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An Italian Coast Guard boat approaches the French NGO

Flüchtlinge besteigen das Schiff «Aquarius», das sie nach Valencia bringen soll. Bild: AP/AP

Streit um Flüchtlingsschiff eskaliert: «Die italienische Position lässt mich kotzen»



Der Streit um das Flüchtlingsschiff «Aquarius» eskaliert: Nun hat die italienische Regierung den französischen Botschafter einbestellt.

Chronologie eines Streits:

Das ist passiert:

629 Flüchtlinge harren seit dem Wochenende auf der «Aquarius» im Mittelmeer aus.

epa06802820 A handout photo made available by NGO 'SOS Mediterranee' on 12 June 2018 shows some of the 629 migrants boarding rescue vessel 'Aqarius' in the Mediterranean. The rescue vessel 'Aquarius', carrying a total of 629 migrants who were rescued off the Libyan coast, was denied access to ports in Italy and Malta in a diplomatic row between the two countries. Spain and France authorized on 11 June 2018 the landing of the ship at Valencia's port to avoid a humanitarian catastrophe.  EPA/KENNY KARPOV / HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/SOS MEDITERRANEE

Hilfsorganisationen kritisieren die ausbleibende Unterstützung scharf:

Frankreich mahnt Italiens Regierung ab

«Die italienische Position lässt mich kotzen.»

Das sagt die italienische Regierung

«Italien kann keine scheinheiligen Lehrstunden von Ländern akzeptieren, die es immer bevorzugt haben sich abzuwenden, wenn es um Immigration geht.»

Was passiert jetzt mit den Flüchtlingen?

Am Dienstagabend starteten die «Aquarius» sowie zwei italienische Schiffe in Richtung Valencia in Ostspanien, wie die Organisation SOS Méditerranée mitteilte:

Die Ankunft der Rettungsschiffe wird nun am Samstagabend im spanischen Valencia erwartet. Der genaue Zeitpunkt hängt aber noch von den Wetter- und Meeresbedingungen ab.

Dies sagte Sophie Beau von der Hilfsorganisation SOS Méditérranée am Mittwoch in Marseille. Die Seenotretter rechnen mit vier Meter hohen Wellen, sobald das Schiff die Strasse von Sizilien verlässt - dies ist die Meerenge zwischen Sizilien und Tunesien. (hd/gam/rtr/afp)

Die Flüchtlingskrise im Mittelmeer

In den vergangenen fünf Jahren haben mehr als 600’000 Menschen Italien mit Flüchtlingsbooten erreicht, die sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben überwiegend von Afrika aus auf den Weg nach Europa gemacht hatten. Tausende kamen bei der Überfahrt ums Leben, etwa weil ihre Boote kenterten. Italienische Politiker hatten wiederholt moniert, das Land werde von seinen EU-Partnern nicht ausreichend unterstützt. Bei der Parlamentswahl im März gab es in Italien dann einen deutlichen Rechtsruck. Die rechtsextreme Lega regiert nun zusammen mit der Fünf-Sterne-Bewegung.

(watson.de)

Hier erzählen zwei Appenzeller, wie der Alltag als Flüchtlingsretter im Mittelmeer aussieht:

«Die Totenzählung für 2018 hat soeben begonnen»

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Video: srf

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  • B-Arche 14.06.2018 18:05
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Kommentare hier anschaue dann komme ich zu dem Schluss dass hinter vorgehaltener Hand (NGOs die Seenotrettung betreiben als Schuldige ansehen, Menschen in Seenot als "Illegale" bezeichnen, ...) der Wunsch da ist, Flüchtliche im Mittelmeer vor laufender Kamera ersaufen zu lassen um die Nachricht zu senden "Auch ihr werdet sterben wenn ihr es versucht, wir retten Euch NICHT". Das wird dann euphemistisch als "Abschreckungsmassnahme" tituliert.

    Das Problem ist kein Einfaches. Auf hoher See gibt es keine Landesgrenzen. Und jeder muss gerettet werden.
  • Bruno Meier (1) 14.06.2018 12:43
    Highlight Highlight Peter Scholl-Latour, aus meiner Sicht einer der besten Journalisten überhaupt: «Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!» Und, Scholl-Latour war mit Sicherheit kein Rechtsextremer oder gar ein Nationalist, aber mit Sicherheit ein Realist, der mehr Elend und Krieg auf dieser Welt gesehen hat, als praktisch jeder andere Journalist.
    • Ueli der Knecht 14.06.2018 21:29
      Highlight Highlight Peter Scholl-Latour hat vermutlich auch Blödsinn verzapft. Aber ich meine, dass der Spruch gar nicht von Scholl-Latour ist. Vermutlich wurde er ihm nur in den Mund geschoben, um die Dummheit mit etwas Intellekt zu kaschieren.

      Ich wette, Bruno, dass du mir keine Quelle nennen kannst, wann und wo zu welchem Anlass er das gesagt haben soll.

      Der Spruch ist sachlich falsch, weil die Personenfreizügigkeit zu Ausgleich und Mehrwert führen würde, so wie freier Waren- und Geldverkehr (Marktwirtschaft).

