominent erwähnt?

    Egal, ob homo oder hetero - in dem Kontext ist nur demokratisch orientierte Intelligenz richtig sexy!
    • sowhat 04.04.2019 12:38
      Highlight Highlight Wir sprechen hier von amerikanischen Wählern. Da ist das sehr wohl relevant.
  • Domino 03.04.2019 19:01
    Highlight Highlight Brunei, Saudi Arabien, Emirate, Kuwait, Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan etc. sollte er besser nicht besuchen....
    • Menel 04.04.2019 10:50
      Highlight Highlight Man stelle sich vor, er wird Präsident und wird dann in diese Länder eingeladen; das wäre ein herrliches Schauspiel
    • crik 04.04.2019 14:34
      Highlight Highlight Als Guido Westerwelle Deutscher Aussenminister war, hat er ja durchaus einige dieser Länder besucht. Wäre also nicht etwas komplett neues.
    • B-Arche 04.04.2019 16:19
      Highlight Highlight crik: Ja aber zu diesen Zeiten hielt man sich an diplomatische Gepflogenheiten.
      Seit Trump,den Brexiteers, Duterte, Erdogan, Bolsonaro werden jedoch offensichtlich nur noch Menschen gewählt die offensichtlich auf internationale Diplomatie scheissen.

      Und so wiedert mich auch nicht wie Saudi Arabien wieder einen im Ausland hinrichtet - ohne jegliche Gegenreaktion.
  • tagomago 03.04.2019 19:00
    Highlight Highlight Tulsi Gabbard 2020!
  • Politikinteressierter 03.04.2019 18:55
    Highlight Highlight Endlich mal jemand aus dem Rust Belt, der auch mit den Leuten auf dem Land reden kann. Jemand auf dem demokratischen Ticket muss zwingend aus dem Rust Belt kommen, da dort 2016 die Wahl entschieden wurde.

    Leute wie Gilibrand, Harris oder die Frau aus Hawaii helfen überhaupt nicht, da diese Staaten schon klar demokratisch geprägt sind.

    Also den Support der Evangelikalen (ca. 20Mio) werden Trump und Pence aufgrund der israelfreundlichen Politik wieder einheimsen. Pete muss sich auf andere Wählergruppen fokussieren.
    • WhatATimeToBeAlive 03.04.2019 21:42
      Highlight Highlight Jemand auf dem demokratischen Ticket muss zwingend die Anliegen des rust-belts bzw. der gesamten working class ernst nehmen, da reicht es nicht aus einfach von dort zu kommen. Bei einer schwindenden Mittelschicht und wachsender Ungleichheit braucht es auch von linker Seite einen Populismus, der die Sorgen der einfachen Leute ernst nimmt. Wobei ich nicht sage, dass Pete dies nicht tut. Meiner Meinung nach gibt es aber einige geeignetere Kandidaten, die diese Message glaubwürdiger rüber bringen wie z.B. Bernie Sanders, Andrew Yang oder Tulsi Gabbard.
  • Magnum44 03.04.2019 18:44
    Highlight Highlight Ha, ein Homosexuellet als Präsident im Jahr 2020 in den USA, der war gut.
  • Turrdy 03.04.2019 17:57
    Highlight Highlight Er war auch der erste demokratische Kandidat, der bei Fox-News auftrat. Braucht Eier sich in die Höhle des Löwen zu begeben...
    • Karl Marx 03.04.2019 18:22
      Highlight Highlight Ich glaube Tulsi war vorher da.

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  • Gawayn 03.04.2019 17:48
    Highlight Highlight Bei den Amis kann man einfach nichts abschätzen.
    Ich hätte 2008, nie geglaubt das die Amis einen dunkelhäutigen Präsidenten wählen würden.
    Doch das haben sie getan.
    Als 2016 der Name Trump erschien unter den Kandidaten, habe ich an einem Scherz geglaubt.

