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George Soros, Founder and Chairman of the Open Society Foundations, looks before the Joseph A. Schumpeter award ceremony in Vienna, Austria, Friday, June 21, 2019. (AP Photo/Ronald Zak)

George Soros ist mit bald 90 Jahren kein bisschen leiser. Bild: AP/AP

George Soros teilt in Davos aus: «Die Welt wäre ohne Xi und Trump ein besserer Ort»



Der Name George Soros ist ein rotes Tuch für rechte Nationalisten und Populisten. Sie verteufeln den amerikanischen Milliardär in einer antisemitisch angehauchten Kampagne als Drahtzieher einer Verschwörung zur Zerstörung des christlichen Abendlandes. Für den ungarischen Regierungschef Viktor Orban ist der aus Budapest stammende Soros das Feindbild schlechthin.

Soros ist heute 89 Jahre alt und ziemlich gebrechlich. Einschüchtern aber lässt er sich nicht. Das zeigte seine alljährliche Rede am World Economic Forum (WEF) am Donnerstag in Davos, an dem er seit Jahrzehnten Stammgast ist. Der Philanthrop, der bereits viele Millionen für die Förderung der «offenen Gesellschaft» nicht zuletzt in Osteuropa gesteckt hat, zeichnete ein düsteres Bild.

Man stehe «an einer Wegscheide der Geschichte». Das Überleben der offenen Gesellschaften stehe auf dem Spiel, und der Klimawandel bedrohe «das Überleben unserer Zivilisation». Der Nationalismus, «der grosse Feind der offenen Gesellschaft», befinde sich weiter auf dem Vormarsch, die wichtigsten Mächte seien in den Händen von Möchtegern- und realen Diktatoren.

Trumps bösartiger Narzissmus

Damit setzte Soros eine erste Spitze gegen Donald Trump. Dieser sei «ein Hochstapler und vollendeter Narzisst, der möchte, das die Welt sich um ihn dreht». Sein Narzissmus habe sich «in eine bösartige Krankheit» verwandelt. Der US-Präsident sei gewillt, das nationale Interesse seinem persönlichen Interesses unterzuordnen: «Er wird für seine Wiederwahl so gut wie alles tun.»

Als «Antipoden» schilderte George Soros den chinesischen Staatschef Xi Jinping, der «ein sorgfältig entwickeltes System der kollektiven Führung» beseitigt und sich zum Diktator gemacht habe. Nun sei er darauf bedacht, Trumps Schwächen auszunützen «und dank Künstlicher Intelligenz die totale Kontrolle über sein Volk zu erlangen».

Im Erfolgsfall könne ein neuer Typ Mensch entstehen, «der gewillt ist, seine persönliche Autonomie aufzugeben, um keinen Ärger zu bekommen», so Soros düstere Prognose. Für ihn ist es keine Übertreibung, dass 2020 und die folgenden Jahre «nicht nur das Schicksal von Xi und Trump bestimmen werden, sondern das Schicksal der Welt». In der Fragerunde nach seiner Rede wurde der Finanzinvestor noch klarer: «Die Welt wäre ein ohne Xi und Trump ein besserer Ort.»

Rückschlag in Indien

Negative Entwicklungen ortet er auch anderswo. Der «grösste und furchterregendste Rückschlag» im letzten Jahr habe sich in Indien ereignet, wo der demokratisch gewählte Regierungschef Narendra Modi einen hindu-nationalistischen Staat erschaffe und Millionen Muslimen mit dem Entzug ihrer Staatsbürgerschaft drohe. Auch vom Brexit hält George Soros nichts.

epa08071694 Supporters of the 'Sardines', an anti-populist left-wing movement, during a rally at San Giovanni Square in Rome, Italy, 14 December 2019. Italy's Anti-Salvini 'Sardines' movement takes to the streets to express its opposition to populist forces.  EPA/ANGELO CARCONI

Die «Sardinen» in Italien sind für Soros ein Lichtblick. Bild: EPA

Als Lichtblick bezeichnete er die «Welle der Aufstände», angetrieben vorab von jungen Leuten. Als Beispiele hob er die Proteste in Hongkong und die «Sardinen»-Bewegung gegen Matteo Salvini, «den Möchtegern-Diktator von Italien», hervor. Auch das Engagement grosser Städte bei wichtigen Themen wie Klimawandel und Migration bezeichnete Soros als «konstruktive Kraft».

