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epa04761096 A handout image released by the German Federal Government of German Chancellor Angela Merkel (C) meeting with French President Francois Hollande (R) and Greek Prime Minister Alexis Tsipras (L) on the sidelines of the Eastern Partnership Summit hosted by the President of Latvia in Blackheads' House, Riga, Latvia, 21 May 2015.  EPA/GUIDO BERGMANN / FEDERAL GOVERNMENT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bis auf Hollande (ganz rechts) scheinen sich alle zu amüsieren. Bild: EPA/DPA / FEDERAL GOVERNMENT

Schuldenkrise: Merkel und Hollande diskutieren mehr als zwei Stunden mit Tsipras – danach sagt Merkel «Gute Nacht»



Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande haben in Riga mehr als zwei Stunden mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras diskutiert. Dabei ging es um Lösungsmöglichkeiten für Athens Schuldenkrise.

Die drei trafen sich am Rande des EU-Gipfels in einem Hotel, um über ein Ende des Streits über neue Milliardenhilfen für Athen zu beraten. Über den Inhalt des Gesprächs wurde am Freitagmorgen zunächst nichts bekannt. Merkel rief den wartenden Journalisten nach dem Krisentreffen lediglich ein «Gute Nacht» zu. Tsipras verliess mehrere Meter hinter Merkel und Hollande das Tagungszimmer.

Warnung vor zu grossen Erwartungen

Die Euroländer fordern von dem pleitebedrohten Griechenland im Gegenzug für weitere Unterstützung weitreichende Reformzusagen. Bis zuletzt hatte es die Regierung in Athen nicht geschafft, eine überzeugende Liste mit Vorschlägen vorzulegen.

Hollande hatte vor dem Dreiertreffen vor zu grossen Erwartungen gewarnt. «Es sind nicht Frankreich und Deutschland, die einfach anstelle Europas entscheiden», sagte er. Merkel und er versuchten nur, die Situation zu entschärfen und einige nützliche Botschaften loszuwerden.

Der entscheidende nächste Termin wird nach den Worten Hollandes ein Treffen der Finanzminister der Euroländer sein, das «Ende des Monats oder ganz zu Beginn des Monats Juni» erwartet werde. «Wir werden nicht hier in Riga die Griechenland-Frage ausverhandeln», sagte er. (feb/sda/dpa)

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