      Es ginge uns allen besser, wenn Menschen von Kalkutta kommen und gehen dürften, wie sie wollen.
  • Angelo C. 14.06.2018 12:16
    Highlight Highlight Nicht dass Italien - von der EU komplett im Stich gelassen - so handelt ist zynisch, sondern dass Frankreich, das seine Grenzen gegen die Migranten aus dem Nachbarland geschlossen hat und Zustände wie in Calais untätig zulässt. Billige Stimmungsmache a la Macron 🤮.

    Man kann dem überforderten Italien nicht verdenken, dass irgendwann das Mass voll ist. Während sich die Rettungsschiffe der NGOs noch immer nicht dazu entscheiden, die Geretteten wieder an der lybischen Küste abzusetzen, was praktikabler und a la longue für Alle entlastender wäre.

    Seehofer, Kurz und Orban sehen sowas ähnlich...
  • einmalquer 14.06.2018 10:21
    Highlight Highlight Die Haltung vieler hier ist ja schon Cassis-würdig -Hilfswerke sollen Schuld sein, an der Migration...

    Und dann immer die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Fluchtgründen, ob Asyl berechtigt ist...

    Am Ende ist es völlig egal, ob eine Person aus wirtschaftlichen Gründen flieht, weil sie sonst verdurstet, verhungert oder sie Medikamente nicht zahlen kann
    oder
    ob sie politisch verfolgt wird -

    das Ergebnis ist das gleiche: die Person stirbt, wenn sie nicht flieht.

    Jetzt schon ist, was einst das Mittelmeer war, das Tote Meer...
    • dding (@ sahra) 14.06.2018 11:36
      Highlight Highlight Solche wehleidigen Worte, die mit der jetzigen Welle der illegalen Migration überhaupt nichts zu tun haben finde ich schon sehr deplatziert.
      Leiden sie unter einem Schuldkomplex?
    • einmalquer 14.06.2018 18:32
      Highlight Highlight ich habe keinen Komplex - man muss nur sehen, warum es dazu kam:

      - die grenzen in Afrika wurden von den Europäern gezogen
      - die Führer der Staaten in Europa ausgebildet
      - das Wirtschaftssystem wurde ihnen aufgezwungen.
      - die Wirtschaft wird ausgehöhlt durch die erzwungen Exporte
      etc.

  • Spooky 13.06.2018 23:47
    Highlight Highlight Es handelt sich um eine Völkerwanderung.
    Völkerwanderungen kann man nicht stoppen.
    • dding (@ sahra) 14.06.2018 08:27
      Highlight Highlight Sie meinen etwa so ähnlich wie eine Überschwemmung?

      Na ja, man könnte zumindest versuchen sich zu schützen, und nicht noch freiwillig alle Dämme öffnen.
    • Spooky 14.06.2018 11:58
      Highlight Highlight @ dding

      Nein, ich meine das so:

      Völker, die wandern, erobern neues Terrain
      und vertreiben andere Völker.

      (Ich muss aufpassen, wie ich das formuliere, sonst wird mein Kommentar nämlich nicht aufgeschaltet.)
  • geissenpetrov 13.06.2018 20:32
    Highlight Highlight Fluchtursachen bekämpfen hiesse, dass derzeitige Geld- und Wirtschaftssystem zu hinterfragen. Aber soweit denken die meisten Kommentarschreiber leider nicht.
  • Irieman 13.06.2018 20:21
    Highlight Highlight Die Kommentare hier sind ja echt zum kotzen
    Krass wie die weisse "herrenrasse" angst hat wegen ein paar migranten ihren unverdienten Reichtum zu verlieren
    • grünezecke #fcksvpafd 14.06.2018 02:00
      Highlight Highlight Ein ganz dickes herz von mir
    • dding (@ sahra) 14.06.2018 03:25
      Highlight Highlight Sie scheinen nicht zu wissen wovon sie sprechen, wenn sie von ein "paar Migranten" plaudern.

      Afrika "produziert" jedes Jahr 50 Mio. potentielle Migranten!

      Wenn auch wir nicht rechtzeitig lernen hier "nein" zu sagen, wird Europa untergehen.
      Und damit ist niemandem gedient.
      Europa hat bereits heute, mehr als genug Leute migrieren lassen.

      Die Folgen davon, bleiben noch abzuwarten.
    • Roterriese 14.06.2018 06:14
      Highlight Highlight Paar Migranten? Ein bisschen weiter unten im Artikel "In den vergangenen fünf Jahren haben mehr als 600’000 " und die Terroranschläge in Europa in den letzten paar Jahren schon vergessen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonas Asean 13.06.2018 20:09
    Highlight Highlight Die EU wurde geschaffen, um den Frieden zu wahren, daher erhielt die EU vor Jahren den Friedensnobelpreis. In nur wenigen Jahren gab es innerhalb der EU einen solchen Rechtsrutsch und gewisse "Staatsdiener" wie Macron, führen sich auf wie Könige und sonnen sich in ihrem Antlitz. Genau nach Amerikanischem Vorbild, leider!
  • einmalquer 13.06.2018 19:35
    Highlight Highlight Die Schweiz könnte die Flüchtlinge doch aufnehmen...

    wäre gescheiter, als jetzt über Italien, Frankreich und andere EU-Staaten, bzw. die EU zu motzen.