    Wieso sollte jemand der ganz neu, keinerlei gänger Ami oder bisheriger Politiker Cliches des Landes entspricht, nicht das Rennen machen?

    Mich persönlich würde es freuen
  • Lamino 420 03.04.2019 16:38
    Highlight Highlight Gewissermassen der Anti-Trump. Sehr sympathisch!
  • victoriaaaaa 03.04.2019 16:30
    Highlight Highlight Er war übrigens schon Thema oder zu Gast bei US-shows wie z.b. the late show with stephen colbert - nur zu empfehlen
    • Pana 03.04.2019 17:48
      Highlight Highlight Wird oben erwähnt. Hier aber noch sein Interview mit Bill Maher.
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  • Menel 03.04.2019 16:25
    Highlight Highlight "Kann ein «Kleinstadt»-Bürgermeister das riesige und vielfältige Land regieren, geschweige denn auf der Weltbühne bestehen?"

    Nach Trump kann man wohl bei jedem nachfolgenden Kandidaten diese Frage mit "JA!" beantworten. Buttigiegs Rucksack klingt auf den ersten Blick jedenfalls nicht schlecht; man stelle sich ein POTUs der mit anderen Staatschefs in deren Sprache sprechen kann 🤯

    Vielleicht wäre es wirklich mal an der Zeit, dass ein jüngerer Kandidat dieses Amt übernimmt.
    • Ohniznachtisbett 03.04.2019 18:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich gehe ich mit dir einig. Was sein Sprachtalent angeht habe ich aber vorbehalte. Habe schon zu viele Amerikaner kennen gelernt die angeblich Deutsch können. Das ist dann häufig au dem Niveau im Restaurant was bestellen...
    • Pana 03.04.2019 18:29
      Highlight Highlight Er hat anscheinend Norwegisch gelernt, weil er ein norwegisches Buch in der Original-Fassung lesen wollte. Falls dies wirklich stimmt, würde ich behaupten, dass sein Niveau mehr als "Ein Bier bitte" beinhaltet. Und dass er ein absoluter Spinner wäre :D
  • Queen C 03.04.2019 16:17
    Highlight Highlight Ist eigentlich Schwulsein eine Qualifikation?
    • Sandro Lightwood 03.04.2019 16:47
      Highlight Highlight Nö, disqualifiziert es?
    • Queen C 03.04.2019 18:58
      Highlight Highlight Nö, genau so wenig wie Heterosein. Aber warum wird es immer wieder erwähnt in einem Profil?
    • IrmaFirma 04.04.2019 06:54
      Highlight Highlight Weil Medien das tun. Aber es ist hier schon interessant weil er ja auch den ersten First-Man statt ner First-Lady ins Weisse Haus mitbringen würde. Wer wird also zuerst einen mitbringen, die erste Präsidentin oder der erste schwule Präsident. Wer auch immer, es ist an der Zeit und wäre ein Zeichen für die Welt. Egal ob Frau oder schwuler Mann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nunja 03.04.2019 16:13
    Highlight Highlight Mich hat er Anfang März überzeugt. Absolut beeindruckend als Mensch, sein Leistungsausweis, (z.B. seine Managementskills), seine Philosophie und seine Strategie, wie die Linke die Kontrolle über die Sprache zurückerobern könnte. "Freiheit, Demokratie, Sicherheit" ist sein Bumpersticker, und er zeigt auf, wie diese Positionen links, nicht rechts sind.
    Er ist eine gelungene Verbindung von Jimmy Carter und einem richtig gewieften Politiker. Auf YouTube gibt es sehr viele gute Reden von ihm...
  • Glenn Quagmire 03.04.2019 16:02
    Highlight Highlight Ein schwuler Mann hat in den Staaten keine Chance. Das wird noch Jahrhunderte dauern, bis die Rednecks, Hillbillies, Cowboys sowie die tiefgläubigen Latinos offen genug sind.
    • Pana 03.04.2019 17:46
      Highlight Highlight Keine Chance? Er wurde im "Rust-Belt" mit 80% wiedergewählt. Auch einen schwarzen Präsidenten wollten die Rednecks und Hillbillies nicht.. Und bei denen hat er gefühlsmässig sogar bessere Chancen als ein Obama.
    • Ohniznachtisbett 03.04.2019 18:17
      Highlight Highlight Ja aber in einer Studentenstadt. Die sind auch im Rustbelt liberaler...
    • Nelson Muntz 03.04.2019 19:08
      Highlight Highlight Religiöse Latinos und Schwarze wählen Obama, aber wohl eher keinen Mann, dessen sexuelle Orientierung „von Gott nicht gewollt“ ist, oder wie dass auch immer dann formuliert wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 03.04.2019 15:57
    Highlight Highlight Den würd ich jetzt sofort wählen - und ich bin nicht einfach zu überzeugen.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 03.04.2019 16:31
      Highlight Highlight Jo, weil er dir Sympathisch ist.

