International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05044492 French and German border control police check cars in the border between France and Germany in Strasbourg, France, 27 November 2015. At least 129 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials. In Strasburg starts at very high safety feature the traditional Christmas market.  EPA/PATRICK SEEGER

Bild: PATRICK SEEGER/EPA/KEYSTONE

Frankreich macht die Schotten dicht: 1000 Menschen an der Grenze abgewiesen



Seit der Wiedereinführung der Kontrollen an den französischen Grenzen ist fast tausend Menschen die Einreise nach Frankreich verwehrt worden. Die Abgewiesenen seien als mögliches Risiko für die öffentliche Ordnung und die Sicherheit eingestuft worden, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Samstag in Strassburg.

Nach den Anschlägen von Paris am 13. November hatte die Regierung die Sicherheitsmassnahmen auch mit Blick auf die am Montag beginnende UNO-Klimakonferenz verschärft.

Die Grenzkontrollen dienten zum einen dem Schutz der Klimakonferenz COP21, zum anderen der Gefahrenabwehr im Zuge der seit den Anschlägen vom 13. November erhöhten Terrorgefahr in Frankreich, sagte Cazeneuve bei einem Besuch eines französisch-deutschen Grenzübergangs. Insgesamt seien fast 15'000 Polizisten, Gendarmen und Zollbeamte an den Grenzen «mobilisiert», insbesondere im Norden Frankreichs.

Paris nach den Anschlägen

Zur offiziellen Eröffnung des Klimagipfels in Le Bourget nördlich von Paris werden am Montag fast 150 Staats- und Regierungschefs anreisen, unter ihnen US-Präsident Barack Obama, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der chinesische Präsident Xi Jinping.

An diesem Tag sollen zwischenzeitlich Autobahnen und die Pariser Stadtautobahn gesperrt werden, um die Konvois mit den Staats- und Regierungschefs ungehindert passieren zu lassen. Zwei geplante grosse Demonstrationen am Rande des Klimagipfels wurden gestrichen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 28.11.2015 16:31
    Highlight Highlight Abschottungsfetischisten werden jetzt wahrscheinlich jubilieren und ähnliche Forderungen in der Schweiz stellen. Auch wenn gewisse Sicheheitsbedenken verständlich sind, sind Grenzschliessungen und Abschottung auf Dauer kontraproduktiv und in erster Linie genau das, was Daesh eigentlich erreichen will. Eine Radikalisierung der europäischen Politik als Mobiliserungsprogramm für den islamischen Terror. Kurzsichtig und wenig wirkungslos, denn geschlossene Grenzen halten den Terror nicht auf, sie fördern ihn. Denn die Gefahr kommt nicht von aussen, sondern aus der Mitte unserer Gesellschaft.
    • phreko 28.11.2015 18:48
      Highlight Highlight Gratulation an die Blitze: Wiederlegt es doch einfach, wenn ihr dagegen seid, oder fehlen euch die Argumente?
    • AdiB 28.11.2015 23:52
      Highlight Highlight @phreko an deinen blitzen sieht man das die argumente fehlen und sie sich jetzt beleidigt fühlen.
    • Sapere Aude 29.11.2015 00:25
      Highlight Highlight Wenn sich jemand beleidigt fühlen sollte, wäre das wohl eher ich. Dann müsste ich jedoch die Blitze persönlich nehmen, was nicht meiner Natur entsprechen würde. Wenn überhaupt verwundert es mich, dass sich sonst niemand zum Thema äussert, vor allem nach meiner zugegeben provozierenden Formulierung.

Boliviens Ex-Präsident Morales wegen Terrorismus angeklagt

Die bolivianische Staatsanwaltschaft hat gegen den früheren Präsidenten Evo Morales Anklage wegen Terrorismus und Finanzierung terroristischer Aktivitäten erhoben.

Nach seinem Rücktritt und seiner Flucht ins Exil im vergangenen Jahr habe der ehemalige Staatschef seine Anhänger in Bolivien zu illegalen Aktivitäten aufgerufen, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Während der heftigen Proteste nach seinem Rückzug habe er beispielsweise per Telefon einem Vertrauten aufgetragen, mehrere …

Artikel lesen
Link zum Artikel