International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aus der Geschichte lernen? Läuft ... Warum Duterte Obama «Hurensohn» nennt



Gepflegte Rhetorik war noch nie seine Stärke: Der neue philippinische Präsident Rodrigo Duterte zielt mit seinen derben Sprüchen gern unter die Gürtellinie. Nachdem er schon – damals noch nicht als Staatschef – den Papst als Hurensohn bezeichnet hatte, beschimpfte er nun US-Präsident Obama mit demselben unflätigen Ausdruck. Prompt sagte Obama ein geplantes Treffen mit Duterte ab. 

Die gelinde gesagt undiplomatische Sprache des philippinischen Präsidenten erstaunt umso mehr, als die Philippinen derzeit amerikanische Rückendeckung suchen: Seit China im sogenannten Inselstreit im Südchinesischen Meer immer unverhohlener seine Muskeln spielen lässt, ist man in Manila wieder froh über die militärische Präsenz der USA im westlichen Pazifik. 

abspielen

Wüste Beschimpfungen: Duterte nennt Obama einen «Hurensohn».  Video: streamable

«Ich bin der Präsident eines souveränen Staates, und wir sind schon lange keine Kolonie mehr.»

Präsident Duterte

Warum also beschimpft Duterte den US-Präsidenten in aller Öffentlichkeit aufs Übelste? Zum einen verdankt der Mann seine politische Karriere wohl nicht zum geringsten Teil seinem provokativen Machismo. Beim gemeinen Volk dürfte er damit punkten, dass er dem mächtigsten Mann der Welt ans Bein pinkelt.

Zum andern aber ist sein verbaler Ausrutscher, der sich ja präventiv gegen amerikanische Kritik an der Menschenrechtslage in den Philippinen richtete, auch Ausdruck einer spezifischen Empfindlichkeit: Die Philippinen waren bis 1946 eine amerikanische Kolonie. Nicht von ungefähr sagt Duterte in seiner Attacke: «Ich bin der Präsident eines souveränen Staates, und wir sind schon lange keine Kolonie mehr.»

Lange koloniale Vergangenheit

Tatsächlich hat der Archipel eine lange koloniale Vergangenheit. Nachdem der unter spanischer Flagge segelnde portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan die Inseln 1521 erreicht hatte, dauerte es nur knapp 50 Jahre, bis die Spanier sie offiziell in Besitz nahmen. Schon während der spanischen Kolonialherrschaft kam es mehrfach zu Aufständen der Filipinos, die jedoch niedergeschlagen wurden. 

Die letzte Rebellion gegen die morsche Herrschaft der Spanier begann 1896. Sie war zunächst ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt, doch dies änderte sich mit dem Ausbruch des Spanisch-Amerikanischen Kriegs im April 1898. Die USA vernichteten die spanische Flotte in der Bucht von Manila und entrissen den Spaniern fast alle verbliebenen Kolonien in der Karibik und im Pazifik, darunter die Philippinen. 

Bild

Die USS Olympia während der Schlacht in der Bucht von Manila (1898). Bild: PD

Antikoloniale Rhetorik, koloniale Praxis

Während des Krieges gegen Spanien betrachteten die aufständischen Nationalisten die Amerikaner als Verbündete, zumal diese eine antikolonialistische Rhetorik pflegten. Die Filipinos übersahen dabei die wirtschaftlichen und strategischen Interessen Washingtons, das die Inselgruppe als Stützpunkt im westlichen Pazifik und als Sprungbrett für die asiatischen Märkte nutzen wollte. Der US-Senator Albert Jeremiah Beveridge machte dies zwei Jahre später in einer Rede vor dem Kongress deutlich:

«Geradewegs hinter den Philippinen liegen Chinas schier unermessliche Märkte. Wir werden unseren Teil in der Mission unserer von Gott geschützten Rasse bei der Zivilisierung der Erde beitragen. Wo werden wir die Abnehmer unserer Produkte finden? Die Philippinen geben uns einen Stützpunkt am Tor zum Osten.»

Bild

Uncle Sam, bedient von Präsident McKinley, schaut sich im Restaurant das Menü der spanischen Kolonien an: «Nun, ich weiss gar nicht, was ich zuerst nehmen soll!» Bild: PD

Nachdem die USA die Philippinen nach der Niederlage der Spanier unter ihre Kontrolle gebracht und sich damit selbst als Kolonialmacht etabliert hatten, wandten sich die philippinischen Rebellen gegen die neuen Kolonialherren: 1899 brach der Philippinisch-Amerikanische Krieg aus, der viel länger dauerte und viel blutiger war als jener gegen die Spanier. 

