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Belgische Polizei crasht schon wieder illegale Sexparty – dieses Mal sind Franzosen schuld



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Hier soll die Party stattgefunden haben. bild: google streetview

Sex-Partys und Belgien, was ist da los? Gerade erst vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die Polizei in Brüssel eine Orgie aufgelöst hat, Drogen und 1 konservativer schwuler ungarischer Abgeordneter inklusive.

Nun macht wieder eine Sexparty Schlagzeilen. Dieses Mal aber nicht mehr in der Hauptstadt, sondern im Städtchen Virton im Süden Belgiens.

Escorts und Betäubungsmittel

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gingen bei der Polizei etliche Anrufe ein. Lärm und verdächtige Aktivitäten wurden gemeldet. Die Polizei kam um etwa ein Uhr vor dem Haus gegenüber einer Klinik an und schätzte, dass etwa 20 Leute vor Ort seien. Gemäss dem belgischen Newsportal «DHnet» mussten die Polizisten aber zuerst bei der Staatsanwaltschaft um grünes Licht fragen.

Um 3 Uhr konnte dann der Zugriff starten. Aber statt der vermuteten 20 Gäste fanden sie deren ungefähr 50, laut «DHnet» inklusive Escort-Damen. Gemäss Polizeibericht waren die Gäste mehrheitlich nackt oder leicht bekleidet. Insgesamt wurden 52 Bussen wegen Nichteinhaltung der Corona-Massnahmen ausgestellt. Zwei weitere Personen wurden wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und Lachgaskapseln angezeigt.

Der Besitzer des Hauses wurde verhört, gegen die rund fünfzig Teilnehmer wird ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Gemäss mehreren Medienberichten handelt es sich bei den Gästen mehrheitlich um Franzosen, die den Geburtstag einer Landsfrau gefeiert hätten.

Bürgermeister empört

Der Bürgermeister von Virton, François Culot, gab an, dass die Polizei am Samstagabend zahlreiche Anrufe erhalten habe, die verdächtige Aktivitäten vor dem Krankenhaus gemeldet hatten.

«Ich bin wütend», sagte er uns. «Einige Leute respektieren wirklich nichts! Sie organisieren mitten in der Nacht eine Geheimparty vor einer Klinik, in der Covid-Patienten behandelt werden: Das ist inakzeptabel!» (jaw)

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