    Dann könnte das Schiff in Italien anlegen und die Schweiz könnte einen Zug chartern, wäre einfacher, als der Seeweg nach Spanien
    • dding (@ sahra) 14.06.2018 03:17
      Highlight Highlight Würde gegen Schengen verstossen.
      Und abgesehen davon:

      "Hallo..
      sonst gehts noch gut... oder wie?"
    • Roterriese 14.06.2018 06:15
      Highlight Highlight Und wie viele nehmen sie persönlich auf?
    • Flughund 15.06.2018 17:04
      Highlight Highlight Schlage vor die werden dann alle bei Einmalquer einquartiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • carlosprimero02 13.06.2018 19:24
    Highlight Highlight Mich lässt die Haltung der EU kotzen. Italien hat bisher die meisten Bootsflüchtlinge aufgenommen und erhielt von den andern EU Ländern kaum Unterstützung, insbesondere bei der Uebernahme der Flüchtlinge. Mich kotzt die aussage dieses französischen Regierungssprechers an, einer notabene stets arroganten französischen Haltung.
  • Ruggedman 13.06.2018 18:50
    Highlight Highlight Alles wird auf Italien und Griechenland geschoben und Frankreich schliesst seine Grenzen. Dass jetzt Macron das Maul aufreisst ist an Zynismus fast nicht zu überbieten. Italien reagiert jetzt halt extrem aber anders gehts ja nicht. Interessiert kein Schwein wenn diplomatische Töne angeschlagen werden.
  • Siro97 13.06.2018 18:48
    Highlight Highlight Ich finde, dass endlich mal ganz Europa mithelfen sollte, die Flüchtlinge aufzunehmen. Es kann nicht sein, dass nur grössenteils Italien, Deutschland oder Griechenland sie aufnehmen. Flüchtlinge sind Menschen wie wir, sie flüchten, weil in ihren Ländern Krieg,Verolgungen etc.. herrschen. Das habenLänder wie z.B Ungarn oder Polen nicht verstanden oder besser wollen es nicht verstehen. Echt zum Kotzen. Aber hauptsache auf die Flüchtlinge hetzen und sie auch wie Ware behandeln. Kein Wunder wählen die Italiener eine solche Regierung.
  • Qui-Gon 13.06.2018 17:16
    Highlight Highlight Ein weiteres Armutszeugnis für die EU-Staaten. Dass sich z.B. F grossmundig auf Seerecht beruft, und die Flüchtlinge Italien überlässt, ist einfach billig. Ohne koordiniertes Vorgehen, ist diese Problematik nicht lösbar. Die EU müsste z.B. in Griechenland, Italien und Malta Empfangscenter errichten oder diese Länder dafür entschädigen.
    Und wenn einzelne Staaten, wie etwa Ungarn, sich sperren, sollte man ihnen, wenn möglich, auch mal was sperren.

    • Juliet Bravo 13.06.2018 18:44
      Highlight Highlight Das wäre wirklich eine konstruktive Lösung!
      Das „Problem“: die EU ist in sofern demoratisch. Und da werden sich gewisse Länder dagegen sperren.
    • Tikvaw 13.06.2018 20:53
      Highlight Highlight Auch dir: Solche "Lager" werden ja auch von der EU finanziert. Die EU zahlt sogar Milliarden an die Türkei, damit die Bösen Flüchtlingen nicht die in völlig Armut lebenden Europäer komplett aussaugen. Diese Arroganz der Europäer ist einfach nur zum Kotzen. Dies haben sie schon mehrfach in der Geschichte gezeigt.
    • Qui-Gon 14.06.2018 12:33
      Highlight Highlight @Tikvaw: Dort soll es nicht einfach ums Zurückhalten gehen, sondern um speditive Verfahren und faire Verteilschlüssel. Noch besser wäre, wenn man das gleich vor Ort machen könnte. Alles nicht einfach, schon klar. Aber einfach weitermachen wie bisher, bringt es auch nicht.
  • NWO Schwanzus Longus 13.06.2018 17:14
    Highlight Highlight Man sollte endlich gegen die privaten Flüchtlingsretter NGO Schiffe vorgehen. Wenn nötig muss die Marine eingesetzt werden um sie zu hindern weiterhin Illegale in europäischen Häfen zu schicken. Nebst der Hafensperren der Europäer wäre dies effektiv da so gar keine NGOs mehr versuchen würden Illegale zu schleussen, deren Geschäft wäre am Ende und die Schlepper auch. Ich finde diese NGOs sollte man kriminalisieren und die Mithelfer strafrechtlich bestrafen. Das wäre so einfach....
    • Ruggedman 13.06.2018 18:52
      Highlight Highlight Manchmal könnte man glauben, dass gewisse Kreise das grosse Geschäft machen mit den Schleusern.
    • Matti_St 13.06.2018 19:23
      Highlight Highlight Illegale? Wenn du nach Afrika reist, bist du dann auch illegal? Oder anders gefragt, seit wann sind Reisende Kriminelle?
    • Ueli der Knecht 13.06.2018 21:40
      Highlight Highlight Da sind zwei entscheidende Denkfehler in deiner Argumentation, NWO:

      1. Das Vorgehen der NGOs ist nicht illegal. Es ist buchstabengetreue Umsetzung des Seenotrechts.

      2. Die NGOS retten keine "Illegale" sondern Menschen. Das Seenotrecht unterscheidet nicht zwischen legal und illegal, oder Freund und Feind. Alle haben Anspruch auf Rettung. Kein Mensch ist illegal.

