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Models, ab zum Arzt! Frankreich setzt Gesetz gegen Magermädels um



epa04864443 A group of models wears creations by Colombian underwear brand Leonisa during the XXVI version of the Colombiamoda fair  in Medellin, Colombia, 28 July 2015.  EPA/LUIS EDUARDO NORIEGA

Zu dünn, um gesund zu sein. Bild: EPA/EFE

Um gefährliches Untergewicht zu verhindern, brauchen Models in Frankreich künftig eine Bescheinigung vom Arzt. Die Regierung veröffentlichte am Freitag einen Erlass im Amtsblatt, der die Details zu dem bereits Ende 2015 beschlossenen Gesetz gegen Magermodels regelt.

Um bei den Pariser Modeschauen oder Foto-Shootings arbeiten zu können, brauchen Models künftig eine medizinische Bescheinigung, dass ihr Gesundheitszustand mit dem Beruf vereinbar ist. Zentraler Faktor ist dabei der Body-Mass-Index, der das Gewicht ins Verhältnis zur Körpergrösse setzt.

Die Bescheinigung wird in der Regel für zwei Jahre ausgestellt. Die Umsetzungsregeln treten am Samstag in Kraft. Wer Models ohne Bescheinigung beschäftigt, dem drohen sechs Monate Gefängnis und 75'000 Euro Strafe.

Von Oktober an müssen Werbefotos in Frankreich zudem mit einem Hinweis versehen werden, wenn die Abbildungen von Models retuschiert wurden. Ziel ist es laut einer Mitteilung des Pariser Gesundheitsministeriums, die Verbreitung von unerreichbaren Schönheitsidealen zu verhindern und der Magersucht bei Jugendlichen vorzubeugen.

Ein Verbot von Magermodels gibt es bereits in Israel. Italien einigte sich mit den Modeverbänden 2006 auf eine Grundsatzerklärung gegen Magersucht. Auch in anderen europäischen Ländern wird das Problem immer wieder diskutiert. Oft gibt es Selbstverpflichtungen von Verbänden oder Designern, auf Mager-Models zu verzichten. (sda/dpa)

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mantarochen 07.05.2017 23:08
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die dicke Makeup-Schicht im Gesicht. Fast niemand hat so perfekte Haut und schon 12 jährige Mädchen schminken sich dank solchen Bildern.
  • Ökonometriker 07.05.2017 20:04
    Highlight Highlight Der BMI ist ein denkbar schlechtes Instrument. Wenn schon eine ärztliche Untersuchung notwendig ist, dann kann ja direkt der Gesundheitszustand beurteilt werden.

    Meine Freundin beispielsweise hat einen BMI von 15; e hat einen eher feinen Körperbau und schmale Knochen geerbt.
    Sie ist aber sehr fit und ernährt sich ausgewogen.
  • kein Model 06.05.2017 21:34
    Highlight Highlight Ich fände es schon hilfreich, wenn die Kleidergrössen in den Läden stimmig ausgemessen wären. Meine Tochter ist gesund und schlank (170/53). Je nach Laden hat ein passendes T-Shirt die grösse S oder L.
    Es ist auch schon vorgekommen, dass eine neue Hose mit 40(!!!!!) angeschrieben war.
  • mitch01 06.05.2017 13:24
    Highlight Highlight Ich bin männlich 23 und arbeite als schreiner, und ich bin untergewichtig. Ich kann daran schlicht nichts ändern, es ist bei mir einfach natürlich. Warum also Modells bestrafen, wo das genau so ist?
    • who cares? 06.05.2017 13:41
      Highlight Highlight Bei Männer ist solches Untergewicht viel mehr verbeitet als bei Frauen. Es gibt auch von Natur aus sehr schlanke Frauen, aber das dürfte wohl die Minderheit sein, und für solche, die sich auf untergewichtig runterhungern müssen, ist es sicher nicht gesund. Deshalb sollten wir es nicht als Schönheitsideal propagieren.
  • koks 06.05.2017 10:44
    Highlight Highlight "Zentraler Faktor ist dabei der Body-Mass-Index, der das Gewicht ins Verhältnis zur Körpergrösse setzt."

    Jeder Laie weiss unterdessen, dass der BMI-Index als Bewertungsinstrument sehr wenig taugt.
    • Olaf44512 06.05.2017 11:28
      Highlight Highlight Gegen unten ist er besser geeignet. Das Problem ist eher dass ein hoher BMI nicht auf übergewicht schliessen lässt.
    • BigE 06.05.2017 23:13
      Highlight Highlight Nur bei Bodybuilder ist der BMI tatsächlich nicht stimmig. Ansonsten sind Menschen mit >25 ganz einfach dick und bei >30 adipös. Und bei <18 zu dünn!
  • Roterriese 06.05.2017 08:49
    Highlight Highlight Müssen auch Übergewichtige zum Arzt?
    • BigE 06.05.2017 23:14
      Highlight Highlight Sobald über 50% der Laufstegmodels ein Übergewichtsproblem haben, gerne. Derzeit sind es aber eben die Magermodels, die "Trends" setzen!
  • reaper54 06.05.2017 08:39
    Highlight Highlight Was ist mit "Plus Size Models"? Wandelnde Fettbälle sind auch nicht Gesund und verursachen Gesundheitskosten.
    Wenn die Mädels schon zu einem Arzt müssen macht doch etwas Sinnvolleres als den BMI. Der Sagt heute echt nichts mer aus.
  • who cares? 06.05.2017 08:09
    Highlight Highlight All die Leute, die hier Angst haben, dass dick als neues Schönheitsideal gelten wird, sollten sich über diesen Artikel freuen. Wenn ein BMI von 19 oder 20 normal wird, gibt es auch viel weniger "Dickenpropaganda".
    Die Models in Rot haben übrigens eher einen BMI unter 18, also Untergewicht. Klar, bei natürlich sehr schlanken Mädchen kann das noch gesund sein, aber das wird nur ein kleiner Prozentsatz sein, die anderen hungern. Das viele bereits das schon als normal ansehen, zeigt, wie fortgeschritten das Problem bereits ist.
    • Olmabrotwurst 06.05.2017 11:14
      Highlight Highlight Der BMI sagt überhaupt nichts aus ich bin laut BMI auch untergewichtig und das schon seit jahren...
    • who cares? 06.05.2017 13:39
      Highlight Highlight Wie bereits gesagt, manche sind von Natur aus so schlank und dann ist es nicht unbedingt ungesund. Aber das ist nur ein Bruchteil der Models, viele hungern.
  • Oberon 05.05.2017 22:56
    Highlight Highlight "Von Oktober an müssen Werbefotos in Frankreich zudem mit einem Hinweis versehen werden, wenn die Abbildungen von Models retuschiert wurden."

