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An injured anti-government protester is attended to by others during a clash with police in Hong Kong, Tuesday, Oct. 1, 2019. Thousands of black-clad protesters marched in central Hong Kong as part of multiple pro-democracy rallies Tuesday urging China's Communist Party to

Ein verletzter Demonstrant auf Hong Kongs Strassen wird von zwei Männern in Sicherheit gebracht. Bild: AP

Polizist schiesst in Hongkong Demonstranten in die Brust – das Wichtigste in 4 Punkten

Die Volksrepublik China feiert ihren 70. Geburstag. Derweil eskalieren die Proteste in Hongkong.



Was ist heute in Hongkong passiert?

Laut neusten Meldungen soll ein 18-jähriger Demonstrant von einer Kugel, die ein Polizeibeamter abfeuerte, in der Brust getroffen worden sein. Er sei aktuell im Krankenhaus und bei Bewusstsein, so die chinesische Zeitung «South China Morning Post».

Eine Polizeisprecherin teilte mit, dass der Beamte aus Notwehr geschossen habe, er und seine Kollegen seien durch die Demonstranten in ernsthafter Gefahr gewesen. Die Sprecherin fügte hinzu: «Wir als Polizei wollen nicht, dass irgendwer verletzt wird. Dies ist schmerzhaft für uns».

Achtung! Dieses Video zeigt, wie ein Polizist Schüsse abgibt

Wie die Zeitung unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle berichtet, feuerte die Polizei mindestens fünf Pistolenschüsse ab. Zuvor wurden demnach zwei Warnschüsse abgegeben. Auch hier heisst es, die Polizisten seien von einer Gruppe Demonstranten angegriffen worden.

Die Nachrichtenagentur Reuters und der US-Sender CNN zitieren einen Hongkonger Krankenhausvertreter, wonach 51 Menschen an unterschiedlichen Orten verletzt wurden. Demnach befinden sich zwei Personen in kritischem Zustand. Über die Art der Verletzungen konnte der Offizielle keine Angaben machen.

Tränengas und Wasserwerfer

Trotz eines Demonstrationsverbotes protestierten in Hongkong wieder Zehntausende gegen ihre Regierung und den Einfluss der kommunistischen Führung in Peking. Einige bewarfen Porträts von Chinas Präsident Xi Jinping mit Eiern und rissen grosse Plakate mit Slogans zum 70. Jahrestag nieder. Die Beamten setzten Tränengas und Wasserwerfer ein.

Ausserdem begannen Demonstranten, nachdem sie vom Schuss auf einen Mit-Demonstrierenden gehört hatten damit, Einrichtungen der Hongkonger Verkehrsbetriebe zu demolieren.

Beobachter erwarteten, dass sich die Ausschreitungen bis zum Abend noch verschärfen. Nach Informationen der «South China Morning Post» hielten sich mindestens 6'000 Polizisten bereit.

Zahlreiche Strassen und U-Bahn-Stationen in der Innenstadt sind gesperrt. Mehrere grosse Einkaufszentren und Hunderte Geschäfte in der Stadt blieben geschlossen; einige Hotels empfahlen ihren Gästen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten.

Wieso wird überhaupt demonstriert?

Die Aktivisten der Demokratiebewegung in Hongkong gehen seit fünf Monaten gegen die Einschränkung demokratischer Rechte durch China auf die Strasse.

Die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone hatten sich anfänglich gegen ein geplantes Gesetz gerichtet, das Überstellungen von Verdächtigen an Festland-China vorsah.

A black-clad protestor stands by flames rising from a fire in Hong Kong, Tuesday, Oct. 1, 2019. A Hong Kong police official says a pro-democracy protester was shot when an officer opened fire with his revolver during clashes Tuesday. It was the first time a protester has been shot, in an escalation of the monthslong unrest that has rocked the city. (AP Photo/Gemunu Amarasinghe )

Die Proteste in Hong Kong eskalieren zurzeit. Bild: AP

Unter dem Druck der Demonstranten zog die Regierungschefin Carrie Lam das Gesetz zurück. Mittlerweile richten sich die Proteste aber generell gegen die pekingtreue Führung in Hongkong und die Beschneidung der Demokratie.

Und China hat derweil Geburtstag gefeiert?

Ja, das hat es – und wie! Zu den Feierlichkeiten heute forderte Chinas Staatschef Xi Jinping «langfristige Stabilität» in Chinas Sonderverwaltungsregion. Er bekräftigte den Grundsatz «ein Land, zwei Systeme», nach dem die frühere britische Kronkolonie autonom regiert wird. Auch betonte er mit Blick auf Taiwan den Grundsatz der «friedlichen Wiedervereinigung». Peking betrachtet die demokratische Insel als Teil der Volksrepublik. «Der Kampf für eine vollständige Wiedervereinigung des Vaterlandes muss fortgesetzt werden.»