      Wenn du unbedingt die NGOs kriminalisieren willst, und behauptest, dass das so einfach wäre, dann tu es doch! Aber bis dahin sind die ganz legal.

      Jeder Bürger darf alles tun, was nicht ausdrücklich durch ein Gesetz verboten ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 13.06.2018 16:59
    Highlight Highlight Unfassbar

    Der Zynismus und die Bigotterie die sich in Europa bewit gemacht ist zum kotzen^2. Aber was erwartet man denn von der aktuellen italienischen Regierung anderes. Ganz schwach auch vom reichsten Land Europas nichts dazu zu sagen.
    • Raembe 13.06.2018 17:59
      Highlight Highlight Italien reagiert nicht gerade super, aber ich verstehe ihre Haltung. Italien hat jetzt jahrelang Flüchtige aufgenommen und hatte riesen Probleme damit. Wo war die EU damals als es darum ging Italien zu entlasten?
    • Ruggedman 13.06.2018 18:55
      Highlight Highlight Ich glaube Italien hat schon mehr als genug Menschen aufgenommen und läuft am Limit. Die jetzige (extreme) Reaktion ist nur verständlich weil die anderen EU Staaten verhalten sich wie die drei Affen.🙈🙉🙊
    • The Destiny // Team Telegram 13.06.2018 18:56
      Highlight Highlight Reichsten Land Europas, aber kein Geld für die AHV, bist du Weitsichtig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hashtag 13.06.2018 16:43
    Highlight Highlight Europas Politiker sollten langsam begriffen haben, dass die Lösung der Flüchtlingskrise zentral ist, um das Vertrauen und den Glauben an die Handlungsfähigkeit der EU zu stärken.

    Eine Lösung dieses Konflikts im Sinne der Mehrheit der Europäern und die Mehrheit ist nun mal gegen mehr Zuwanderung ist eigentlich unabdingbar für eine erfolgreiche Zukunft der Union.
    • bebby 13.06.2018 19:42
      Highlight Highlight Ja, was wollen Sie denn vorschlagen? Die Menschen im Meer ertrinken lassen? Wanderungsbewegungen kann man nicht steuern.
      Wir könnten aber aufhören, Waffen in die Ursprungsländer zu verkaufen, als Anfang. Und dann mehr Wohlstand schaffen global.
    • Hashtag 14.06.2018 06:36
      Highlight Highlight Kommen sie doch bitte nicht gleich mit der Unterstellung, man will diese Menschen ertrinken lassen. Mein Post bezieht sich auf das Gesamtproblem, natürlich muss dieses Schiff aufgenommen werden.

      Ansonsten ist es wie sie sagen, in erster Linie muss die Fluchtursache bekämpft werden. Jedoch sollte die EU auch ein Kozept haben, wie die Integration funktioniert und dazu gehört eben auch wieviele integriert werden können.
    • Posersalami 14.06.2018 09:09
      Highlight Highlight Um die Fluchtursachen wirklich zu bekämpfen stellen wir hier unsere Konsumgesellschaft aber um und verabschieden uns von der Wachstumsgesellschaft.