      Bin froh darum haben wir Wähler wie dich. Danke für weniger Vaterschaftsurlaub & Danke für weniger Ferien.

      Selten derart "spezielle" Wahlkriterien gesehen, auf die man so stolz war.

    • Baccaralette 03.04.2019 16:38
      Highlight Highlight ähm. Schreibe ich irgendwo, warum ich ihn wählen würde?

      Und warum werde ich dafür geblitzt, während über und unter mir noch ganz andere Lobhudeleien stehen? Oder warum findest du, Xonco es nötig, mich dafür anzumachen und dich quasi ironisch zu bedanken?
      Nur weil er oder meine Meinung nicht die deine ist?
    • Baccaralette 03.04.2019 16:39
      Highlight Highlight ..falls der Eindruck entsteht, dass ich ihn aufgrund DIESES Artikels wählen würde - Zonk, mein Guter. Es gibt tatsächlich noch Sachen ausserhalb Watson, die meine Meinung beeinflussen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 03.04.2019 15:57
    Highlight Highlight Im Grunde ist egal, welchen Kandidaten die Demokraten schlussendlich nominieren werden, jeder Demokrat ist besser als Albtraum Trump.
  • Pana 03.04.2019 15:53
    Highlight Highlight Auch noch spannend: Mayor Pete ist im Gegensatz zum Bibel unterschreibenden Trump sogar tatsächlich religiös.

    Habe ihn vor kurzen bei Bill Maher gesehen. Der Junge verkauft sich wirklich nicht schlecht.
    • IrmaFirma 04.04.2019 06:56
      Highlight Highlight Irgendwie finde ich religiöse Menschen suspekt. Klar, Amerika wählt keinen Agnostiker/Atheisten. Aber trotzdem. Jeder mit einem imaginären Freund kommt in die Klappse, nur die nicht, die das mit ner anerkannten Religion rechtfertigen.
  • DerRaucher 03.04.2019 15:43
    Highlight Highlight Warum wird schwul sein eigentlich immer hervorgehoben? Habe jedenfalls noch nie "Er ist jung, hetero und will Donald Trump besiegen" gelesen. Juckt doch keinen auf was man steht, solange man das abliefert was gebraucht wird.
    • INVKR 03.04.2019 15:55
      Highlight Highlight So wie du es beschreibst sollte es eigentlich sein (ebenso für Hautfarbe, Geschlecht etc). Die gesellschaftliche Realität sieht aber leider immer noch anders aus.
    • Pana 03.04.2019 16:03
      Highlight Highlight Z.B. weil der Vizepräsident, der aus dem selben Staat stammt wie er, alles daran setzt, seine Ehe illegal zu machen. Wäre natürlich schön, wenn man nicht mehr über Hautfarbe oder sexuelle Orientierung reden müsste. Aber davon sind die Staaten aktuell noch weit entfernt.
    • Blitzmagnet 03.04.2019 16:05
      Highlight Highlight Weil es viel braucht, sich als schwuler Mann in einer solchen Position zu outen.
      Das beweist mir mehr Rückgrat als Trump je haben wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferranya 03.04.2019 15:40
    Highlight Highlight Er hat immerhin um einiges mehr erfahrung in sachen politik als trump
  • N. Y. P. 03.04.2019 15:36
    Highlight Highlight Und Donald ist alt, hetero und will Präsident bleiben.