Bild

Tote philippinische Aufständische am ersten Tag des Philippinisch-Amerikanischen Krieges.  Bild: PD

Brutaler Guerillakrieg

Schnell gingen die militärisch unterlegenen Filipinos zu einem Guerillakrieg gegen die US-Truppen über. Etwa 100'000 Aufständische bekämpften in den nächsten drei Jahren rund 12'500 amerikanische Soldaten. Es kam zu zahlreichen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung; bis zur Kapitulation 1902 kamen neben 4300 US-Soldaten rund 20'000 Rebellen und schätzungsweise 250'000 bis eine Million Zivilisten ums Leben. Einzelne Guerillaverbände gaben den Widerstand erst zehn Jahre später endgültig auf. 

Bild

Es kam zu zahlreichen Gräueltaten gegenüber der Zivilbevölkerung: In einigen Fällen erschossen US-Soldaten alle Bewohner eines Ortes, die über zehn Jahre alt waren.  Bild: PD

Die amerikanische Kolonialherrschaft war nicht auf Ewigkeit hin angelegt: Schon in den Dreissigerjahren verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz, das die Unabhängigkeit der Kolonie nach einer zehnjährigen Übergangsfrist vorsah und den Philippinen einen halbautonomen Status verlieh – während die USA ihre Stützpunkte behielten. 

Wichtige Militärstützpunkte

Noch während der Übergangsphase eroberten die kaiserlichen japanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg den Archipel. Der gemeinsame Kampf gegen die Japaner führte zu einer Annäherung zwischen Amerikanern und Filipinos. Nach der japanischen Kapitulation erlangten die Philippinen 1946 die volle Unabhängigkeit; die USA liessen sich aber ihre Hoheitsrechte über 23 Militärstützpunkte garantieren und nahmen zudem wirtschaftliche Sonderrechte in Anspruch. 

General MacArthur kehrt auf die Philippinen zurück.

Der amerikanische General MacArthur im Oktober 1944 bei der Rückkehr auf die Philippinen.  Bild: Gaetano Faillace

Die Philippinen mit ihren bedeutenden US-Stützpunkten spielten während des Kalten Krieges – besonders während des Korea- und Vietnamkriegs – eine wichtige Rolle in der amerikanischen Aussenpolitik. Die antikoloniale Stimmung unter den Filipinos verschwand jedoch nicht völlig. Dies zeigte sich 1991, als Manila die Verlängerung des Stützpunktvertrags verweigerte. Die US-Truppen zogen daraufhin aus den Basen ab. 

Neue Annäherung

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kam es wieder zu einer Annäherung; die USA unterstützten danach die philippinische Armee bei der Bekämpfung der islamistischen Rebellen im Süden des Archipels. Und in den letzten Jahren sorgten dann die chinesischen Territorial-Ansprüche im Südchinesischen Meer zu einer verstärkten Kooperation zwischen Manila und Washington. 

Vermutlich sind alte antikoloniale Empfindlichkeiten in der Bevölkerung aber immer noch stark genug, dass ein populistischer Präsident sie zur Not erfolgreich bedienen kann. 

Filipinos feiern das Ende der Diktatur vor 30 Jahren

Mehr zum Thema Geschichte

John F. Kennedy – sein Leben in 33 Bildern

Link zum Artikel

Drogendealer in der Weltpolitik – das Leben von Panamas Ex-Diktator Noriega

Link zum Artikel

Das bittere Ende der Frau, die den «Vater des Gaskriegs» nicht stoppen konnte

Link zum Artikel

So haben dein Opa und deine Oma früher auf den Putz gehauen

Link zum Artikel

«Der Slogan nach dem Krieg war ‹Nie wieder›» Und heute? Eine Holocaust-Zeitzeugin erzählt

Link zum Artikel

Geschichte der Menschenversuche: Geköpfte unter Strom, Pestflöhe und Gasbrand

Link zum Artikel

Das Schicksal der «Liederlichen»: Graubünden arbeitet seine dunkle Vergangenheit auf

Link zum Artikel

Über die Sinnlosigkeit des menschlichen Treibens: Die Weltgeschichte in 20 Minuten

Link zum Artikel

«Erst grosses Gelächter, dann Schreie»: Seilzieh-Weltrekord in Lenzburg endet in Tragödie

