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London und Antwerpen sind die Kokain-Hauptstädte Europas - Zürich mischt vorne mit

13.12.2016, 18:51
In London geht unter der Woche einiges durch die Nasen
In London geht unter der Woche einiges durch die NasenBild: KEYSTONE

London ist nach einer Studie die europäische Hauptstadt des Kokains - aber nur von Montag bis Freitag. An den Wochenenden hingegen ist die belgische Stadt Antwerpen auf Platz eins. Zürich folgt kurz darauf auf Platz drei.

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Das ergab eine Untersuchung von kommunalen Abwässern auf Spuren von Kokain und anderen Drogen. Kokain konsumiert wird in Zürich am häufigsten an den Wochenenden. Aber auch unter der Woche hält Zürich den dritten Platz im internationalen Vergleich.

In diesem Jahr hat der Umfang des Kokainkonsums in der Limmat-Stadt einen Höchstwert angenommen. Zürich war auch bei der Untersuchung von 2015 bei den Schweizer Städten an der Spitze. Insgesamt war Zürich damals auf Rang vier, beim Kokainkonsum unter der Woche auf Rang 5 und am Wochenende auf Rang 4.

Im aktuellen Ranking finden sich auf den Rängen sieben bis neun im Gesamtdurchschnitt drei weitere Schweizer Städte: Genf, St. Gallen und Basel. Die italienische Schweiz ist mit Lugano erst auf dem 13. Platz vertreten.

50 Städte untersucht

In Zürich und Basel konnten Experten erhöhte Werte von Methamphetamin nachweisen, dem Grundstoff von Crystal Meth. Im internationalen Vergleich sind die beiden Deutschschweizer Städte im Methamphetamin-Konsum unter den Top 15.

Auch die Partydroge MDMA wird in Zürich, Genf, Basel und St. Gallen häufig konsumiert. Zürich ist dort auf dem fünften Platz, Genf auf Platz zwölf, Basel auf Platz 17, St. Gallen auf Platz 20 und Bern auf Platz 23.

Die dümmsten Koks-Schmuggel-Aktionen der Schweiz

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Die dümmsten Koks-Schmuggel-Aktionen der Schweiz
quelle: epa/keystone / olivier maire
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Die Forscher hatten für die Untersuchung eine Woche lang Abwässer-Proben in mehr als 50 Städten aus 18 Ländern genommen. Die Abwässer wurden auch auf Ecstasy und Amphetamin (Speed) geprüft. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht veröffentlichte die Ergebnisse am Dienstag in Lissabon. Die Untersuchungen werden jedes Jahr vorgenommen. (sda/dpa)

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