Eine Milliarde für die Bildung

Um solche Kräfte weiter zu stärken, will er nicht untätig bleiben. Vielmehr kündigte George Soros in seiner Rede «das wichtigste Projekt meines Lebens» an: Er will eine Milliarde Dollar in ein Netzwerk aus Hochschulen investieren, das Open Society University Network (OSUN). Dieses will nicht zuletzt vernachlässigte Gruppen wie Flüchtlinge, Häftlinge und Roma erreichen.

Kernstück bilden die Central European University (CEU), die Viktor Orban von Budapest nach Wien verjagt hat, und das Bard College in New York. Mit einem umfassenden Programm wolle man hervorragende, aber politisch gefährdete Akademiker zusammenführen, sagte Soros. Er rief «weitsichtige Partner» auf, ihn bei der Entwicklung und Realisierung des OSUN zu unterstützen. (pbl)

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Trump am WEF 2020

Xi Jinping: Gekommen um zu bleiben

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jörg K. 25.01.2020 23:59
    Highlight Highlight Man mag von Trump un Xi halten was man will, aber der Spekulant Soros vertritt eine undemokratische von Spekulantengeld dominierte Welt die ursächlich für die meisten Fehlentwicklung der Welt verantwortlich mache.
  • Freethinker 25.01.2020 15:14
    Highlight Highlight Freidenker an die Macht!!! 😉
  • Dirk Leinher 25.01.2020 14:12
    Highlight Highlight Georges Soros ist ein Neoliberaler Megaspekulant der sich als Philantrop maskiert. Er hat mit den von ihm finanzierten Farbrevolutionen viele Menschenleben auf dem Gewissen.
    • Fernrohr 25.01.2020 16:08
      Highlight Highlight Quellen? Woher willst Du das wissen?
    • Basti Spiesser 25.01.2020 16:25
      Highlight Highlight @fernrohr googlen sollte man heute können.
    • Dirk Leinher 25.01.2020 16:32
      Highlight Highlight @Fernrohr
      ..das gehört zur allgemeinbildung, welche heute bei den Massrnmedien halt nicht mehr so untersrützt wird.
      https://www.google.com/search?q=soros+britisches+pfund&oq=doros+britisches+p&aqs=chrome.1.69i57j0l2.7801j0j4&client=ms-android-samsung-gs-rev1&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 25.01.2020 13:29
    Highlight Highlight "Der «grösste und furchterregendste Rückschlag» im letzten Jahr habe sich in Indien ereignet, wo der demokratisch gewählte Regierungschef Narendra Modi einen hindu-nationalistischen Staat erschaffe und Millionen Muslimen mit dem Entzug ihrer Staatsbürgerschaft drohe."

    Und so einem soll man glauben - auch wenn er die dicksten Lügen erzählt?
    • Popo Catepetl 25.01.2020 14:52
      Highlight Highlight Das ist leider keine Lüge.

      https://www.watson.ch/!744634811?
    • Rabbi Jussuf 25.01.2020 15:57
      Highlight Highlight doch, klar gelogen!
      "Es drohe der Entzug der Staatsbürgerschaft!"
      Das sagt niemand - ausser Soros - weil es einfach nicht stimmt.

      flv
      Das steht auch nicht in dem von dir verlinkten watson-Artikel.

      Das heisst nicht, dass in Indien alles zum besten steht.

      Tatsache ist, dass es einen Gesetzesentwurf gibt, die Verleihung der Staatsbürgerschaft für migrierte Muslime massiv zu erschweren.
    • Enzasa 26.01.2020 12:43
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf ein Jude der Gerechtigkeit für Muslime fordert, das stellt dein Weltbild vollends auf den Kopf
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 25.01.2020 11:31
    Highlight Highlight Respekt.
  • Skeptischer Optimist 25.01.2020 10:23
    Highlight Highlight Soros ist kein Freidenker oder Aktivist, er ist ein Plutokrat mit einem Messiah Komplex, der glaubt seine Ueberzeugungen mit Geld durchsetzen zu können.

