International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
British Prime Minister Theresa May walks by the Union Flag and EU flag as she departs a media conference at an EU summit in Brussels, Friday, Dec. 14, 2018. European Union leaders expressed deep doubts Friday that British Prime Minister Theresa May can live up to her side of their Brexit agreement and they vowed to step up preparations for a potentially-catastrophic no-deal scenario. (AP Photo/Alastair Grant)

Muss Europas Hauptstadt geknickt verlassen: Theresa May in Brüssel am 14. Dezember.  Bild: AP/AP

Brexit – diese unbarmherzigen Cartoons bringen das Chaos auf den Punkt



Was für eine turbulente Woche in Grossbritannien! Nach immer lauter werdender Kritik am Brexit-Deal musste sich Theresa May einem Misstrauensvotum aus der eigenen Partei stellen. Die Premierministerin überstand dieses zwar, doch sie ist politisch schwer angeschlagen. Rund ein Drittel der Tories hat kein Vertrauen mehr in die 62-Jährige. 

Theresa May hat politisch zwar überlebt, muss nun aber versuchen, der EU Zugeständnisse abzuringen. Sonst bekommt sie für ihren Deal in London keine Mehrheiten. Dies kommt einer Quadratur des Kreises gleich, haben die EU-Spitzenpolitiker Juncker, Merkel und Co. diese Woche doch mehr als deutlich gemacht, dass es nicht viel zu holen gibt. 

Auf der Insel muss Theresa May nach dem Gipfel in Brüssel viel Kritik einstecken. Die Londoner «Times» befand, die EU habe May «gedemütigt». Dem «Guardian» zufolge war die Reaktion aus Brüssel ein «vernichtender Schlag» für Mays Hoffnungen, den Deal zu retten.

Zurück bleibt ein Vereintes Königreich ohne konkreten Plan für die Zukunft. Wie aussichtslos die Lage in Westminster derzeit ist, zeigen folgende Cartoons, die im Laufe der Woche entstanden sind. 

Mays Brexit-Deal löste einen politischen Flächenbrand aus

Die Brexit-Hardliner Boris Johnson und Jacob Rees-Mogg wollten May aus dem Amt jagen 

Doch die Premierministerin konnte sich gerade nochmals befreien

Allerdings nur haarscharf

Die Brexit-Hardliner haben sich mit ihrem Manöver ins eigene Bein geschossen

Die Tories haben alle verloren ...

... und erleiden Schiffbruch

Theresa May übersteht das Misstrauensvotum ...

... mit einer Zweidrittel-Mehrheit ...

... und ist seither mindestens halbtot

Theresa May wird nun als «lame duck» bezeichnet

Sie ist zwar noch Premierministerin, aber kaum mehr handlungsfähig

Zumal die EU deutlich gemacht hat, dass Grossbritannien nichts geschenkt wird

Die Rettung des Brexit-Deals avanciert immer mehr zur «Mission Impossible»

(cma)

Bevor wir jetzt über GB lachen, lesen wir folgende Analyse. Denn die Schweiz steht vor ähnlichen Herausforderungen: 

Das sagen die Briten zum Brexit-Chaos

abspielen

Video: srf

Demonstration gegen den Brexit

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • piatnik 15.12.2018 11:51
    Highlight Highlight das so über ein land gespottet wird welches 2x europa vor der totalen zerstörung gerettet hat ist mir schleierhaft.
    die briten werden sich wohl kaum ein 3. mal einsetzten.
    • Willikopter 15.12.2018 16:14
      Highlight Highlight Danke, aber das waren zu bald 100% andere Personen, welche heute praktisch alle tot sind.

      Die Personen, über die jetzt gespottet wird, sind auch die, welche selber für ihr Debakel verantwortlich sind. Also die Mehrheit der Menschen, die vor 2 Jahren abgestimmt hatten.

      Wobei diese Wahl heute wahrscheinlich anders rauskommen würde.

    • lilie 16.12.2018 14:15
      Highlight Highlight @piatnik: Diese Cartoons stammen alle von britischen Künstlern. Und eine Nation darf ja wohl Selbstkritik üben...
  • DerTaran 15.12.2018 10:12
    Highlight Highlight Die Briten machen nur das, was die SVP auf für die Schweiz vor hat: volkswirtschaftlichen Selbstmord. Nur, das Königreich hat bessere Karten als die Schweiz, seien wir froh, dass bei uns, gegen den Willen der Populisten, bisher am Ende immer eine vernünftige Lösung gefunden wurde.
  • lilie 15.12.2018 09:20
    Highlight Highlight Naja, die Briten wissen nicht, was sie eigentlich wollen, und May soll jetzt für sie die heissen Kartoffeln aus dem Feuer holen - und wenn sie es geschafft hat, schreien alle nach Braten.

    UK = das uneinige Königreich

    Long live the Queen, denn der Rest des Landes guckt so oder so in die Röhre.

Ausgangssperre, viele Tests, kaum Tote: Neuseeland wird zum Corona-Vorzeigeland

Bislang galten Singapur oder Südkorea als Vorbilder bei der Corona-Bekämpfung. Nun setzt Neuseeland neue Standards. Statt auf Eindämmung setzt man mit Erfolg auf Eliminierung.

Die Welt kämpft gegen das Coronavirus. Selbst Länder in Fernost, die lange als vorbildlich galten, haben zuletzt aus Angst vor einer zweiten Welle ihre Massnahmen teilweise (wieder) verschärft oder Lockerungen aufgeschoben. Ein kleines Land im Südpazifik aber sorgt derzeit für Furore: Neuseeland scheint es zu gelingen, das Virus nicht nur zu stoppen, sondern zu eliminieren.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Begonnen hatte es Mitte März mit der Schliessung der Grenzen, von der nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel