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Paypal, Amazon und iTunes akzeptieren ab sofort keine griechischen Kreditkarten mehr



Euro-Rettungsfonds: «Griechenland ist pleite»

Zwei Tage, bevor das griechische Stimmvolk über das Referendum zu den Reformvorschlägen aus Brüssel befinden soll, hat der Euro-Rettungsfonds das Land für insolvent erklärt. Es sei offiziell Zahlungsausfall festgestellt worden, erklärte die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) in Brüssel. Allerdings sei entschieden worden, von Athen «nicht die unmittelbare Rückzahlung von Krediten zu verlangen». Der EFSF verzichte zugleich aber auch nicht «auf sein Recht zum Handeln». (tat)

Griechische Kreditkarten sind momentan im Internet den Plastik nicht wert, mit dem sie hergestellt wurden. Wie Focus unter Berufung auf griechische Medien berichtet, kann bei Amazon und iTunes nicht mehr mit griechischen Kreditkarten bezahlt werden. 

Auch der Online-Bezahldienst Paypal hat griechische Kreditkarten momentan gesperrt. «Aufgrund der jüngsten Entscheidungen der griechischen Behörden betreffend der Kapitalverkehrskontrollen sind Zahlungen und Transaktionen, die mit griechischen Bankkonten und Kreditkarten verknüpft sind, mit Paypal derzeit nicht möglich», wird ein Paypal-Sprecher auf Focus zitiert. (wst)

Griechenland: Chronologie einer Krise

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