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«Nicht alle zu Nazis abstempeln» – so verteidigt Sahra Wagenknecht Wutbürger von Chemnitz

Timo Stein / watson.de



Sahra Wagenknecht will nicht mehr nur Partei sein. Deswegen hat sie gemeinsam mit Oskar Lafontaine die Bewegung «Aufstehen» ins Leben gerufen. Sie soll Menschen aus allen politischen Lagern einsammeln, um linke Mehrheiten im Land möglich zu machen. Aber kann eine Bewegung von oben funktionieren? Und wie links ist sie wirklich? Sahra Wagenknecht im watson-Interview

watson: Ihre neue überparteiliche Sammlungsbewegung segelt unter dem Motto «Aufstehen». Für Chemnitz galt das offensichtlich nicht. Warum waren Sie nicht dort?
Wagenknecht: Ich konnte an diesem Tag nicht. Ich finde auch nicht, dass sich Haltung gegen Rechtsradikalismus und Neofaschismus daran festmacht, dass man an einem bestimmten Tag in einer bestimmten Stadt ist.

65.000 Menschen zeigen in Chemnitz: #WirSindMehr

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Video: watson/felix huesmann, marius notter, lia haubner

Das eine ist die körperliche Anwesenheit. Das andere ist, dass man aus ihrer Ecke so wenig dazu gehört hat.
«Aufstehen» hat sich ja schon in unserem ersten Trailer zu diesen Fragen geäussert: zur Gefahr für die Demokratie, zur wachsenden Intoleranz und dem Nährboden dafür. Initiatoren von «Aufstehen» waren in Chemnitz. Wir werden auch bald soweit sein, dass wir auf der Strasse sichtbar werden. Letztlich verantwortlich für die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, für wachsende Unsicherheit und in der Konsequenz auch für Chemnitz ist die Bundesregierung und Frau Merkel als Kanzlerin der Alternativlosigkeit. Weil viele Menschen sich von der herrschenden Politik im Stich gelassen fühlen, wenden sie sich von der Demokratie ab und werden ansprechbar für rechte Demagogie.

Moment. Merkel ist also schuld? Verantwortlich sind doch zunächst einmal die Rechten, die Nazisymbole zeigen und Andersdenkende jagen. Und die, die da mitmachen. Keine Frustration dieser Welt rechtfertigt Rechtsextremismus und Gewalt.
Natürlich nicht. Aber es geht nicht um die Nazis, die auf der Strasse den Hitlergruss zeigen und Jagd auf Andersaussehende machen. Die sind ein Fall für den Rechtsstaat. 

Es geht um die vielen, die heute AfD wählen und teilweise auch zu Demos gehen, die aus dem AfD-Umfeld organisiert werden. Wer sie alle zu Nazis abstempelt, macht es sich viel zu einfach. Denn viele von ihnen haben noch vor wenigen Jahren SPD oder Linke gewählt.

Demonstrationen im Chemnitz:

Es stand in Ihrer Fraktion ein Antrag zur Diskussion, in dem man sich solidarisch mit solchen Spontanprotesten gegen rassistische Aufmärsche wie in Chemnitz zeigen wollte. Sie haben nicht zugestimmt. Warum?
Ich habe nicht dagegen gestimmt. Aber ich fand es schon befremdlich, jetzt einen Beschluss zu fassen, in dem man «Bewegungen» unterstützt und ausgerechnet die grösste Bewegung, die gerade entstanden ist, «Aufstehen» mit 140'000 Mitstreitern, nicht zu erwähnen.

Das heisst also, wäre die Bewegung erwähnt worden, hätten Sie zugestimmt?
Ja. Ich will ja, dass wir die Strasse von Pegida und den Rechten zurückerobern. Aktuell wird die Bundesregierung permanent von rechts unter Druck gesetzt. Wir brauchen endlich wieder eine Bewegung mit sozialen Forderungen auf der Strasse.

Man könnte Ihre Zurückhaltung zu #wirsindmehr aber auch anders interpretieren: Diejenigen, die aus Protest gegen Merkels Flüchtlingspolitik auf die Strasse gehen, sind interessanter für Ihre Bewegung als die 65'000, die sich unter #wirsindmehr nach Chemnitz aufmachten.
Nein. Ich möchte verhindern, dass Menschen aus Wut und Unzufriedenheit den Rechten auf dem Leim gehen. Es ist eine beängstigende Entwicklung, wenn eine Demonstration, in der Nazis mitmarschieren, 7000 Menschen erreicht. Das gab es früher nicht, und damit will ich mich nicht abfinden.

