International
EU

Sieben Migranten ertrinken vor der Küste der Westtürkei

Sieben Migranten ertrinken nahe Urlaubsort in der Türkei – das ist schiefgelaufen

17.01.2025, 21:2017.01.2025, 21:20

Vor der Küste der Westtürkei sind sieben Migranten ins Wasser gefallen und ertrunken, als die Küstenwache versuchte, das Boot abzufangen. Das Schlauchboot mit etwa 40 Menschen darin war in der südlichen Ägäis nahe des Urlaubsortes Kusadasi unterwegs, wie die Küstenwache am Freitag erklärte. Als die Küstenwache versuchte, das Boot abzufangen, fielen den Angaben der Behörde zufolge sieben Menschen ins Wasser.

Drei Leichen seien kurz darauf gefunden worden, später dann vier weitere, hiess es in der Erklärung der Küstenwache weiter. 18 Erwachsene und 13 Minderjährige konnten demnach unverletzt gerettet werden.

Kusadasi liegt etwa 15 Kilometer von der griechischen Insel Samos entfernt. Auf der kurzen, doch gefährlichen Route zwischen der Türkei und den nahegelegenen griechischen Inseln Samos, Rhodos und Lesbos sind Unglücke mit Migrantenbooten häufig. Die griechischen Inseln sind für Flüchtlinge ein Einfallstor in die EU.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im vergangenen Jahr 2333 Migranten im Mittelmeer verschwunden oder ums Leben gekommen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Volk verpasst Meloni eine Ohrfeige – ihr grösstes Problem hiess Donald Trump
Das Nein der Italiener zur Justizreform ist die schmerzhafteste Niederlage, die Giorgia Meloni in ihrer gesamten politischen Karriere bisher einstecken musste. Die vor kurzem noch unangreifbar scheinende Regierungschefin wirkt plötzlich ratlos.
Das selbstgedrehte Video, das Giorgia Meloni nach dem Feststehen der Niederlage am Montagabend auf den sozialen Medien verbreitete, sprach Bände. Die sonst so angriffslustige und eloquente 49-jährige Römerin blickte bleich und starr in die Handy-Kamera und spulte einige vorbereitete, erwartbare Sätze ab: Dass die Regierung den Entscheid der Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich respektiere, dass das Nein zur Justizreform eine «verpasste Chance war» gewesen sei, und dass man trotz allem zum Wohle der Nation weitermachen werde. Ende der Durchsage. Meloni wirkte wie ein begossener Pudel und fühlte sich wohl auch so.
Zur Story