Link zum Artikel

«So stirbt man also!» – 17 Berühmtheiten und ihre letzten Worte

Link zum Artikel

Regierungsrat und Gulag-Opfer: Was aus Lenins Schweizer Genossen wurde

Link zum Artikel

Die wilde Affäre von zwei Astrologen mit Hitler, der Schweiz und dem MI5

Link zum Artikel

Die Schweiz im Untergrund: Tunnel, Bundesratsbunker und militärische Allmachtsphantasien

Link zum Artikel

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

Link zum Artikel

Vom rettenden Orgasmus bis zur Lobotomie: 10 gruslige Therapien aus der Medizingeschichte

Link zum Artikel

Gebär du mal 16 Kinder wie Maria Theresia und verteidige gleichzeitig dein Reich

Link zum Artikel

Der gescheiterte Weltrevolutionär: Wie ein Schweizer 1917 über ein Telegramm stolperte

Link zum Artikel

1980, Zürich brennt, die Bullen schiessen – Klaus R. schiesst mit der Kamera zurück

Link zum Artikel

Das älteste Rezept der Welt ist für … BIER! #priorities

Link zum Artikel

Von geliebten Männern weggesperrt: Das traurige Schicksal von Johanna der Wahnsinnigen

Link zum Artikel

Einst streng geheim, jetzt auf Youtube – die Videos der US-Atomtests

Link zum Artikel

Российская империя: So schön (und farbig) war Russland, als der letzte Zar abdankte

Link zum Artikel

Syphilis, Gladiatoren oder die Hölle – In welches Jahrhundert gehörst du wirklich?

Link zum Artikel

Vivi Kola und das Frauenstimmrecht: Wie ein Kind der 70er «Die göttliche Ordnung» erlebt

Link zum Artikel

Arschtrompeten im Gebetsbuch und andere Obszönitäten aus dem Mittelalter

Link zum Artikel

Kaiserin Theodora von Byzanz: Die Frau, die ihre Vagina mitten im Gesicht trug

Link zum Artikel

«Neger fallen über weisse Frauen her»: Parallelen zur Fake-News-Epidemie von 1942 

Link zum Artikel

Bier per Spitfire: So versorgten die Alliierten die Truppe mit kühlem Blonden

Link zum Artikel

So schön war Peking, bevor die Kommunisten es mit Hochhäusern zupflasterten

Link zum Artikel

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv – muss man sehen, um es zu glauben

Link zum Artikel

Von Kaiser Wilhelm bis zum Atomzeitalter: Karikaturen des Zürchers «Bosco»

Link zum Artikel

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

Link zum Artikel

Eispickel, Regenschirm und Polonium: 10 ungewöhnliche Geheimdienst-Attentate

Link zum Artikel

Sie nannten es das «Paris des Nahen Ostens»: So cool war Beirut vor dem Bürgerkrieg

Link zum Artikel

Mata Hari – der Mythos der angeblichen Meisterspionin bröckelt

Link zum Artikel

70er-Jahre Verkehrssendung: «Achtung, Frau am Steuer!»

Link zum Artikel

Faszinierende Bilder aus dem alten Jugoslawien (vor Hitler, Tito und Milošević)

Link zum Artikel

Exorziert die Würmer und hängt die Sau! – Tiere auf der Anklagebank

Link zum Artikel

Gib Schweizern eine Kamera, Afrika, den Himalaya ... Krasse Reisefilme aus den 1930ern

Link zum Artikel

Die keltische Kriegerkönigin Boudica, die tausende Römer niedermetzelte

Link zum Artikel

Der Kampf ums Schweizer Frauenstimmrecht: Als Film göttlich absurd und höllisch traurig

Link zum Artikel

Treffen der Schreibtischmörder: Sie planten vor 75 Jahren den Holocaust

Link zum Artikel

Die 100 bedeutendsten Menschen aller Zeiten – auf Platz 80 tummelt sich ein Schweizer

Link zum Artikel

Frauen, die Geschichte schrieben, Teil I: Die ägyptische Traumfrau Kleopatra

Link zum Artikel

Das Rätsel um den letzten grossen Nazi-Verbrecher ist geklärt

Link zum Artikel

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Link zum Artikel

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Link zum Artikel

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Link zum Artikel

Jul-Tanne statt Christbaum: So versuchten die Nazis, Weihnachten umzudeuten

Link zum Artikel

Mitten im 1. Weltkrieg kicken deutsche und britische Soldaten an der Front

Link zum Artikel

Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Link zum Artikel

Kaum zu glauben – diese historischen Ereignisse fanden zur gleichen Zeit statt

Link zum Artikel

«Früher Brüste, jetzt Hassparolen»: Dieser Mann hat die American Nazi Party gegründet 

Link zum Artikel

Der morbide Charme von verlassenen Bunkern

Link zum Artikel

Rechnen wie Cäsar: Schaffst du diesen römischen Mathe-Test?