    Mit diesen Wahnvorstellungen ist er selber sehr nahe bei Trump und Xi. Ein Demokrat ist er nicht.
    • So oder so 25.01.2020 13:35
      Highlight Highlight Ja darum Fördert er auch die Bildung - voll Logisch Gäll . Mal diesen Artikel Lesen - https://www.dasmagazin.ch/2019/01/12/die-finkelstein-formel/

    • Skeptischer Optimist 25.01.2020 14:49
      Highlight Highlight Bildung oder Indoktrination?
    • FrancoL 25.01.2020 15:02
      Highlight Highlight Das beste um Indoktrination zu bekämpfen ist BILDUNG und auch ein Soros kann helle Geister nicht indoktrinieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steve46 25.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Soll Soros mit seinen Milliarden schauen dass die Flüchtlinge keine Flüchtlinge werden und in ihren Ländern Bildung erhalten, wären auf einen Schlag einige Probleme gelöst!
    Aber Häftlinge? Sorry, niemand kommt aus versehen ins Gefängnis...
    • André Izneuk 25.01.2020 15:57
      Highlight Highlight Was wenn es keine Flüchtlinge gäbe? Dann ginge es all diesen Ländern gut... Und die Schweiz wäre wieder am A... wie vor 200 Jahren. Und ein Auswanderungsland.
    • Enzasa 26.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Viele, viele Menschen kommen ins Gefängnis weil sie für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen.
      Das weitergeben einen Zeitung oder das Besuchen einer europäischen Website führt dann ins Gefängnis. In Ungarn kann man ins Gefängnis kommen, weil man einem Flüchtling hilft.
  • Therealmonti 25.01.2020 02:51
    Highlight Highlight Alles ist besser als Typen wie Trump und Xi. Und auch als Orban, Modi, Salvini und Johnson.
  • Mike67 24.01.2020 20:40
    Highlight Highlight Wo er recht hat, da hat er recht!
    Eine Welt ohne Trump und Xi wäre sicherlich besser. Leider sind das nicht die Einzigen dieser Gattung.
    • Citation Needed 25.01.2020 11:31
      Highlight Highlight Bolsonaro ebenfalls. To be continued....
  • Fischra 24.01.2020 20:35
    Highlight Highlight Absolut richtig.
  • stillerMitleser 24.01.2020 19:40
    Highlight Highlight Ein Ultra-Turbo-Kapitalist der mit seiner Spekulation rein aus Geld und Machtgeilheit ganze Nationen in Krisen gestürzt hat, seinen damit angehäuften Reichtum nun nutzt um sich überall mittels steuerbefreiten Institutionen in gesellschaftliche/demokratische Belange einzumischen und ausgerechnet die "konsum- und kapitalismuskritische" und angeblich so kritisch gegen Demokratiemanipulation eingestellte Watson-Leserschaft jubelt dem in den Kommentaren zu? Was ist denn hier los?
    • So oder so 24.01.2020 21:46
      Highlight Highlight Ihr Post Tönt so nach Verschwörung und so alles ist Geheim …..

      https://www.nzz.ch/international/wie-george-soros-vom-messias-zum-volksfeind-wurde-ld.1474124
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.01.2020 21:56
      Highlight Highlight Wir fallen nicht auf das sinnfreie Gebrüll von Faschisten wie Orban rein.
    • Walser 25.01.2020 08:35
      Highlight Highlight Merci, Mitleser!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andi7 24.01.2020 18:21
    Highlight Highlight Chapeau Mr. Soros 🙏
  • Töfflifahrer 24.01.2020 18:10
    Highlight Highlight Aus meiner Warte aus gesehen hat er absolut recht.
  • Baba 24.01.2020 17:50
    Highlight Highlight Ein guter Typ dieser Geroge Soros. Es ist klar, wieso ihn die Nationalisten und andere quasi Faschos hassen. Soros ist clever, ein Menschenfreund, er durchschaut die Spielchen der Rechten...und er hat die finanziellen Mittel um was zu bewegen.

    Ich wünsche ihm ein langes Leben!
    • Silent_Revolution 24.01.2020 19:02
      Highlight Highlight Menschenfreund 😂😂😂😂😂

      Auf Wikipedia wird jeder zweite Superreiche als Philanthrop gefeiert. Dazu benötigt es nur eine Steueroptimierungsfoundation, die dem Eröffnenden mehr einbringt, als die paar sinnlosen Projekte kosten.