      Für sie heisst das: keine grenzenlose Mobilität, nicht mehr 3x im Jahr nach Malle fliegen, 1x die Woche Fleisch, kein Shopping mehr, usw. Wollen sie das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 13.06.2018 16:33
    Highlight Highlight Das Problem hier ist folgendes: NGOs patroullieren häufig direkt an der 30-Meilen Zone vor Libyen oder Tunesien. Die Schlepper wissen, dass ihre Nussschalen nur ein paar Seemeilen schaffen müssen, dann werden sie gerettet. Nun, int. Seerecht besagt, dass in Seenot gerettete zum nächsten Hafen gebracht werden müssten. Der wäre in aller Regel, Tripolis oder sonst ein nordafrikanischer Hafen. Die NGOs fahren aber meistens direkt nach Catania oder sonstwo in Sizilien. Dass sich die NGOs hier 1. zu Schlepper-Helfer machen, 2. int. Seerecht brechen interessiert niemand... denkt mal darüber nach.
    • Bijouxly 13.06.2018 17:48
      Highlight Highlight My words!!!
    • carlosprimero02 13.06.2018 19:26
      Highlight Highlight Gut gebrüllt Löwe, gleiche Meinung.
    • Matti_St 13.06.2018 19:28
      Highlight Highlight Wenn das so wäre, würden nicht so viele im Mittelmeer sterben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fulehung1950 13.06.2018 16:31
    Highlight Highlight Irgendwie werde ich beim Lesen der Kommentare den Eindruck nicht los, die Rechtsgedrallen hätten heute zum Angriff auf Watson geblasen.
    • FrancoL 13.06.2018 16:53
      Highlight Highlight Heute?
    • Asmodeus 13.06.2018 16:55
      Highlight Highlight Nur heute?
    • dding (@ sahra) 13.06.2018 17:05
      Highlight Highlight
      Sie vermissen wohl noch mehr linksgedrallte für die die Grenzen abgeschafft gehören?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 13.06.2018 16:29
    Highlight Highlight Komisch, Macron kritisiert die Italiener, aber in Korsika aussteigen liess er die Leute nicht...
    • _kokolorix 13.06.2018 21:11
      Highlight Highlight Korsika gehört auch nur bedingt zu Frankreich...
  • Cachesito 13.06.2018 16:00
    Highlight Highlight Italien zeigt sein wahres Gesicht.
    • Rannen 13.06.2018 16:58
      Highlight Highlight Es wird auch endlich Zeit! Europa liess Italien im Stich und leiden! Jetzt ist Zeit, dass Italien nur für sich selber schaut! Soll doch Macron oder Merkel diese übernehmen.
    • Achweischwas 13.06.2018 17:22
      Highlight Highlight Italien hatt so viele Probleme(Erdbeben, Arbeitslosigkeit, Regirung/Mafia)nicht mal den Einheimischen wird geholfen. Warum kann/ soll Italien keine hilfe von Frankreich erhalten? Auch Frankreich hatt anschluss an das Mittelmee. Sie können Italien nicht als böser hin stellen, Frankreich ist kein bischen besser und Frankreich hätte die Mittel eher als Italien.
    • FrancoL 13.06.2018 17:36
      Highlight Highlight Das wahre Gesicht Italiens sind mehr als 2'000km Küste, nun kannst Du wieder einen sinnfreien Kommentar abgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Effersone 13.06.2018 15:50
    Highlight Highlight Hat eigentlich schon jemand eine europäische Lösung gefordert?
    • FrancoL 13.06.2018 16:23
      Highlight Highlight Die ist immer gefordert, nur sind die Antworten zu verschieden.
    • Effersone 13.06.2018 17:05
      Highlight Highlight War eine rhetorische Frage mit einem Hauch Sarkasmus.
      Mein Fehler, danke trotzdem für die Antwort.
    • Matti_St 13.06.2018 19:37
      Highlight Highlight Die Europäische Lösung ist einfach. Waffenlieferungen in Krisengebiete. Frontex arbeitet nicht an der Grenze sondern tief im Kontinent Afrika. Um Flüchtlinge schon vor dem Mittelmeer zu stoppen, verhandeln sie mit Diktatoren. Die Kosten dafür beträgt bald einmal 6 Milliarden Euro.
      Hoffe jetzt hast du ein Überblick.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dding (@ sahra) 13.06.2018 15:41
    Highlight Highlight Was mich an der Geschichte am meisten erstaunt ist, dass unsere Ministerin, Frau Sommaruga noch nicht vorgeprescht ist, und eine Luftbrücke in die Schweiz angeboten hat.
    • Bene86 13.06.2018 16:17
      Highlight Highlight Psssst um Himmelswillen, sonst bringst du sie noch auf krumme Ideen!
    • Fulehung1950 13.06.2018 16:24
      Highlight Highlight Dumm! Einfach nur dumm!!
    • FrancoL 13.06.2018 16:26
      Highlight Highlight Sinnfreie Kommentare helfen in der Flüchtlingspolitik noch weniger als das umkoordinierte Verhalten der EU Staaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 13.06.2018 15:30
    Highlight Highlight " «dass im Notfall die am nächsten gelegene Küstenregion eine Pflicht zur Aufnahme» von Flüchtlingen habe"

    Das wäre Lybien.
    • Asmodeus 13.06.2018 16:12
      Highlight Highlight Nächstgelegene SICHERE Hafen.

      Das ist nicht Lybien.
    • Ueli der Knecht 13.06.2018 16:16
      Highlight Highlight Mit «die am nächsten gelegene Küstenregion» ist in diesem Kontext die nächste SAR-Zone gemeint. Libyen fällt daher ausser Betracht.

      Bei der Überführung Geretteter in einen sicheren Hafen muss ausserdem das Refoulement-Verbot beachtet werden (Genfer Flüchtlingskonvention, Art. 33).
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19510156/index.html#a33

      In Libyen droht den Flüchtlingen Folter und andere unmenschliche Behandlungen.
      https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-08/fluechtlinge-libyen-oxfam-bericht-vergewaltigung-zwangsarbeit

