Huda-Beauty-Gründerin steht wegen angeblich pro-iranischem Video in der Kritik
Die irakisch-amerikanische Unternehmerin Huda Kattan machte bislang vor allem mit ihrem Beauty-Imperium Schlagzeilen. Angefangen hat sie vor 16 Jahren mit einem kleinen Beauty-Blog, einer Linie künstlicher Wimpern und noch nicht ganz so perfekten YouTube-Tutorials aus dem Wohnzimmer.
Heute zählt sie zu den einflussreichsten Personen der zeitgenössischen Beauty-Szene. Sie ist die Gründerin des milliardenschweren und international bekannten Unternehmens Huda Beauty. Im Jahr 2017 wurde sie sogar vom «Time»-Magazin in die Liste der 25 einflussreichsten Menschen im Internet aufgenommen.
Das umstrittene Video
Huda Kattan nutzt ihre grosse Reichweite häufig, um auf globale Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, und engagiert sich unter anderem bei der Free-Palestine-Bewegung. Ihr neuester Beitrag zu Iran hat jedoch für Unmut gesorgt.
Die Empörung entbrannte, nachdem Kattan ein Video geteilt hatte, das angeblich regimetreue Demonstranten im Iran zeigt, die Bilder von Kronprinz Reza Pahlavi und US-Präsident Donald Trump verbrennen, schreibt die International Business Times.
Huda Beauty founder slammed by Iranians for sharing pro-regime protest video.
— Oli London (@OliLondonTV) January 28, 2026
‘Free Palestine’ activist Huda Kattan has been called out for sharing a video showing pro-regime protesters burning photos of Crown Prince Reza Pahlavi and Trump. pic.twitter.com/HDaI2Kdyqi
Obwohl das Video als Protestbeitrag präsentiert wurde, werfen ihr viele iranische Nutzerinnen und Nutzer vor, Inhalte zu verbreiten, die das iranische Regime unterstützen. Sie verzerre die Realität der Proteste und verbreite Staatspropaganda.
In den sozialen Medien trendeten schnell Hashtags, die ihr Urteilsvermögen und ihre Absichten infrage stellen. Andere Nutzerinnen und Nutzer verteidigen die Unternehmerin jedoch und weisen auf ihr bisheriges Engagement und die Schwierigkeit hin, komplexe politische Themen in den sozialen Medien zu behandeln.
(kek)