      Sogar er hier:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Cao_Dewang

      Und jetzt mal American Factory ansehen um zu erleben, wie solche Menschenfreunde ticken.
    • MeinAluhutBrennt 24.01.2020 20:42
      Highlight Highlight informier dich mal auf wessen Buckel der ach so humame Sorros sein Vermögen gemacht hat. Links-rechst denken ist eine kognitive beschränkung.
  • banda69 24.01.2020 17:49
    Highlight Highlight Recht hat er.

    Warum bloss ist er bei den Rechtspopulisten (Trump, Orban, SVP und Konsorten) dermassen verhasst?
  • CalibriLight 24.01.2020 17:47
    Highlight Highlight Soros ist jemand, der mit Spekulationen Milliarden verdient hat. Er hat also nicht schlecht von dem jetzt herrschenden System profitiert.
    Nicht gerade einer, der laut Kritik üben sollte.
    Mit seinen Aussagen hat er durchaus recht. Dass gerade einer wie er das sagt, erscheint mir jedoch fast schon zynisch.
    • Pafeld 24.01.2020 18:32
      Highlight Highlight Hate the game, not the player.
    • Baba 24.01.2020 18:51
      Highlight Highlight Altersweisheit
    • Juliet Bravo 24.01.2020 19:06
      Highlight Highlight Wieso, was hat er denn angestellt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 24.01.2020 17:46
    Highlight Highlight und so wird (würde) am WEF und sonnstwo gesprochen wenn man kein Angst hat was zu verlieren. Es ist wie in einer ,,normalen,, Beziehung. entweder man versucht dem Gegenüber unterwürfig zu sein und hofft dadurch anständig behandelt zu werden, was schon paradox in sich selbst ist oder man sagt was Sache ist und stellt sich dem Streit. Meistens wirds dann besser. wie Bekannt ist... lieber ein Ende?mit Schrecken als schrecken ohne Ende. Bald ist es zu spät sich gegen Trump und Co. frei äussern zu können.
    • stillerMitleser 24.01.2020 19:43
      Highlight Highlight " Bald ist es zu spät sich gegen Trump und Co. frei äussern zu können. "
      Schau mal was so für Kommentare unter Trump Tweets sind und wie diese Leute munter weiterkommentieren.
      Einige dieser Tweets könntest du unter einem Bundesratsatsccount eher nicht folgenlos schreiben...
    • Blitzesammler 25.01.2020 08:07
      Highlight Highlight ich meine niht irgend welche Komentarschreiber wie Sie und ich, sonder andere Politische ,,Grössen,, auf uns, das Volk, höhrt doch schon lange niemand mehr .
  • koks 24.01.2020 17:45
    Highlight Highlight Die Ungleichheit zwischen den Mächtigen (am WEF vertreten) und den nicht Mächtigen (am WEF NICHT vertreten) schreit zum Himmel.

    Das ist das wahre Problem mit dem WEF.

  • Noblesse 24.01.2020 17:33
    Highlight Highlight Trump ersetzen, wäre heilsam! China ist wie eine Hydra. Da kommt gleich der nächste Gleiche!
  • P. Silie 24.01.2020 17:26
    Highlight Highlight ..erinnert an die alte Rudi Carrell Show.. "Soeben noch der verteufelte Kapitalist, der zig-Tausende Briten in die Arbeitslosigkeit führte und eine ganze Nation an den Abgrund führte.... JETZT als Weltretter auf unserer Showbühne"

    • Ueli der Knecht 24.01.2020 18:42
      Highlight Highlight Für pessimistische Leute wie dich ist und wird das Glas immer nur halb leer bleiben, P. Silie.
    • phreko 24.01.2020 19:29
      Highlight Highlight Ohne die liebe eiserne Lady wäre das gar nie möglich gewesen, aber das ist eine andere Geschichte.

