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Unglücksfähre

295 Menschen starben – Kapitän der «Sewol» zu 36 Jahren Gefängnis verurteilt



Der Kapitän der südkoreanischen Unglücksfähre «Sewol» ist in Kwangju zu 36 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zur Begründung sagten die Richter, Kapitän Lee Joon Seok habe seine Pflichten verletzt, was zum Tod von Menschen geführt habe.

295 Menschen waren beim Untergang der «Sewol» am 16. April 2014 ums Leben gekommen. Die meisten Opfer waren Schüler auf einem Ausflug.

(FILES) In this file picture taken on June 24, 2014, Sewol ferry captain Lee Joon-Seok (C) is escorted upon his arrival at the Gwangju District Court in the southwestern South Korean city of Gwangju. South Korea prosecutors on October 27 demanded the death penalty for Lee Joon-Seok, captain of the Sewol ferry that sank in April with the loss of more than 300 lives -- most of them schoolchildren. Captain Lee Joon-Seok had been charged with

Kapitän Lee Joon Seok muss lange hinter Gitter. Bild: AFP

Der Kapitän war unter den ersten, die das Schiff verlassen hatten. Die Staatsanwaltschaft hatte die Todesstrafe verlangt. Zwar trug der 69-Jährige nach Ansicht der Richter die Verantwortung für alles, was auf der Fähre passierte – dennoch sprach die Kammer ihn vom Mordvorwurf frei.

Die drei mitangeklagten Besatzungsmitglieder verurteilte das Gericht zu Haftstrafen von 15, 20 und 30 Jahren.

Kurz vor der Urteilsverkündung hatte das südkoreanische Ministerium für Ozeanangelegenheiten angekündigt, die Suche nach den neun letzten Vermissten einzustellen (sda/dpa)

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