      Eine Rückführung nach Libyen wäre daher strafbar.
    • FrancoL 13.06.2018 16:27
      Highlight Highlight Auch Ihnen würde es helfen, wenn die das Seerecht genauer lesen würden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 13.06.2018 15:15
    Highlight Highlight Das passiert, weil Europa mit dem zynischen Schengen-Abkommen Italien in der Flüchtlingskrise alleine lässt. Natürlich kommen die Flüchtlinge aus südlicher Richtung und schippern nicht über die Nordsee. Flüchtlinge waren ein "Italienisches Problem" und dann haben sie eben angefangen rechtspopulistische Ar***lö**** zu wählen. Soviel zur Solidargemeinschaft, die hört bei der eigenen Brieftasche nämlich auf.
    • Fulehung1950 13.06.2018 16:25
      Highlight Highlight Der Hauptgrund ist die Ausbeutung in Form von Rohstoffdiebstahl der Länder der Dritten Welt!
    • Kubod 13.06.2018 16:55
      Highlight Highlight @Fulehung1950
      Der Hauptgrund ist Korruption und Clandenken.
      Alles andere ist bequeme Ausrede oder dient einigen dazu, sich selber immer wieder "Mea Culpa" vorsagen zu können.
      So die Vorstufe vor der SelbstGeisselung mit der Neunschwänzigen
    • Hierundjetzt 13.06.2018 16:59
      Highlight Highlight Spannende These: Welche Rohstoffe haben den der Sudan, der Tschad oder Niger? Und wenn wir bereits dabei sind: Es sind die Chinesen und Araber die dort sämtliche Rohstoffe abbauen. Nicht diese pösen pösen Europäer.

      Der Grund liegt übrigens nicht im Rohstoffabbau sondern darin, dass es dort ausser Krieg nichts gibt. Keine Arbeit, kein Geld, keine Nahrung.

      Der Westen (ausgenommen die Schweiz, da wiedermal lustig neutral und so) versucht ja seit Jahren diese Region mittels Eingreiftruppen zu befrieden und den IS zurückzudrängen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • durrrr 13.06.2018 15:02
    Highlight Highlight Die EU sollte endlich einmal Flüchtlingszentren in Nordafrika einrichten und dort die Verfahren abwickeln. Dann könnten die aufgegriffenen illegalen Migranten direkt wieder dorthin zurückgeschifft werden und solche die Asylanspruch nach Genfer Konvention bekämen, dann über legale Wege eingeflogen werden. Nach kurzer Zeit würde sich dann kein einziger mehr in Schlauchboote setzen und das Schleppergeschäft wäre ausgetrocknet.
    Ist das eigentlich wirklich so schwer!??
    Da sind einfach viel zu viele unfähige Leute am Werk, die hohe Saläre beziehen aber nichts auf die Beine kriegen.
    • Zumiroderzudir? 13.06.2018 17:21
      Highlight Highlight Sehr gute idee!!! Am besten macht die EU dieses Flüchtlingszentrum irgendwo in der Wüste, da können die illegalen Migranten auch gleich ein wenig aufräumen. Dann sind sie nicht so nutzlos. Die EU könnte auch noch eine Zugstrecke dorthin bauen. Dann könnte man die illegalen in einem holzigen Güterzug dorthin fahren.

      Klickert da was?

      Die Leute im Land „Nordafrika“ haben bestimmt auch viel freude daran weil die ja grad sonst keine anderen Probleme haben. Stichwort: Arabischerfrühling
    • walsi 13.06.2018 17:36
      Highlight Highlight Nicht unfähige Leute. Zu viele unterschiedliche Interessen.
    • äti 13.06.2018 18:32
      Highlight Highlight @durrr, du hast es erkannt. Gehe hin und richte es. Wie du sagst, simple Aufgabe und astronomisches Salär. Champagner-Job.
  • Wilhelm Dingo 13.06.2018 14:57
    Highlight Highlight Tunis ist ein sehr naher, sicherer Hafen. Es hätte noch diverse andere sichere Häfen in Tunesien, die alle sehr viel näher liegen.
    • Ueli der Knecht 13.06.2018 15:38
      Highlight Highlight Wilhelm: "Sichere Küstenregion" heisst im diesem Fall SAR-Zone. Diesbezüglich sind in libyschen Gewässern die maltesischen und italienischen SAR-Zonen meist näher als die tunesische. Die tunesische SAR-Zone ist nur auf einem ganz schmalen streifen ganz im Westen der libyschen Grenze näher. Ich vermute aber, die Flüchtlinge werden diesen schmalen Streifen vernünftigerweise tunlichst meiden, und sich weiter östliche Routen wählen, um möglichst schnell europäische Hoheitsgewässer zu erreichen.
    • demokrit 13.06.2018 16:20
      Highlight Highlight "Mit Search and Rescue (SAR) werden international in staatlichem Auftrag tätige Such- und Rettungsdienste für Notfälle in der Luft- und Seefahrt bezeichnet."

