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Grossbritannien

Römisches Mosaik mit Delfinen in England entdeckt

Römisches Mosaik mit Delfinen in England entdeckt

13.08.2024, 12:1216.04.2025, 17:48

Ein römisches Mosaik, das Delfine und Fische in noch immer leuchtenden Farben darstellt – das haben Archäologen im Westen von England entdeckt.

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bild: English Heritage/PA

Das Werk stamme vermutlich aus dem frühen zweiten Jahrhundert, teilte die Denkmalschutzorganisation English Heritage mit. Demnach hat es vermutlich eine wohlhabende und einflussreiche Person in Auftrag gegeben.

Bei den Ausgrabungen nahe der Stadt Wroxeter waren die Experten eigentlich auf der Suche nach Überresten eines Tempels. Viriconium, wie Wroxeter eigentlich hiess, gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele einer römischen Stadt in Grossbritannien. Sie soll einst so gross wie Pompeji gewesen sein und verfügte über ein städtisches Badehaus, einen Marktplatz, ein Gerichtszentrum sowie mehr als 200 Häuser.

«Obwohl ein Grossteil von Wroxeter noch nicht ausgegraben ist, haben uns geophysikalische Untersuchungen geholfen, den Grundriss der Stadt zu verstehen», sagte Experte Win Scutt von English Heritage. Daher sei klar gewesen, dass sich nördlich des Forums ein weiteres grosses öffentliches Gebäude befand, «mit ziemlicher Sicherheit der wichtigste städtische Tempel».

Bei ihren Arbeiten seien die Archäologen dann auf das Mosaik gestossen. «Diese Entdeckung wird uns zusammen mit einer grossen Anzahl kleinerer Funde wie Münzen und Töpferwaren dabei helfen, die verschiedenen Phasen der Stadt zu datieren und die Art der Aktivitäten zu ermitteln, die stattfanden.» (cst/sda/dpa)

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«Absolut widerwärtig»: Tierschützer rechnet nach Tod von Timmy mit Helfern ab
Peter V. Kunz ist Präsident des Schweizer Tierschutzes und hat mit Timmy gelitten. Nach dessen Tod spart er nicht mit Kritik und sagt, wie sich Einzelpersonen für Meeressäuger einsetzen können.
Herr Kunz, der Verdacht hat sich bestätigt, der tote Wal vor der dänischen Küste ist Timmy. Sind Sie erleichtert, dass die Wal-Saga endet?
Ich bin in erster Linie froh für das Tier, dessen Leiden nun ein Ende hat. Am Ende war es grösser als nötig. Wegen des grossen Hypes und der daraus resultierenden Rettungsaktion, die keine war. Timmys Geschichte ist leider das beste Beispiel dafür, dass das Gegenteil von gut, gut gemeint ist.
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