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Italien verlangt vom Louvre Rückgabe von sieben antiken Amphoren

Culture Minister Gennaro Sangiuliano arrives at Quirinal presidential palace to be sworn in, Rome, Saturday, Oct. 22, 2022. Italy will push for stiff, five-figure fines on vandals who damage monuments ...
Gennaro Sangiuliano.Bild: keystone

Italien verlangt vom Louvre Rückgabe von sieben antiken Amphoren

22.10.2023, 15:1522.10.2023, 17:25

Italien verlangt von Frankreich die Rückgabe sieben wertvoller Amphoren aus der Antike, die zum Bestand des Louvre gehören. Kulturminister Gennaro Sangiuliano sagte am Sonntag auf einer Parteiveranstaltung der rechtsnationalistischen Partei Fratelli d'Italia in Rom, die Vasen seien in der Hafenstadt Ostia bei Rom von der Mafia gestohlen worden.

Die Amphoren stammen aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert vor Christus. Der Louvre hatte die Vasen nach einem Bericht der französischen Zeitung «Le Monde» zwischen 1982 und 1998 erworben, als noch weniger Wert darauf gelegt wurde, auf welchem Weg die Verkäufer in ihren Besitz kamen. Die heutige Direktorin des Louvre, Laurence des Cars, hatte der «Monde» kürzlich gesagt, im Bestand ihres Museums gebe es «Werke zweifelhafter Herkunft».

Im Louvre sind die Vasen in der Sammlung griechischer, römischer und etruskischer Kunst zu sehen. Dazu gehört eine Amphore auf schwarzem Grund aus dem fünften Jahrhundert vor Christus, die als besonderes Meisterwerk gilt: Auf der einen Seite spielt ein Musiker im Profil auf einer Zither, auf der anderen Seite streckt eine lorbeergekrönte Figur ihren Arm aus.

(yam/sda/dpa)

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