Link zum Artikel

DNA-Analyse: Mücken brachten Rom ins Wanken

Link zum Artikel

Pearl Harbor: Vor 75 Jahren stürzten sich 400 japanische Flugzeuge auf die US-Flotte

Link zum Artikel

History Porn Teil XI: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Big Money im Weissen Haus: Die Rangliste der reichsten US-Präsidenten

Link zum Artikel

Donald wie Ronald? Auch 1980 gewann ein «Hirnloser» – und die Welt ging nicht unter

Link zum Artikel

«Hässlich, grossmäulig, kurzhaarig»: Amerika träumt seit über 100 Jahren von Hillary

Link zum Artikel

Freispruch für «Patient Null»: Wie Aids die USA wirklich eroberte

Link zum Artikel

Wie ein junger Fotograf 1973 auf Tuchfühlung mit Muhammad Ali ging

Link zum Artikel

In London versteigern sie den Nazi-«Reichsbank-Schatz» 

Link zum Artikel

History Porn Teil X: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Globalisierung anno dazumal: Archäologen finden in Japan römische Münzen 

Link zum Artikel

«Innerlich kochte ich» – der GI, der beim Prozess die Ausreden der Nazis übersetzen musste

Link zum Artikel

«Ich bin keine Jüdin» – eine Überlebende des Massakers von Babi Jar erzählt

Link zum Artikel

Britischer Journalist soff wie Churchill – und das kam dabei heraus

Link zum Artikel

Weltkriegs-Flüchtling in der Schweiz: «Wir mussten uns komplett ausziehen»

Link zum Artikel

Aus der Geschichte lernen? Läuft ... Warum Duterte Obama «Hurensohn» nennt

Link zum Artikel

Codewort Porno – wie Schwarzbrenner trotz Verbot Absinth verkauften

Link zum Artikel

Der Fluch des Ötzi – wie die Mumie das Leben ihrer Finder veränderte

Link zum Artikel

History Porn Teil IX: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Weil Wikinger dir beim Flirten helfen: 11 Fakten über die bärtigen Seefahrer

Link zum Artikel

Wieder hat es Haiti getroffen – seit einem Pakt mit dem Teufel soll das Land verflucht sein

Link zum Artikel

Belagert, ausgehungert, zerstört: Diesen 7 Städten erging es wie heute Aleppo

Link zum Artikel

Wie Leni Riefenstahl zu Hitlers Reichsregisseurin wurde – und was ein Wasserfall im Tessin damit zu tun hat

Link zum Artikel

Superkanone V3: Wie ein Kennedy Hitlers Hochdruckpumpe ausschalten sollte

Link zum Artikel

Vor 70 Jahren ermordete ein polnischer Mob über 40 Juden, darunter Holocaust-Überlebende

Link zum Artikel

Der Rebell und Selbstbezwinger: Ein Nachruf auf Götz George

Link zum Artikel

«Operation Entebbe»: Wie Jonathan Netanjahu auf einem Terminal in Uganda zum Helden wurde 

Link zum Artikel

Es ist nicht alles Putin – eine Reise in Russlands zaristische, revolutionäre und phantastische Seele

Link zum Artikel

Diese 13 Fehler veränderten den Lauf der Weltgeschichte

Link zum Artikel

Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen

Link zum Artikel

Pendeln damals und heute: «Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend zu sehen bekommt»

Link zum Artikel

Vor 75 Jahren überfielen die Nazis die Sowjetunion: «Stark aufgeräumt, ohne Gnade»

Link zum Artikel

Der letzte Schweizer Ölsoldat ist gestorben: Die Suva zahlte ihnen 46 Millionen Schmerzensgeld 

Link zum Artikel

Die Schweiz, das kleine Russland: So gross könnte die Eidgenossenschaft wirklich sein

Link zum Artikel

Life-Hacks aus der Ära des Alkoholverbots: So einfallsreich waren die Schmuggler während der Prohibition