      Shorten ist sehr üblich an Börsen (auf sinkende Kurse wetten). Man kann es den Anlegern natürlich verübeln, der einfach anerkennen, dass die Kurse nicht immer nur nach oben zeigen. Dank dem Brexit-Theater sind viele Short-Anleger auch wieder steinreich geworden. Beim Euro dasselbe.
    • FrancoL 24.01.2020 20:44
      Highlight Highlight Unser heutiges System lässt viele Möglichkeiten offen, auch Spekulation kann sehr unterschiedlich angegangen werden. Welche Nation hat er denn an den Abgrund geführt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 24.01.2020 17:25
    Highlight Highlight Ich kann den Ansichten und Einschätzungen von George Soros zu 99% zustimmen. Einzig bei der Beschreibung von Agent Orange, dass dieser «ein Hochstapler und vollendeter Narzisst, der möchte, das die Welt sich um ihn dreht» sei, würde ich noch hinzufügen, dass er auch ein gewöhnlicher Krimineller und seit der illegalen Tötung von Suleimani sogar ein abgebrühter Mörder ist.
    • DemonCore 26.01.2020 07:56
      Highlight Highlight Unsinn. Soleimani war aktiver Soldat in mehreren Konflikten. Soldaten fallen im Rahmen von Kampfhandlungen und Trump hat nicht als Privatperson gemordet, sondern als Amtsträger einen Entscheid getroffen - vermutlich auf Veranlassung seiner Einflüsterer in den inneren Zirkeln der republikanischen Partei.

      Erstaunlich, wie viele Leute unfähig sind, die Situation so zu sehen wie sie ist und sich stattdessen dieses juristisch, politisch und militärisch absurde Märchen von der "Ermordung" erzählen.
  • Franz v.A. 24.01.2020 17:15
    Highlight Highlight Er will eine Milliarde Dollar in ein Netzwerk aus Hochschulen investieren, das Open Society University Network (OSUN).

    Bildung ist sehr wichtig? Sonst gibts noch mehr RECHTS POPULISTEN. Ist schon fast wie eine Seuche.
    • Franz v.A. 24.01.2020 17:25
      Highlight Highlight Typo: sollte natürlich ein ! und nicht ein ? sein.
    • deepmind96 24.01.2020 19:53
      Highlight Highlight wie JFK mal sagte:
      there is just something thats more expensive than education, no education.
    • The Destiny // Team Telegram 24.01.2020 20:23
      Highlight Highlight Vor allem sollte die Bildung von Personen vermittelt werden, welche dies ohne politische Färbung tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stratosurfer 24.01.2020 17:13
    Highlight Highlight Mit Abstand das Schlauste, was ich bisher vom WEF gehört habe. Wir bräuchten mehr Freidenker wie Soros.
  • Vanessa_2107 24.01.2020 17:12
    Highlight Highlight Ja er sagt was Sache ist und Recht hat er! Und das in dem Alter, schade ist er schon 89!
  • barbablabla 24.01.2020 17:06
    Highlight Highlight Stimmt und ohne Bolsanaro, Piñera, Erdogan, Assad, die Nestlê, Coca Cola und viele andere auch.
  • DeDanu 24.01.2020 17:04
    Highlight Highlight Da hat er wohl Putin noch vergessen. Dieser ist kein deut besser als seine 2 Spezis.
    • Magnum 24.01.2020 17:40
      Highlight Highlight @DeDanu
      Putin mag militärstrategisch brilliant und einflussreich sein, aber Russland hat das Bruttoinlandprodukt von Kalifornien und das Wirtschaftsmodell einer Kolonie (Export von Rohstoffen ohne Wertschöpfung im eigenen Land). Daher dürfte sich Soros beim WEF (World Economic Forum) auf Trump und Xi als die beiden für die Weltwirtschaft wichtigsten (Möchtegern-)Diktatoren beschränkt haben. Dass noch andere Herrschaften mit ihrer politischen Stossrichtung Anlass zur Sorge geben, dürfte selbstverständlich sein.
  • DocShi 24.01.2020 16:58
    Highlight Highlight Ob der US Präsident Trump ist oder nicht ändert im Endeffekt nix. Obama war eloquenter und staatsmännischer im Auftreten aber wenn man hinter die Kulisse schaut bleibt es beim gleichen.
    Unter Obama z.B. fingen die Drohnen erst richtig an. Wieviel Zivilisten dabei draufgingen ist hinreichend belegt. Stichwort Hochzeiten bei denen traditionsgemäss in die Luft geschossen wird und wo Soldaten'Gamer" die ganze Hochzeitgesellschaft abschoss etc.
    Schlussendlich ist ein Präsident (ob USA, China oder sonst wo) ein Politiker eines seit Jahrzehnten etablierten Systems!

