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Eric Dane richtet in Netflix-Doku «letzte Worte» an Töchter

Eric Dane richtet in Netflix-Doku «letzte Worte» an Töchter

21.02.2026, 09:1021.02.2026, 09:10

In einem Interview für eine Netflix-Dokuserie hat sich der US-Schauspieler Eric Dane («Grey's Anatomy») wenige Monate vor seinem Tod mit rührenden Worten an seine beiden Töchter gewendet. Der Streamingdienst veröffentlichte die knapp einstündige Doku «Famous Last Words» am Freitag – einen Tag nach dem Tod des Schauspielers.

FILE - Eric Dane arrives at a promotional event for the series "Euphoria" in Los Angeles on April 20, 2022. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP, File)
Eric Dane
Eric DaneBild: keystone

Im April 2025 hatte Dane mitgeteilt, an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt zu sein. Er wurde 53 Jahre alt.

Netflix zufolge war das Gespräch mit Dane im November aufgezeichnet worden, mit der Absprache, es nach seinem Tod auszustrahlen. Der Schauspieler sitzt dabei in einem Rollstuhl und spricht mit heiserer Stimme über sein Leben. Er richtet bewegende Worte an seine Töchter Billie (15) und Georgia (14) aus der Ehe mit Schauspielerin Rebecca Gayheart. Dane erinnert an gemeinsame Urlaube und Erlebnisse und teilt Lebensweisheiten, die er durch die Krankheit gelernt habe.

Abschiedsworte an die Töchter

Die beiden Teenagerinnen sollten «im Jetzt» leben und jeden Moment geniessen, rät ihnen ihr Vater. Sie sollten ihre Liebe für etwas entdecken, dass ihre Leidenschaft weckt und Freude bereitet. Für ihn sei das die Schauspielerei gewesen. Weiter betont Dane, wie wichtig echte Freunde seien. Als letzten Ratschlag gibt er seinen Töchtern auf den Weg, bis «zum letzten Atemzug» zu kämpfen und niemals aufzugeben. ALS habe zwar langsam seinen Körper zerstört, aber niemals seinen Geist. «Billie und Georgia, ihr seid mein Herz. Ihr seid alles für mich. Gute Nacht. Ich liebe euch. Dies sind meine letzten Worte.»

Die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) betrifft das zentrale und periphere Nervensystem. Dabei werden Nerven zerstört, es kommt zu Schluck-, Atmungs- und Sprechstörungen, Muskelschwund und Lähmungen, die schliesslich zum Tod führen. (sda/dpa)

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