    Leider ist Mueller keine Hilfe mehr, um Mr President aus dem Amt zu hieven. Hoffen wir einfach, dass am Schluss der Beste gegen POTUS antritt.
  • salamandre 03.04.2019 15:29
    Highlight Highlight Ist Amerika schon bereit für einen Homosexuellen Präsidenten?
    • Calvin Whatison 03.04.2019 15:43
      Highlight Highlight Warum muss man bereit sein?
    • salamandre 03.04.2019 16:08
      Highlight Highlight Calvin, weil doch ein großer Anteil der Wählerschaft stockkonservativ ist, welche dann doch lieber einen Schwachmat wie Trump in's Amt zu heben vermögen.
    • Calvin Whatison 03.04.2019 17:09
      Highlight Highlight soso!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 03.04.2019 15:23
    Highlight Highlight Ein langer Artikel über diesen Pete und was er privat so treibt. Aber kein Wort zu den Positionen die er vertritt, das wäre doch das interessante.
    • Ohniznachtisbett 03.04.2019 18:09
      Highlight Highlight Wollte ich auch grad schreiben
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 03.04.2019 15:22
    Highlight Highlight Die bräuchten ein Kandidates, Weiblich, Feministin, aber Homosexuell.

    Oder sowas.

    Klischees Erfüllt, Quotenfans Zufriedengestellt und fedisch.

    Ob nun kompetent oder nicht oder semi kompetent. Politik machen die alle eh nur für die eigene Tasche.
  • dho 03.04.2019 15:22
    Highlight Highlight Ein very smart dude mit Mitgefühl für Menschen mit anderer Meinung.
  • Chriguchris 03.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Es ist doch egal wie er heisst, was für eine sexuelle Orientierung er hat, mit wem er verheiratet ist oder wie man seinen Namen ausspricht, wichtig ist, dass die Demokraten sich nicht selber zerfleischen sondern sich auf einen Kandidaten einigen der Chancen hat. Wenn er dieser Mann ist gut wenn nicht dann nicht.
    • Triumvir 03.04.2019 17:06
      Highlight Highlight Leider ist es bei den pseudofrommen Amis gerade nicht egal, welche sexuelle Orientierung ein Kandidat oder eine Kandidatin hat und das ist peinlich und traurig genug...
    • Vanessa_2107 03.04.2019 22:11
      Highlight Highlight @Triumvir - den Demokraten ist die sexuelle Orientierung egal.
  • LeChef 03.04.2019 15:16
    Highlight Highlight Er hat sicher mehr Potenzial als Warren oder Sanders, die eigentlich eher in eine Altersresidenz gehören, als ins Weisse Haus. Und er scheint kein fanatischer Linker zu sein. Werde gerne mehr von ihm hören!
  • Walter Sahli 03.04.2019 15:12
    Highlight Highlight "Kann ein «Kleinstadt»-Bürgermeister das riesige und vielfältige Land regieren, geschweige denn auf der Weltbühne bestehen?"

    In Anbetracht dessen, dass das sogar ein Trump kann, würde ich diese Frage jetzt mal mit "Ja" beantworten.
    • Nunja 03.04.2019 16:18
      Highlight Highlight Chef von 1000 Mitarbeitern, 380 Millionen Umsatz, gewaltiger Leistungsausweis in 8 Jahren im Amt, ich denke "ja". Er ist momentan der bestgeeignete Kandidat. Bringt z.B. mehr mit als Obama damals.

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