International
Frankreich

Vier Jahre Haft für Sarkozy-Weggefährten in Frankreich

Vier Jahre Haft für Sarkozy-Weggefährten in Frankreich

13.09.2019, 17:4013.09.2019, 17:40
epa07567368 Mayor of Levallois-Perret Patrick Balkany (C) arrives at the Paris courthouse, 13 May 2019. Balkany is being prosecuted with his wife for two counts of tax fraud and he is suspected of hav ...
Patrick BalkanyBild: EPA/EPA

Ein Weggefährte des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy muss für vier Jahre ins Gefängnis: Der konservative Politiker Patrick Balkany wurde am Freitag wegen Steuerbetrugs verurteilt und in eine Pariser Haftanstalt gebracht.

Balkany war zuletzt Bürgermeister des Pariser Vororts Levallois-Perret und hatte die Vorwürfe stets bestritten.

Das Pariser Strafgericht verurteilt Balkanys auch Frau Isabelle zu drei Jahren Freiheitsstrafe, es wurde aber kein Haftbefehl erlassen. Beide dürfen zudem für zehn Jahre keine öffentlichen Ämter bekleiden. Sie sollen unter anderem mit Hilfe eines Schweizer Kontos rund vier Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

In einem weiteren Verfahren wegen Korruption und Geldwäscherei droht dem 71-jährigen Balkany ebenfalls eine mehrjährige Haftstrafe. Das Urteil wird im Oktober erwartet. (aeg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
US-Patriots: Beschaffung von Alternative für Schweiz schwierig – die Sonntagsnews
Die Bundesverwaltung will ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und das Egerkinger Komitee plant eine neue Offensive gegen Moscheeprojekte in der Schweiz. Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund strebt laut der «NZZ am Sonntag» eine schrittweise Abkehr von Microsoft an. «Die Bundesverwaltung strebt an, ihre Abhängigkeit von Microsoft schrittweise und langfristig zu reduzieren», bestätigte ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung. Dies komme überraschend, da erst kürzlich Microsoft 365 trotz Bedenken wegen der Datensicherheit an rund 54'000 Arbeitsplätzen eingeführt worden sei. Intern habe es zuvor Widerstände gegen Alternativen gegeben, die teils als «Bastelei» bezeichnet worden seien. Der frühere Armeechef Thomas Süssli habe jedoch gefordert, alternative Lösungen rascher zu prüfen. Eine Machbarkeitsstudie zeige nun, dass ein Ersatz durch Open-Source-Software möglich sei. Als Referenz gelte Deutschland, wo an einer unabhängigen Open-Source-Lösung gearbeitet werde, an der auch die Schweiz interessiert sei. Das Bundesland Schleswig-Holstein habe seine Verwaltung bereits umgestellt.
Zur Story