Kaum eine Partei hat so viele Wähler an die AfD verloren wie die Linke. Allein im Osten 400'000. Gerade dort, wo die politischen Milieus weniger gefestigt sind und die Bindung an Parteien weniger stark ist, gibt es einen riesigen Markt für Protestwähler. Die wollen sie auch für Ihre Bewegung gewinnen?
Rassismus und Fremdenhass haben bei uns keinen Platz. Aber natürlich will ich, dass sozialer Protest wieder dahin geht, wo er hingehört, nach links. Und zum Glück gibt es noch keine verfestigten AfD-Milieus. Vielfach sind das Leute, die bei der letzten Wahl noch die Linke gewählt haben oder beispielsweise im Ruhrgebiet die SPD. Wir sollten aber nicht nur über die reden, die AfD wählen, sondern auch über die, die aus Enttäuschung gar nicht mehr wählen. Die sich von der herrschenden Politik genauso betrogen fühlen, und dazu auch allen Grund haben. Wenn sich immer mehr Menschen von der Demokratie abwenden, ist das eine gefährliche Entwicklung.

Ist es nicht auch gefährlich, permanent ein negatives Bild von Politik zu zeichnen? Erklärtes Ziel Ihrer Bewegung ist es doch, Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen. Schafft man Vertrauen in eine Sache, in dem man sie permanent in Frage stellt und sagt, die da oben sind verlogen?
Aber die Regierenden haben doch die Leute immer wieder belogen. Sie haben wieder und wieder Versprechungen gemacht, die nach der Wahl vergessen waren. Ich bin nicht angetreten, um die merkel’sche Politik schönzureden. Es ist doch die Realität, dass Wirtschafts- und Finanzlobbyisten in den letzten Jahren viel mehr Einfluss auf politische Entscheidungen hatten als normale Bürger. Das hat zu einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft geführt. Wenn die Politik Vertrauen zurückgewinnen möchte, muss sie sich ändern.

Viel Kritik gegen Ihre Bewegung kommt aus den eigenen Parteireihen. Katja Kipping wird sich nicht anschliessen. Der Bundesvorstand ist mehrheitlich dagegen. Der Thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow nannte «Aufstehen» eine Online-Bewegung und hält sie für einen Fehler. Sie wollen doch eigentlich einsammeln und verbinden und spalten gerade in dieser Frage die eigene Partei. Kein schlechtes Gewissen?
Ich spalte die Partei nicht. Jeder linke Politiker sollte sich wünschen, dass in der Gesellschaft mehr Druck für soziale Forderungen entsteht. Allein haben wir ja offensichtlich nicht die Macht, eine Wende hin zu mehr sozialem Zusammenhalt durchzusetzen. Dass einzelne aus der Linken gesagt haben, sie wollen das Projekt nicht, hat 140'000 Menschen nicht davon abgehalten, sich bei uns anzumelden. Es ist jetzt an uns, unter Beweis zu stellen, dass «Aufstehen» keine reine Online-Bewegung ist. Wir müssen natürlich auch auf der Strasse sichtbar werden. Nur dann kann man gesellschaftlichen Druck entfalten.

Und so soll aufgestanden werden:

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Video: YouTube/faz

Alle wollen heute «Bewegung» sein. Macron in Frankreich oder Podemos in Spanien haben es vorgemacht. Auch Donald Trump setzte früh auf die Tea-Party-Bewegung und spielte die Karte des Anti-Politikers. Wenn alle Bewegung sein wollen, wer ist dann noch Partei?
Dass die Parteien viele Menschen nicht mehr erreichen, hängt ja mit ihrer Politik zusammen. Vor allem die grossen Parteien sind ununterscheidbar geworden und stehen inzwischen alle für Sozialabbau und staatliche Reichtumspflege. Ob Olaf Scholz oder früher Wolfgang Schäuble als Finanzminister, es ist im Kern die gleiche Politik. Das stösst viele ab. FDP und Grüne sind Teil dieses Mainstreams. Das erzeugt bei den Menschen ein Gefühl von Alternativlosigkeit und Erstarrung. „Aufstehen“ bietet die Chance, eine wirkliche Gegenkraft aufzubauen. Und ich wünsche mir, dass die Menschen die Hoffnung zurückgewinnen, dass man Politik verändern kann. Denn die scheinbare Alternativlosigkeit ist die grosse Lüge der herrschenden Politik.

