International
Frankreich

Base-Jumper stirbt in Frankreich bei Sprung von 200 Meter-Brücke

Base-Jumper stirbt in Frankreich bei Sprung von 200 Meter-Brücke

29.11.2022, 15:4729.11.2022, 18:01
Viaduc de Millau, Frankreich
Das Viaduc de Millau.Bild: Shutterstock

Ein Extremsportler ist in Südfrankreich beim Sprung von einer 200 Meter hohen Autobahnbrücke ums Leben gekommen.

Der Fallschirm des 32 Jahre alten sogenannten Base-Jumpers habe sich beim Sprung vom Viadukt von Millau am Dienstag offenbar nicht geöffnet, berichtete der Sender France 3. Der Mann sei auf der Stelle tot gewesen. Die genauen Umstände des Unglücks müssten noch ermittelt werden.

Base-Jumping ist das Fallschirmspringen von hohen Gebäuden, Antennen, Brücken oder Felsen. Manche der Wagemutigen tragen dabei auch einen Flügelanzug, einen sogenannten Wingsuit.

Da Extremsportler gehäuft von der spektakulären Autobahnbrücke bei Millau in die Tiefe gesprungen waren, ist dies seit dem Sommer explizit verboten, Wiederholungstätern droht eine Busse von 150 Euro. Teils mehrere Base-Jumper täglich hatten zuletzt den Sprung von der Brücke gewagt.

Auf das Verbot hin hatten Base-Jumper eine Petition gestartet, mit dem Ziel, mit dem Autobahnbetreiber Eiffage zu einer Abmachung zu kommen, hatte France 3 berichtet. Das Viadukt von Millau ist die höchste Brücke Europas. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Terroranschlag in Ottawa
«Wir hörten Schreie und Schüsse» – 14 Schweizer Schüler waren während der Schiesserei im Parlament eingeschlossen
Nicht nur Kanadier waren von dem Anschlag in Ottawa betroffen: 14 Schweizer Schüler befanden sich während des Amoklaufs von Michael Zehaf-Bibeau in Ottawa – und zwar im Herzen des Geschehens.
Wie die welsche Zeitung «La Liberté» berichtet, hielten sich die Schüler aus Bulle (Fr) anlässlich eines zweiwöchigen Schulausflugs in der kanadischen Hauptstadt auf und besichtigten das Parlamentsgebäude, als die ersten Schüsse fielen. «Wir dachten erst, dass etwas zu Boden gefallen sei», schildert ein Schüler die Ereignisse. «Aber dann merkten wir schnell, dass etwas Schlimmeres vorgefallen war. Wir hörten Schreie und erneute Schüsse».
Zur Story