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Wind und fehlerhafter Autopilot führten zu Bruchlandung von Facebooks Internet-Drohne

Wind und fehlerhafter Autopilot führten zu Bruchlandung von Facebooks Internet-Drohne

18.12.2016, 13:2818.12.2016, 14:06

Die Bruchlandung von Facebooks Internet-Drohne beim ersten Flug im Sommer ist von unerwartet starkem Wind ausgelöst worden. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Bericht amerikanischer Unfall-Ermittler hervor.

Demnach gab es beim Landeanflug starke Turbulenzen - und eine falsche Entscheidung der Autopilot-Software führte dazu, dass ein mehrere Meter langer Abschnitt des Flügels brach. Sekunden später sei die Drohne mit einer Geschwindigkeit von rund 45 Kilometern pro Stunde auf dem Boden eingeschlagen, erklärten die Experten der Behörde NTSB, die unter anderem Flugzeugabstürze untersucht.

Erstflug der «Aquila»-Drohne

Facebook hatte nach dem Erstflug der «Aquila»-Drohne im Sommer von einem erfolgreichen Test gesprochen, auch wenn beiläufig ein nicht näher umschriebenes «strukturelles Versagen» vor der Landung erwähnt wurde. Dennoch erweckte der damalige Blog-Eintrag den Eindruck, dass das Fluggerät sicher gelandet sei.

Die Bruchlandung wurde erst im November bekannt. Die Drohne war gut eineinhalb Stunden in niedriger Flughöhe in der Luft geblieben, statt der geplanten Testdauer von 30 Minuten. Möglicherweise deshalb gab es in den frühen Morgenstunden durch die Erwärmung des Bodens mehr Wind als erwartet.

Facebook erklärte, man werde die Konstruktion der Drohne und die Software entsprechend anpassen. Die von Solarenergie angetriebene «Aquila» mit der Flügel-Spannweite einer Boeing 737 soll monatelang in einer Höhe von bis zu 27 Kilometern kreisen und Signale für schnelle Internet-Verbindungen zur Erde schicken. Das schmale, langgezogene Fluggerät wird aus Verbundstoffen gefertigt. (sda/dpa)

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