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«Verrat. Es war wirklich Verrat»: Was Trump über die Russland-Untersuchungen denkt



US-Präsident Donald Trump hat die für ihn belastende Russland-Untersuchung des Sonderermittlers Robert Mueller scharf kritisiert. Er bezeichnete das Vorgehen gegen ihn als «Verrat».

In this March 20, 2019, photo, President Donald Trump speaks to reporters before leaving the White House in Washington. The end of the special counsel’s investigation sparked fresh speculation that Trump might pardon some of those charged in the probe. It’s also spawned a don’t-go-there chorus from a number of Trump’s closest advisers and GOP allies. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)

Schlägt zurück: Donald Trump. Bild: AP/AP

In einem Interview des ihm gewogenen US-Senders Fox News sagte er auf eine entsprechende Frage des besonders Trump-nahen Moderators Sean Hannity: «Es war Verrat. Es war wirklich Verrat.» Die US-Demokraten hätten versucht, sich für den Fall abzusichern, dass seine Rivalin Hillary Clinton die Präsidentenwahl im Jahr 2016 verliert.

Trumps Interview in voller Länge:

abspielen

Video: YouTube/Fox News

Er wolle nun im Gegenzug geheime Gerichtsdokumente öffentlich machen, die er bislang zurückgehalten habe, um sich nicht dem Vorwurf der Justizbeeinflussung auszusetzen. Die Frage, ob er erwäge, die im Zuge der Mueller-Ermittlungen verurteilten Personen aus seinem Umfeld zu begnadigen, liess der Präsident unbeantwortet. Dazu wolle er sich derzeit nicht äussern, betonte Trump.

Die fast zwei Jahre dauernde Untersuchung des Sonderermittlers hatte keine ausreichenden Beweise für den Vorwurf ergeben, dass das Wahlkampflager Trumps gemeinsame Sache mit Russland gemacht habe. Ob es im Zuge der Entlassung von FBI-Chef James Comey zu einer strafbaren Beeinflussung der Justiz kam, lässt der Report Muellers offen. Trump spricht dagegen von «totaler Entlastung». (sda/dpa)

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Mueller-Bericht entlastet Trump in der Russland-Affäre

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