    Dieser Zusatz ist was ganz wichtiges, viele "junge" Leute laufen idealen hinterher die ohne Photoshop nicht zu erreichen sind.
    • nick11 06.05.2017 10:31
      Highlight Highlight Und diese jungen Leute werden besonders auf einen solchen klein gedruckten Hinweis achten....
  • Chili5000 05.05.2017 22:47
    Highlight Highlight Dieses ewige gejammer geht mir sowas von auf die 🥚! Echt jetzt?! Echt jetzt!! Für alle Vollpfosten da drausen. Profi Fussball = nicht gesund. Profi Model = nicht gesund. Profi Sumoringer = nicht gesund. Profi Sesselfurzer = nicht gesund. Wers will solls machen! Leben und leben lassen!
    • who cares? 06.05.2017 08:11
      Highlight Highlight Wenn man Leute kennt, die mit Magersucht kämpfen oder gekämpft haben, macht man nicht mehr leichfertig solche Aussagen.
  • DerTaran 05.05.2017 20:39
    Highlight Highlight Es ist schon bedenklich wie Watson mittlerweile Übergewicht zelebriert.
  • Darth Unicorn #Häschtäg 05.05.2017 19:32
    Highlight Highlight Was viele nicht verstehen das dies unter dünn geht und nicht unter normal, normal ist anderst, es geht hier auch nicht um eure eigenen Vorlieben resp. Meinungen sondern darum Jugendlichen zu vermitteln das dies eben nicht unter normal geht, schlank als normal zu vermitteln führt im schlimmsten Fall in pro ana und pro Mia Bewegungen, viele Jugendliche sind bezüglich ihrem aussehen unsicher. Natürlich haben die Models wenig am hut mit Magersucht, die Damen sind einfach Schlank, aber schlank als norm verkaufen zu wollen ist auch kein Weg.
    • Crecas 06.05.2017 03:54
      Highlight Highlight Ok, machen wir doch mal ne Umfrage: wer glaubt Models sind dünn, wer glaubt sie seien "normal".

      Junge, da bist du auf dem Holzweg.
    • Darth Unicorn #Häschtäg 06.05.2017 14:04
      Highlight Highlight Gratuliere, ihr habt absolut kein leseverständnis, kommt zurück wenn ihr was gescheites von euch geben könnt
      Aber hier nochmals: was IHR männer für Vorlieben habt Spielt absolut KEINE Rolle! Es geht nicht um Euch! Aus Erfahrung kommen solch Kommentare von Menschen die mit sich nicht zu Frieden sind, Kommentare von 3 Uhr nachts kann ich sowiso nicht ernst nehmen😂
    • Darth Unicorn #Häschtäg 06.05.2017 14:17
      Highlight Highlight @Seku kannst du mal ein bild von dir Posten? Nimmt mich Wunder ob einer wie du wo gerne das aussehen von anderen beurteilt, dann selbst aussieht wie ein Adonis :)?
  • Wolf2000 05.05.2017 19:08
    Highlight Highlight Aber xxxsize ist ganz bestimmt auch nicht gesund.
    • murphyslaw 06.05.2017 01:51
      Highlight Highlight Hat auch niemand behauptet..
  • Tschakkaaa! 05.05.2017 18:33
    Highlight Highlight Sorry,aber die Mädels in Rot sind alle gesund schlank und keine Magermodels.
  • Banksy 05.05.2017 18:21
    Highlight Highlight 'Zu dünn um gesund zu sein'. Echt jetzt? Die oben abgebildeten Models sind sportlich schlank. Wer sagt dass dünn und gesund nicht zu vereinbaren sind? Genauso wie fülligere Menschen nicht automatisch ungesund, und Leute mit 'Standardfigur' (insofern so etwas überhaupt existiert) ebenso krank sein können.
    Stoppt endlich das Bodyshaming!
    • Flying Zebra 05.05.2017 18:52
      Highlight Highlight Vielleicht wollten sie ja darstellen, wie die Models aussehen sollen/dürfen.. :)
  • Varian 05.05.2017 18:17
    Highlight Highlight Das Artikelbild ist nicht gerade passend, vor allem nicht mit dieser Bildunterschrift. Die abgebildeten Models sind ziemlich sicher im BMI-Normalbereich und sicher nicht "Zu dünn, um gesund zu sein."
    Solche Aussagen trivialisiern nur tatsächliches, gefährliches Untergewicht.
  • chrisdea 05.05.2017 18:11
    Highlight Highlight ...
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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