Staats- und Parteichef Xi Jinping wird am Dienstag in China zum Nationalfeiertag als unangefochtener Führer des Milliardenvolkes gefeiert.

Xi Jinping bei der Parade zum 70. Geburtstag der Volksrepublik China. Bild: AP

Während in Hongkong Demonstranten angeschossen werden, gab es in Peking die grösste Waffenschau der Geschichte. An der riesigen Militärparade am (heutigen) Dienstag am Platz des Himmlischen Friedens in Peking nahmen 15'000 Soldaten teil.

Mehr als 160 Flugzeuge sowie 580 Panzer und Waffensysteme wurden vorgeführt. Als Demonstration der Stärke wurden erstmals eine neue, mächtige Interkontinentalrakete, ein Hyperschall-Gleitflugkörper und hochmoderne Drohnen gezeigt. Die neue Rakete vom Typ «Dong Feng 41» (Ostwind) kann mit bis zu zehn nuklearen Sprengköpfen bestückt in einer halben Stunde die USA erreichen.

Soldiers from China's People's Liberation Army (PLA) march in formation during a parade to commemorate the 70th anniversary of the founding of Communist China in Beijing, Tuesday, Oct. 1, 2019. Trucks carrying weapons including a nuclear-armed missile designed to evade U.S. defenses rumbled through Beijing as the Communist Party celebrated its 70th anniversary in power with a parade Tuesday that showcased China's ambition as a rising global force. (AP Photo/Mark Schiefelbein)

Copy Paste? Bei der Militärparade demonstrieren die Soldaten den Gleichschritt. Bild: AP

«Es gibt keine Macht, die die Grundlagen dieser grossen Nation erschüttern kann», sagte Staats- und Parteichef Xi Jinping in einer Rede. Es wurde auch als Hinweis auf den Rivalen USA und den Handelskrieg der beiden grössten Volkswirtschaften verstanden. «Keine Macht kann den Fortschritt des chinesischen Volkes und der Nation aufhalten.»

«Es gibt keine Macht, die die Grundlagen dieser grossen Nation erschüttern kann.»

Xi Jinping, Chinas Staats- und Parteichef

Die Volksbefreiungsarmee werde entschieden «Chinas Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen schützen», sagte Xi Jinping. Er beteuerte aber, dass China auf dem «Pfad der friedlichen Entwicklung» bleiben werde.

Hat China denn Grund zu Feiern?

Nun, ganz so rosig sieht es derzeit nicht aus. Die Feiern werden gleich von mehreren Krisen überschattet. Dazu zählt neben den Protesten in Hongkong und dem Handelskrieg mit den USA auch das langsamere Wirtschaftswachstum in China. In China grassiert zudem die afrikanische Schweinegrippe und könnte bis Jahresende die Hälfte des Bestandes dahinraffen. Auch steht China wegen der Inhaftierung von Uiguren in Umerziehungslagern in der Kritik.

«Massive Menschenrechtsverletzungen ziehen sich durch die Geschichte des modernen Chinas.»

Hanno Schedler von der Gesellschaft für bedrohte Volker (GfbV)

Unter Xi Jinping hätten sie «einen neuen, traurigen Höhepunkt erreicht». Er setze auf «gnadenlose Verfolgung» von Uiguren und Tibetern, von Kasachen, Kirgisen und Mongolen, von Bürgerrechtsanwälten und Müttern der 1989 beim Tiananmen-Massaker getöteten Demonstranten. «Die Kommunistische Partei setzt alles daran, kritische Stimmen auszuschalten.» (dac/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Input 02.10.2019 07:13
    Highlight Highlight Diese Leute riskieren ihre komplette Zukunft und sogar ihr Leben für Demokratie und was machen wir?
    Diskutieren darüber, ob es jetzt angebracht war dem Jungen in die Brust zu schiessen oder doch nicht und wählen aus freien Stücken grössenwahnsinnige antidemokratische Möchtegerndiktatoren wie Orban, Salvini, Trump, Erdogan und Co.
    Verrückte Welt.
  • constructor 01.10.2019 18:48
    Highlight Highlight Die Volksrepublik marschiert vorwärts. Sie schauen nicht nach links oder rechts und schon gar nicht zurück, sondern ihr Weg geht geradeaus ( egal was andere denken oder sagen ) wer im Weg steht, wird zertrampelt...
  • Magnum 01.10.2019 18:44
    Highlight Highlight Reuters hat ein Video gepostet, welches den Vorfall zeigt.