Link zum Artikel

Als die Schweizer Armee einen brünstigen Elefanten mit der Kanone erschoss

Link zum Artikel

Cox, Bhutto, Rabin & Co.: 11 politische Morde und ihre Folgen

Link zum Artikel

So sahen die Schweizer «Hooligans» im letzten Jahrhundert aus

Link zum Artikel

Liebe Frau Flückiger: In den Alpen gab es schon Muslime, als noch keine Eidgenossen existierten

Link zum Artikel

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Link zum Artikel

Wie ein Schweizer mit einer Kampfhunde-Armee die Japaner im 2. Weltkrieg bezwingen wollte

Link zum Artikel

Vor 100 Jahren fand die grösste Seeschlacht aller Zeiten statt: «Irgendwas stimmt mit unseren verdammten Schiffen nicht»

Link zum Artikel

100 Jahre Armenier-Genozid: Der erste organisierte Völkermord des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Seit 54 Jahren brennt es in Centralia: Wie ein Bergbaustädtchen zur Geisterstadt wurde

Link zum Artikel

Krieg, Hoffnung, Zerfall: Das dunkle 20. Jahrhundert erzählt in 50 Bestsellern 

Link zum Artikel

25.05.1935: Keiner ärgerte Hitler mehr als Jesse Owens – dabei hätte der Führer ja wissen müssen, was der Schwarze drauf hat

Link zum Artikel

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Link zum Artikel

Hitler, Stalin und Co: Erkennst du diese Diktatoren auch in jung?

Link zum Artikel

Grosstante Margit tanzt, als 180 Juden massakriert werden – eine Familiengeschichte

Link zum Artikel

Vom Kugelfisch-Helm bis zum geflügelten Husaren: Die sonderbarsten Rüstungen der Geschichte  

Link zum Artikel

Als hätte H.R. Giger es entworfen: Bilder aus dem Innenleben eines deutschen U-Boots von 1918

Link zum Artikel

So spektakulär war Brückenbau in der Schweiz früher

Link zum Artikel

Traurig-schöne Bilder aus Somalia, als wir dort noch Badeferien machten und clubben gingen

Link zum Artikel

History Porn Teil III: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Mit dem Gondeli über den See – als in Zürich aus Visionen noch Realität wurde

Link zum Artikel

Doch nicht durch die Schweiz: 2000-jähriger Kot verrät endlich Hannibals Alpenroute

Link zum Artikel

So schön waren die Miss-Europe-Kandidatinnen anno 1930

Link zum Artikel

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

Kalaschnikow trifft auf Kajal: 8 Milizen, in denen Frauen kämpfen

Link zum Artikel

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Link zum Artikel

Darum bleibt Kurdistan ein Traum

Link zum Artikel

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Link zum Artikel

Der Mythos Mens: Die ewige Angst der Männer vor dem bisschen Blut

Link zum Artikel

So schön war der Irak einmal: Diese Bilder stimmen irgendwie traurig

Link zum Artikel

Obama und kein Happy End: Amerikas Schwarze stehen dort, wo sie immer schon standen

Link zum Artikel

Wie ein niederländisches Kriegsschiff als Insel getarnt den Japanern entkam

Link zum Artikel

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

Link zum Artikel

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Link zum Artikel

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Link zum Artikel

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Link zum Artikel

Früher in Stein gemeisselt, heute im Internet zuhause: Die 6 ältesten Listicles der Menschheit

Link zum Artikel

100 Jahre Schlacht von Verdun: Das Grauen in Zahlen

Link zum Artikel

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

Link zum Artikel

So stellten sich die Menschen vor 100 Jahren unsere Zeit vor

Link zum Artikel

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

Link zum Artikel

Die Schweiz und ihre Ausländer: Als die «Tschinggen» auf dem Pausenplatz verprügelt wurden

Link zum Artikel

Zweite Röhre am Gotthard? Wie fantasielos! Diese 9 Megaprojekte sind wirklich visionär