      Aquarius ist weder ein staatlicher Rettungsdienst, noch werden die Migranten (Flüchtlinge sind es bis zur Feststellung auch nicht) in der Nähe von Italien auf NGO-Boote umgeladen. Nichtstaatliche Notretter steuern vernünftigerweise die nächste Küste (kann auch Lybien sein) an, wenn es denn tatsächlich um eine Notrettung ginge. Die Demokratie Tunesien ist näher.
    • religionkills 13.06.2018 17:04
      Highlight Highlight der ueli der knecht unterstützt die schlepper und es geht ihm nicht um die rettung und den nächsten hafen. ziel ist soviele migranten wie möglich nach europa zu holen. die flüchtlingsindustrie und die linken politiker leben davon.
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  • Kyle C. 13.06.2018 14:55
    Highlight Highlight Vorneweg, die Haltung Italiens geht gar nicht, zumal hier Menschenleben auf dem Spiel stehen. Aber dieses Szenario war nur eine Frage der Zeit, wenn man bedenkt, was Italien seit Jahren durchmacht, während der Rest Europas sich bescheiden hinter seinem Kontingent versteckt oder dieses gar nicht mehr einhalten will, Zäune errichtet etc.. Ich bin schockiert, aber nicht erstaunt.
  • Snowy 13.06.2018 14:51
    Highlight Highlight «Italien kann keine scheinheiligen Lehrstunden von Ländern akzeptieren, die es immer bevorzugt haben sich abzuwenden, wenn es um Immigration geht.»

    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
  • Juliet Bravo 13.06.2018 14:49
    Highlight Highlight Wieso lehnte Frankreich das Angebot der Korsen ab?
    • Snowy 13.06.2018 15:15
      Highlight Highlight Weil es Macron nur vordergründig um Menschen- und Seenotrechte geht.

      Frankreich möchte die 600 jungen Nordafrikaner genauso wenig wie Italien - versteckt sich aber hinter Paragraphen.

      Absolut verständlich, dass Italien ab dem Gebaren von Frankreich und Deutschland die Nase gestrichen voll hat.
    • Juliet Bravo 13.06.2018 16:38
      Highlight Highlight Aha. Aber: Wieso bringst du denn jetzt wieder Deutschland? Die kritieren doch alle hier immer, weil sie zu viele hineinliessen, oder nicht?
    • Hierundjetzt 13.06.2018 16:54
      Highlight Highlight Du Snowy, also den Deutschen kann man bei diesem Thema ganz bestimmt keinen Vorwurf machen...
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  • Waedliman 13.06.2018 14:45
    Highlight Highlight Italien kann nicht alles stemmen. Und da es in der EU Länder gibt, die nicht einen Flüchtling aufnehmen wollen, ist die Reaktion der italienischen Regierung durchaus verständlich. Die Haltung Macrons ist kaltschnäuzig, vielmehr sollte er sich mit Merkel um eine Lösung des Problems kümmern. Bei einer nächsten grösseren Flüchtlingswelle stehen wieder beide völlig verblüfft da und wissen nicht, was zu tun ist.
    • Gipfeligeist 13.06.2018 18:32
      Highlight Highlight Ja, Italien kann nicht alles stemmen. Aber die Wohlstandsinsel Schweiz kümmert sich auch nicht um die Lösung.
      Flüchtlinge werden weiterhin zunehmen (Klima) und Europa muss dieses Problem konstruktiv bearbeiten!
    • _kokolorix 13.06.2018 21:28
      Highlight Highlight Italien will vor allem nicht alles stemmen. Von der EU kriegen die einen schönen Batzen Geld um die Flüchtlinge unterzubringen, aber der Weg vom Norden in den Süden ist weit, für das Geld, und überall italienische Wegelagerer...
  • Hierundjetzt 13.06.2018 14:41
    Highlight Highlight Das mit den privaten Rettern ist eben ein zweischneidiges Schwert.

    Die Libyschen Menschenhändler rechnen mit dieser privaten Rettung und setzen die Flüchtlinge daher absichtlich in hochseeuntaugliche Schlauchboote.

    Die Italiener haben nicht ganz unrecht, wenn Sie konstatieren, dass die Privaten den Menschenschmuggel gerade wegen Ihrer Hilfe begünstigen bzw. das Sie Handlanger der Mafia seien und denen auch noch helfen.

    Andererseits gibt es da die Ethik, die es gebietet Schiffbrüchige zu retten und die peinlichen Osteuropäer die sich gegen Aufnahmen aussprechen.
  • D.L. 13.06.2018 14:39
    Highlight Highlight Warum kann man nicht jetzt schon prüfen, ob es sich um Menschen handelt, die den Flüchtlingsstatus erhalten werden? Nachher wird die Rückschaffung noch viel schwieriger als die Hinschaffung.
    • Saraina 13.06.2018 14:49
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Die Richter eines Landes müssen den Asylentscheid fällen, und jemand muss die Rückführungen bezahlen. Die Idee, dass das Schiff die Menschen in irgendeinen Hafen in Lybien bringen könnte, ist naiv. Lybien muss eine Landung nicht akzeptieren, würde es auch nicht. Die Schiffsbesatzung und die Ärzte an Bord wären gefährdet.
    • Ueli der Knecht 13.06.2018 15:02
      Highlight Highlight D.L.: Es geht in erster Linie um Menschen in Seenot, um deren Rettung und Bergung gemäss dem Seerecht (SAR und SOLAS). Die Klärung des Asylstatus oder anderen Aufenthaltsrechte ist nachrangig. Safety first!
    • ghawdex 13.06.2018 15:40
      Highlight Highlight "Safety first!" ist aber nicht wenn man sich in eine Nussschale setzt die anstatt 400km nur die ersten 40 schafft weill dann werden sie eh aufgefischt. Das ist eher erzwingen von einer Leistung (der Rettung) die eigentlich nicht sein müsste.
      und ja mir ist bewusst das es mich gleich ordentlich blitzdingst.
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  • Bündn0r 13.06.2018 14:34
    Highlight Highlight Aber liebend gerne sollen sie jeweils den nächsten Hafen anlaufen.
    Der liegt (mit sehr wenigen Ausnahmen) weder in Italien, Frankreich oder Spanien. Nicht einmal auf dem europäischen Kontinent, sondern in Afrika.
    • Matti_St 13.06.2018 14:42
    • Ueli der Knecht 13.06.2018 15:21
      Highlight Highlight Da irrst du dich, Bündn0r. Die Häfen und Küstenregion von Lybien gelten nicht als sicher. Die libysche Küstenwache wird von der EU organisiert (nur Grenzschutz, ohne SAR).

