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epa05786208 Deportivo La Coruna's and Athletic Bilbao players observe a minute's silence for the deaths in the Santa Rita de Cássia vs Recreativo do Libolo match of Angola the during their Primera Division soccer match played at San Mames stadium in Bilbao,  Spain on 11 February 2017.  EPA/MIGUEL TONA

Schweigeminute vor dem Spiel der spanischen Teams Deportivo La Coruna und Athletic Bilbao. Bild: EPA/EFE

17 Tote bei Massenpanik in angolanischem Fussballstadion



Bei einer Massenpanik in einem Fussballstadion im Norden Angolas sind mindestens 17 Menschen getötet und 56 weitere verletzt worden. Unter den Opfern sollen sich gemäss lokalen Medien auch Kinder befinden.

Nach Polizeiangaben stürmten hunderte Fans ein Eingangstor, um in das bereits ausverkaufte Stadion zu gelangen. Dabei seien zahlreiche Menschen zu Boden gedrückt worden. Viele Opfer seien zu Tode getrampelt worden oder erstickt. Gemäss dem Arzt eines Militärspitals starben 17 Personen vor Ort und fünf weitere nach der Einlieferung ins Spital.

Augenzeugen zufolge soll es nicht genügend Sicherheitspersonal im Stadionbereich gegeben haben. Demnach seien nur zwei Polizisten bei dem Spiel zugegen gewesen. Das Unglück ereignete sich während des Eröffnungsspiels der Saison zwischen den Erstligisten Santa Rita de Cassia und Recreativo do Libolo.

Auf seiner Klub-Website bezeichnete Libolo den Vorfall als «beispiellose Tragödie für den angolanischen Fussball».

(dsc/sda/dpa)

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