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mortiferus 06.09.2016 21:14
    Highlight Highlight Sonst heisst es immer das die USA keine Kolonien hatten da sie selber eine wahren. Aber egal, sicher hat ein US Gericht geklagt wegen den amerikanischen Kriegsverbrechen und man hat sich bei den Philippinos entschuldigt und Entschädigungen bezahlt. So wie bei den First Nation, den verschleppten Afrikaner oder den Agent Orange Chemiewaffen Opfern, den Opfern von Mi Lay, den Opfern in Lateinamerika, den Opfern von Drohnen....also eigentlich ist Hurensohn gar nicht so unberechtigt. Die Hure Amerika verkauft Ihre Seele für Macht und Obama ist ein einer ihrer Söhne. Nichts neues auf dieser Welt.
  • Tilman Fliegel 06.09.2016 18:33
    Highlight Highlight http://www.liberalamerica.org/2016/09/05/we-hired-a-native-tagalog-speaker-heres-what-the-filipino-prez-really-said/
    Der Filipino ist der Meinung, Duterte habe nicht Obama als Hurensohn bezeichnet, sondern eigentlich niemanden.
    • TodosSomosSecondos 06.09.2016 18:45
      Highlight Highlight Der Artikel tut sich etwas schwer.. irgendwie will er am liebsten belegen, dass Duterte nur Putangita gesagt hätte.. was eine etwas härtere Version von "Verflucht nochmal" wäre..

      andererseits schreiben sie im Transkript dann wieder klar, dass er den Reporter beleidigt hat.. was er best case auch getan hat..

      worst case wäre es dann wohl das, was sich der geneigte Blick-/20 Min- Leser von unseren BRs als Verhalten gegenüber den EU Vertretern wünscht..
  • TodosSomosSecondos 06.09.2016 18:18
    Highlight Highlight danke Watson für den informativen Artikel.

    Zur Beleidigung Dutertes ist zu sagen, dass es aus dem Kontext der PK nicht eindeutig ist, wie er es meint:

    Er sagt zwar "Putangina Mo" was "Du Hurensohn" heissen würde.. Es ist aber nicht klar, ob er a) den Reporter beschimpft, weil dieser Duterte einfach ignoriert hatte und das Thema nochmals aufgriff, obwohl dieser das als beendet erklärt hatte oder b) konkret auf die Frage des Reporters antwortet, die lautete "was antworten sie, wenn Obama fragt..." und dann am Schluss eben diesen Obama als Hurensohn betitelt..
  • Marc A. 06.09.2016 17:51
    Highlight Highlight Ich kritisiere watson oft wegen der einseitigen und etwas reisserischen Berichterstattung. Aber genau wegen solch guten Artikeln wie diesen hier habe ich das App noch nicht gelöscht. Gute Arbeit.
  • Luca Brasi 06.09.2016 17:25
    Highlight Highlight Ein gut recherchierter historischer Hintergrundbericht. Wobei Dutertes Aussagen wohl v.a. Machismus sein dürften, denn wenn koloniales Erbe allein der Grund sein soll, müssten noch viele ehemalige Kolonien die Präsidenten ehemaliger Kolonialreiche beschimpfen. ;)
    Zudem habe ich bei meinen Begegnungen mit Filipinos eher Bewunderung für die USA festgestellt (US-Marken, Traum in den USA zu arbeiten, etc.). Das war bei ehemaligen frz. Kolonien weniger der Fall.
  • Lowend 06.09.2016 16:57
    Highlight Highlight Dieser Artikel würde erklären, warum er die Amerikaner als "Hurensöhne" titulieren könnte, aber ich lese da keine Erklärung, warum dieser Massenmörder und "Son of a B****" Präsident Obama persönlich beleidigen dürfte.
    • NWO Schwanzus Longus 06.09.2016 18:10
      Highlight Highlight Obama ist auch ein Massenmörder. Er ist sogar der grössere davon.
    • mope 06.09.2016 18:15
      Highlight Highlight Ganz einfach: Zwei aus gleichem Holz.

«Das ist ganz klar ein Terrorist»: Warum rechte Gewalt keine psychische Krankheit ist

Nach dem Terroranschlag in Christchurch suchen Experten Gründe, warum ein Mensch zu solch einer Tat fähig ist. Der deutsche Politikwissenschaftler Hajo Funke warnt davor, rechtsextreme Überzeugungstäter zu pathologisieren.

Herr Funke, es herrscht Uneinigkeit darüber, wie man den 28-jährigen Australier, der in Christchurch mutmasslich 50 Menschen getötet hat, nennen soll: Amokläufer, Terrorist, Psychopath. Welches ist die richtige Bezeichnung?Hajo Funke: Er ist ganz klar ein Terrorist. In seinem Manuskript hat er geschrieben, dass er sich in der Tradition von Andres Breivik und dem Attentäter von Charleston sieht. Er benutzt dieselben Argumente wie die rechtsextremen Identitären, die von einer Umvolkung …

Artikel lesen
Link zum Artikel