      Es geht beim Seerecht auch darum, welcher Staat für die Bergung und Rettung (SAR) zuständig ist. Das ist im Mittelmehr ziemlich genau geregelt. Die maltesischen und Italienischen SAR-Zonen sind "näher", sofern die Bergung in libyschen Gewässern stattfand. Sonst wäre der Fall sowieso klar, und der enstprechende Staat (Malta oder Italien) wäre zur Rettung der in Seenot geratenen Menschen verpflichtet.
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    • Fulehung1950 13.06.2018 16:22
      Highlight Highlight Jaja, zurück ins Elend, für das Europa und USA verantwortlich sind! Sollen die doch verrecken, HUptsache ich habe unter dem Arm und in der Tasche all das, was so aus Rohstoffen aus diesem verrotenden Kontinent zusammengeklaut wird!

      Sorgt dafür, dass die Reichtümer dort Wohlstand schaffen, wo sie vorkommen und ihr habt keinen Grund mehr, Euch über Flüchtlinge aufzuregen.

      Hört auf, Regionen mit Krieg zu destabilisieren und ihr sehr keine Muslime mehr.

      Meine Güte, seid Ihr Blindgänger!
  • Flughund 13.06.2018 14:15
    Highlight Highlight Frankreich hat so schöne Mittelmeerhäfen...
    Übrigens, egal auf wessen Seite man steht, mittlerweile zeigt sich das das Thema Flüchtlinge die gesamte EU zerreißt.
    • Waedliman 13.06.2018 14:47
      Highlight Highlight Das Thema Flüchtlinge ist nicht der Grund für den Riss innerhalb der EU, sondern legt lediglich offen, was das Problem ist: Es gibt Länder, die wollen kooperative Arbeit und es gibt Länder, die wollen Nationalismus und die Hand aufhalten. Diese Länder haben in einem Verbund nichts verloren und sollten ihre Suppe alleine löffeln. Also, liebe Ungarn, Polen etc. - entscheidet, was ihr wollt und dann sagt Adieu, baut euer eigenes Haus und schaut, wie lange es steht.
    • Erba 13.06.2018 14:58
      Highlight Highlight Es sind die Rechtspopulisten die auf Kosten der Flüchtlinge die Werte westlicher Gemeinschaften angreifen. Meine Empfehlung an die EU wäre: Werft diese Länder einfach aus der EU und konzentriert euch auf die vernünftigen.
    • FrancoL 13.06.2018 16:55
      Highlight Highlight Naja wenn auch in der Schweiz eine grosse Diskrepanz zwischen Pro und Kontra besteht, was erwartest Du von eine Gemeinschaft die noch gegensätzlichere Voraussetzungen hat?
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  • ahaok 13.06.2018 14:14
    Highlight Highlight "Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf Italien wegen der Weigerung, die Flüchtlinge aufzunehmen, Zynismus und Verantwortungslosigkeit vor." Wieso lässt Macron das Boot dann nicht nach Korsika. Lieber gibt er seine Verantwortung weiter und schiebt die Flüchtlinge nach Valencia ab. Seine Handlungen zeigen, dass ihm in Wirklichkeit die Flüchtlinge egal sind, viel eher sieht er das Dubliner Übereinkommen in Gefahr.
    • Hans007 13.06.2018 18:38
      Highlight Highlight Das sind Migranten, keine Flüchtlinge, und die sollen sich ein Land suchen, wo Migranten willkommen sind und über die kontrollierte Grenze mit Visum dort einreisen. Man muss nicht politisch rechts sein, um das so zu sehen.
    • Ueli der Knecht 14.06.2018 21:12
      Highlight Highlight Hans007: Gemäss UNHCR gelten rund ein Drittel dieser Menschen als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention.
  • Pasch 13.06.2018 13:59
    Highlight Highlight Die französische Küste wäre ja näher wie Spanien!
    • Eskimo 13.06.2018 14:11
      Highlight Highlight Die lybische ist auch nicht sehr weit...
    • Roterriese 13.06.2018 14:41
      Highlight Highlight Lybien wäre näher gewesen.
    • Waedliman 13.06.2018 14:43
      Highlight Highlight Kommt drauf an, wo man losfährt. Von Marokko ist Spanien ein Katzensprung.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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