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Gesellschaft & Politik

Peru bricht diplomatische Beziehungen zu Mexiko ab

Peru bricht diplomatische Beziehungen zu Mexiko ab

Peru hat seine diplomatischen Beziehungen zu Mexiko infolge politischer Spannungen zwischen den Regierungen beider Länder abgebrochen.
04.11.2025, 03:0704.11.2025, 07:42

Die mexikanische Botschaft in Perus Hauptstadt Lima hatte der früheren peruanischen Ministerpräsidentin Betssy Chávez Asyl gewährt, gegen die wegen angeblicher Beihilfe zu einem versuchten Staatsstreich im Jahr 2022 ermittelt wird.

Peruvian former Prime Minister Betssy Chavez arrives for her trial on charges of rebellion and conspiracy against the state at a police base on the outskirts of Lima, Peru, Tuesday, March 18, 2025. (A ...
Betssy Chávez bei einer Gerichtsverhandlung im März 2025.Bild: keystone

Mexiko habe sich immer wieder in die internen Angelegenheiten von Peru eingemischt, hiess es in einer Stellungnahme des peruanischen Aussenministeriums. Chávez diplomatisches Asyl zu gewähren, sei ein unfreundlicher Akt und zeuge vom mangelnden Interesse der mexikanischen Regierung, ein gutes Verhältnis zwischen beiden Ländern zu pflegen.

Chávez gehörte als Kabinettschefin zur Regierung des ehemaligen peruanischen Präsidenten Pedro Castillo, der Ende 2022 nach einem Machtkampf mit dem Kongress des Amtes enthoben wurde. Wegen des Vorwurfs eines versuchten Staatsstreichs sitzt er seitdem in Untersuchungshaft. Der ehemalige Dorfschullehrer wurde vor allem von Bauern und Indigenen unterstützt, die linke mexikanische Regierung gehört zu seinen Verbündeten. Derzeit leben auch Castillos Frau und seine Kinder in Mexiko. (sda/dpa)

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Im schnellsten Zug Afrikas
Zum sechsten Mal besuche ich den Afrika-Cup vor Ort. Erstmals bereise ich dafür ein Land nördlich der Sahara: Marokko. Wie so oft ist auch dieses Mal die Transportfrage eine wichtige. Und ich staune bei drei für mich neuen Erfahrungen zweimal.
Dieses Mal ist alles etwas anders. Normalerweise besuchte ich die ersten Tage des Afrika-Cups. Aufgrund der Spieldaten entscheide ich mich dieses Mal für die Achtelfinals. In fünf Tagen vier Städte und ich sehe fünf Partien in fünf Stadien. Das bedeutet auch: viel reisen. Und reisen am Afrika-Cup, das ist immer ein Erlebnis.
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