    Link: https://reut.rs/2nvQYR9

    Mein Fazit: An Leib und Leben war dieser rundum geschützte Polizist NICHT bedroht. Die Nerven hat er definitiv verloren. Dieser Jugendliche fuchtelt mit einer Stange rum und nutzt ein Schaumstoff-Bodyboard als Schild. Da scheint mir eine Schussabgabe aus weniger als einem Meter mit einem Dienstrevolver in den Torso kein Musterbeispiel für verhältnismässiges Vorgehen. Die Polizei Hong Kongs scheint darauf zu setzen, dass mehr Brutalität die Proteste abwürgen wird. Sie verrechnet sich damit gewaltig.
    • Alnothur 01.10.2019 19:11
      Highlight Highlight Wenn weniger als ein Meter vor mir ein Irrer mit einer Stange herumfuchtelt, würde ich mich aber auch an Leib und Leben bedroht fühlen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 01.10.2019 19:28
      Highlight Highlight Je brutaler das Regime gegen die Demonstranten vorgeht, um so heftiger werden sie sich wehren.
      Doch leider will das Regime nicht den Eindruck erwecken, es hätte keine Eier in der Hose.
      Sondern wird immer brutaler gegen die Menschen vorgehen. 😢
    • El Vals del Obrero 01.10.2019 20:39
      Highlight Highlight Die Strategie könnte auch sein, dass man darauf setzt, dass dann nur noch die gewalttätigen Protestierer übrig bleiben und man dann eher öffentliche Unterstützung für eine Unterdrückung der Proteste erhält.

      Quasi nach dem Motto "den Gegner dazu bringen, jene Waffen zu wählen, bei welchen man selbst stärker ist".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 01.10.2019 18:20
    Highlight Highlight Und nun haben aktive Handlungen begonnen, begleitet vom Medienkrieg. Nun sollen die Konsumenten Recht und Unrecht nicht mehr unterscheiden können. Dann wer kann schon gegen Notwehr sein!? Üble Sache!🤢🤮
  • The Destiny // Team Telegram 01.10.2019 18:16
    Highlight Highlight Bei einem Pistolenschuss aus dieser Distanz ist man sofort Tot. Der Schock bringt einem um, zumindest wenn man die Pistole der Schweizer Armee nimmt.
    • Donald 01.10.2019 19:28
      Highlight Highlight Nein, das ist nur so, wenn man jede Behauptung eines Kaders der Schweizer Armee glaubt. xD
    • Mutzli 01.10.2019 20:54
      Highlight Highlight Wie das denn bitte?
      Schock im medizinischen Sinn bezeichnet eine lebensbedrohliche Kreislaufstörung, in der Regel durch Blutverlust ausgelöst.

      Hab zwar noch nie live gesehen, wie jemand mit ner Dienstpistole angeschossen wird, aber bin mir recht sicher, dass die nicht faustgrosse Löcher reinballert.
    • The Destiny // Team Telegram 01.10.2019 21:34
      Highlight Highlight @Donald, ich kenne mich mit Waffen nicht besonders aus, so würden wir trainiert.

      Kannst du dein Argument auch mit Fakten hinterlegen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 01.10.2019 17:44
    Highlight Highlight Das grösste Problem ist leider, und die Leute hat man auch bei Hitler, Mao oder Mobutu gefunden...

    Das es tatsächlich (kurfristig <15J) Leuten besser geht und bei China sprechen wir je nach Quellenzahlen zwischen 180 - 350 Mio. Menschen denen es tatsächlich besser geht und zwar spürbar. Die Mittelschicht in China wächst massiv.

    Natürlich muss man dabei vor Augen halten das es auch zwischen 350 - 550 Mio gibt, die in wirklicher Armut leben, weit weniger als noch vor 20 Jahren.

    Der Rückhalt reicht aber für Xi um mit strafer Führung jegliche Revolution etc. im Keim zu ersticken ohne Konsequenz
    • El Vals del Obrero 01.10.2019 20:50
      Highlight Highlight Ohne dass das etwas rechtfertigen soll, muss man auch die Vergangenheit von China betrachten.

      Meistens war es in den letzten 5000 Jahren ein von einem Gottkaiser beherrscht. Vieles blieb da eigentlich gleich, jetzt herrscht einfach statt einer Ming-Dynastie oder so die "KP-Dynastie". Man steht wirtschaftlich relativ gut da und ein Bürger hätte zumindest eine theoretische Chance in der KP aufgenommen zu werden und aufzusteigen, was früher unmöglich gewesen wäre.

