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Britischer Ex-Guantánamo-Insasse erhielt eine Million Pfund Entschädigung – heute kämpft er für den IS in Syrien



Ein 2004 frei gekommener britischer Insasse in Guantánamo Bay auf Kuba ist entweder rückfällig oder in dem berüchtigten US-Gefangenenlager radikalisiert worden: Wie der TV-Sender Channel 4 enthüllt, konnte Jamal al-Harith (48) vor 18 Monaten nach Syrien reisen.

Seine Ehefrau reiste mit ihren fünf Kindern nach Syrien, um ihn zur Rückkehr nach Grossbritannien zu bewegen. Dabei geriet sie in Gefangenschaft verschiedener Rebellengruppen. Zuletzt sei sie von der Al-Kaida nahestehenden Al-Nusra-Front befreit worden. Ihr Mann blieb in Syrien.

Verzwickte/tragische Geschichte

Jamal al-Hariths wurde 1966 als Ronald Fiddler in Manchester geboren, als Sohn von jamaikanischen Einwanderern. 1994 konvertierte er zum Islam und nahm seinen neuen Namen an. 2002 reiste er nach Pakistan, angeblich als Backpack-Tourist. Sein Versuch, über Afghanistan in den Iran zu reisen, endete an der afghanisch-iranischen Grenze, wo er von den Taliban angehalten wurde. Aufgrund seines britischen Passes hielten sie ihn für einen Spion und sperrten ihn im Gefängnis von Kandahar ein. Dort wurde er schliesslich von amerikanischen Truppen befreit.

Die Heimreise nach Grossbritannien war bereits organisiert, als die USA begannen, al-Hariths Reise in Pakistan genauer unter die Lupe zu nehmen. Zunächst hatten sie gehofft, von al-Harith wertvolle Informationen über die Taliban zu erhalten. Für weitere Abklärungen schickten sie ihn erst einmal ins berüchtigte Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba. Dort wurde er alsbald als Gefahr für die USA eingestuft. Die britische Regierung erreichte 2004 nach zwei Jahren seine Freilassung. Laut der Daily Mail soll ihm die britische Regierung eine Million Pfund für das erlittene Unrecht bezahlt haben.

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