    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.01.2020 17:10
      Highlight Highlight Ääääähhhm...nope.
      Unter Trump wurde die Häufigkeit von Drohnenangriffen verdreifacht und es werden sämtliche zivilen Opfer verschwiegen.
      Unter Obama wurden diese offengelegt.
    • FrancoL 24.01.2020 17:17
      Highlight Highlight Diese Verallgemeinerung und Gleichstellung kann ich nicht unterstützen. Es würde aber zu weit führen Ihnen im Einzelnen zu antworten.

      Stellvertretend möchte ich Ihnen nur sagen, dass es nicht die Macht des Präsidenten alleine ist, sondern die Art und Weise der Ausübung dieser Macht und unterscheidet sich Trump ENORM von seinen Vorgängern und wohl auch von seinen Nachfolgern. Dieses gewissenlose narzisstische Ausüben von Macht sucht noch seinesgleichen. Diese Art wird aber tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen, weil die Gesellschaft eine grenzenlose Missachtung erfährt.
    • Lowend 24.01.2020 17:17
      Highlight Highlight Echt subtil, wie Sie hier die Propagandafloskeln der Rechtspopulisten platzieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • San_Fernando 24.01.2020 16:58
    Highlight Highlight Ganz grosse Hochachtung vor dieser Person. In diesem Alter sich mit den grossen Politiker anlegen braucht sehr viel Mut. Und ich kann mir gleich vorstellen wie gross die Anfeindungen sein werden...
    • Rockola 24.01.2020 20:30
      Highlight Highlight Das sieht man an den Blitzen die
      die Bekommen die positive Schreiben.
      Ich finde es auch super was er sagt Bravo 👏
    • Trompete 25.01.2020 08:32
      Highlight Highlight Zwischen Hochachtung vor seiner Person und Hochachtung für diese explizite Äusserung sind ein kleiner aber feiner Unterschied. Ein Mann, dem die Folgen seiner Spekulationen auf das Leben anderer Menschen schlichtweg egal war, möchte ich nicht als Messias behandeln.

      Exemplarisch folgende Aussage von Soros: "Als Marktteilnehmer brauche ich mich nicht mit den Folgen meines Handelns zu befassen"

      Auch lassen gewisse Zitate darauf schliessen, dass der gute Herr ziemlich grössenwahnsinnig ist. Gott und Einstein sieht er als "sich selber ähnlich" an.
  • 45rpm 24.01.2020 16:57
    Highlight Highlight Nun, die Welt wäre ohne Soros und seine Spekulantenkollegen auch besser dran.
    • holden27 24.01.2020 17:14
      Highlight Highlight Naja, das ist halt das Finanzsystem. Finds auch nicht gut, aber wenn ers nicht macht, machts ein anderer. Es ist wunschdenken, wenn man sagt es wäre ein bessere Welt wenn...
      Er versucht wenigstens, die Welt ein Stückchen besser zu machen, ganz im gegensatz zu anderen Milliardären
    • FrancoL 24.01.2020 17:18
      Highlight Highlight Ja die Welt wäre ohne Spekulanten anders, eventuell besser, aber unter den Spekulanten ist mir Soros noch viel lieber als der Spekulant Trump.
  • SIEGLINDE 24.01.2020 16:52
    Highlight Highlight Die Welt wäre auch ,,OHNE Soros und der gleichen TYPEN noch viel viel besser daran !!!!!!@
    • Caturix 24.01.2020 17:22
      Highlight Highlight Ja und auch ohne Sieglinde.
    • Magnum 24.01.2020 17:42
      Highlight Highlight Ja, Soros ist ein ganz schlimmer Finger mit seinem Widerstand gegen Nationalismus, Identitätspolitik, Militarismus und Unterdrückung. Wer schützt die Menschheit vor Typen wie Soros? Die Antwort lautet: Typen wie Orban und Köppel.

      Mit Verlaub: Ich weiss, auf welcher Seite ich stehe.
    • FrancoL 24.01.2020 17:50
      Highlight Highlight Begründung, wird wohl nachgeliefert?

      Ich finde auch, dass es weniger Spekulanten geben sollte, bin aber der Meinung dass nun mal viele Menschen sich für Spekulation erwärmen können und wir können nicht diese Gier grundsätzlich verbieten.

      Soros scheint aber zumindest die Auswirkungen ehrlicher zu betrachten und mit seinem Geld auch etwas bewirken zu wollen, was ich ihm positiv anrechne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De Flip 24.01.2020 16:46
    Highlight Highlight Recht hat er.

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