      Unter dieser Perspektive kann man vielleicht verstehen, dass einige eine Revolution vielleicht als gar nicht so dringlich ansehen.
    • bebby 01.10.2019 20:54
      Highlight Highlight Was sind denn die Alternativen zu Xi? Wir dürfen, so glaube ich, froh sein, dass kein Bo Xilai an die Macht gekommen ist. Der hätte versucht, das Rad der Geschichte zurückzudrehen.
      Das ist ev. die grösste Gefahr für China: dass irgendein Choleriker wie Trump die Machtbefugnisse eines chinesischen Präsidenten bekommt, der jetzige verhält sich bisher rational.
      Das ist aber auch der Vorteil der USA: es spielt keine grosse Rolle, ob ein Spinner an der Spitze ist, weil dessen Macht stark begrenzt ist und nur auf Zeit
  • michiOW 01.10.2019 17:42
    Highlight Highlight Ich hoffe, ich erlebe noch das Scheitern dieses Staates.
    • bebby 01.10.2019 19:00
      Highlight Highlight Ein Auseinanderbrechen wäre vermutlich begleitet von einem Bürgerkrieg mit Millionen von Toten. Das kann niemand wollen.
    • Triple A 01.10.2019 19:53
      Highlight Highlight Kaum. Es wäre ja kein Bürgerkrieg. Wie in der DDR würden die Mächtigen einfach nicht mehr befehlen, auf die Bürger zu schiessen.
    • michiOW 01.10.2019 21:02
      Highlight Highlight @bebby
      Alles hat seinen Preis.
  • derEchteElch 01.10.2019 17:35
    Highlight Highlight Der Junge greift einen Polizisten mit einem Schlagstock (Schlagbewegung) an. Das ist auch hier in der Schweiz ein Angriff gegen Leib und Leben. Ist nicht zu unterschätzen. Es kann Lebensgefährlich sein.

    Wenn man genau hin sieht, tragen alle Demonstranten eine Art Kampfmontur! Das hat nichts mehr mit Demonstration sondern mit Krieg zu tun.

    Unabhängig davon, wer wen provoziert, solche Angriffe gegen das Leben hat nichts mehr mit demonstrieren zu tun. Hier sind einerseits China, aber auch die radikalen Chaoten verantwortlich!
    • Magnum 01.10.2019 19:09
      Highlight Highlight "radikale Chaoten"
      "Angriff auf Leib und Leben"

      Da plappert einer nach, was Peking vorgibt.
      Da hat einer seinen kritischen Geist ausgeschaltet.

      Dass die Polizei im Krawall-Vollwix operiert und auch vor dem Einsatz verdeckter Provokateure und von Greiftrupps nicht zurückschreckt, ist in Hong Kong eine neue Dimension staatlicher Repression, die elend nach dem Unrechtsstaat China schmeckt.

      Dieser Schusswaffeneinsatz war NICHT verhältnismässig.
    • michiOW 01.10.2019 21:03
      Highlight Highlight Gumischrott würde wohl auch reichen bei einer Stange. Denn eine Ladung Gumischrott tötet selten, setzt aber den getroffenen sicher ausser Gefecht.
    • just sayin' 01.10.2019 22:53
      Highlight Highlight @Magnum

      ganz abgesehen was man von diesen protesten hält - wer mit einer metallstange auf einen polizisten losgeht, muss damit rechnen, dass dieser sich mit seiner faustfeuerwaffe verteidigt.

      hier wäre auch in der schweiz die verhältnismässigkeit gegeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 01.10.2019 17:29
    Highlight Highlight Und wir geschäften fröhlich weiter, mit der Erklärung, dass sie sich schon irgendwann einmal bessern werden. Tatsächlich wird es aber nur schlimmer.
    • AdvocatusDiaboli 01.10.2019 17:56
      Highlight Highlight Na gut das kann man aber nachvollziehen, denn Xi Jinping ist noch nicht so lange an der Macht. Die meisten in der Schweiz haben noch nicht einmal ansatzweise begriffen, was in China gerade für einen negativen Wandel geschieht, unter ihm.

      Zudem kommt das antiamerikanische Meinungsbeiträge noch immer ihren garantierten obersten Platz in schweizer Schlagzeilen geniessen. China hingegen wurde Jahrzehnte lang als aufstrebendes, gutes Gegenpol zu den bösen USA dargestellt.

      Da muss ein Xi schon etwas länger wüten, bis sich schweizer Meinungen weg von dieser Programmierung ändern.
    • bebby 01.10.2019 19:58
      Highlight Highlight Leider machen beide Staaten einen politischen Wandel durch. The Economist hat es einmal treffend gesagt: Die USA werden immer Chinesischer.
      Unter diesem Gesichtspunkt kann man auch die gewalttätigen Demonstranten sehen: in China kommen solche Ausbrüche immer wieder vor. In HK das letzte Mal in den 60er Jahren (Kommunisten gegen die Briten). Wieviele dieser Demonstranten sind wohl Secondos?
    • Mutzli 01.10.2019 21:20
      Highlight Highlight Noch nicht lange an der Macht?
      -2012 Generalsekretär
      -2013 Präsident

      Also bald 7 Jahre zuoberst an den Schalthebeln der Macht.

      Zudem könnt ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass China jeh von der CH-Medienlandschaft zum guten Gegengewicht der garstigen USA gemacht worden wäre.
    Weitere Antworten anzeigen

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