Ist das nicht Etikettenschwindel? Bewegung steht drauf, Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht sind drin. Mehr Establishment geht nicht. Sollte eine Bewegung nicht von unten entstehen?
Wir sind nicht Teil des neoliberalen Establishments, das Löhne und Renten kürzt und die Superreichen in Watte packt. Im Übrigen hat «Aufstehen» 80 Initiatoren. Darunter bekannte Köpfe aus der SPD, von den Grünen, aber auch viele Schriftsteller, Schauspieler, Künstler, Gewerkschafter, die überwiegend parteilos sind und sich für die Bewegung einsetzen.

Klingt auch sehr elitär.
Ich weiss nicht, was etwa an der Gewerkschafterin Susi Neumann, die ihr Leben lang hart gearbeitet und sich gleichzeitig für andere eingesetzt hat, elitär sein soll. Das sind alles Menschen, die sich für eine sozialere Politik und die Wiederherstellung der Demokratie engagieren. Laut Umfragen wünscht sich die Mehrheit in Deutschland mehr sozialen Zusammenhalt, höhere Löhne, bessere Renten, weniger Renditedruck. Und trotzdem hat die Politik andere Entscheidungen getroffen.

Es ist interessant, dass Sie Umfragen ins Spiel bringen und auf Mehrheiten abzielen. Wann sind Sie eigentlich Mainstream geworden?
Der «Mainstream» unter den Menschen ist ein anderer als der Mainstream der Politik. Wenn ich mir ansehe, dass die Mehrheit in Deutschland eine sozialere Politik will, dann finde ich das sehr ermutigend. Das zeigt ja, dass wir keinen rechten Zeitgeist haben. Dass wir eine Mehrheit haben, die das unterstützt, was mal klassische linke Politik war. Das Schlimme ist, dass wir trotz dieser Mehrheitsverhältnisse in den Parlamenten eine immer stärkere Rechte bekommen. Die AfD hat ja überhaupt kein Interesse, sich für mehr Gerechtigkeit in Deutschland einzusetzen. Das ist überhaupt nicht ihr Thema. Deshalb muss man diesem Trend entgegenwirken.

Viel diskutiert wird Ihre Position in der Flüchtlingspolitik. Kann es sein, dass Sie, weil Sie in Ihrer Partei keine Mehrheit für ihren Kurs haben, sich jetzt eine ausserhalb der Partei suchen?
Erstens: Welche Mehrheiten es in der Linken dazu wirklich gibt, weiss keiner. Nach meinem Gefühl hat eine Position, wie ich sie vertrete, starken Rückhalt. Nämlich, dass wir das Asylrecht verteidigen – und zwar ohne Wenn und Aber, wer verfolgt wird, muss Schutz bekommen. Ansonsten aber muss Zuwanderung reguliert und begrenzt werden. Bei Arbeitsmigration muss darauf geachtet werden, dass sie nicht zu Lohndumping führt. Viele Flüchtlinge, soweit sie überhaupt schon Arbeit bekommen haben, werden in der Leiharbeit eingesetzt. Das ist ein Instrument der Lohndrückerei. Und auch Wohnungen sind nicht unbegrenzt vorhanden, zumal in Deutschland der soziale Wohnungsbau seit Jahren reduziert wurde.

Soziale Konflikte und Wohnungsnot gibt es nicht erst seit 2015. Sie warnen vor Kontrollverlust und offenen Grenzen. Kann ein Sozialstaat ihrer Auffassung nach nur geschlossen funktionieren?
Es gibt doch nicht nur die Alternative komplett offene Grenzen oder totale Abschottung. Eine vernünftige Position liegt natürlich dazwischen. Und wir sollten auch immer bedenken, welche Folgen unsere Politik in den Herkunftsländern hat. Zurzeit läuft sie darauf hinaus, dass wir armen Ländern ihre qualifizierte Mittelschicht abwerben, dass wir etwa ihre Ärzte hierher holen – als ob es dort keine Kranken gäbe. Wir wälzen die Ausbildungskosten auf arme Länder ab. Das ist völlig verantwortungslos und hat nichts mit Internationalismus zu tun.

Von Ihnen stammt der Satz: «Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt.» Eine Art moderne Variante von «Kriminelle Ausländer raus». Ihr wird heute kaum noch von einer Partei widersprochen…
Zwischen beiden Aussagen liegen Welten. Der Begriff Gastrecht ist natürlich kein juristischer Begriff und ich habe das nicht wiederholt, weil es missverstanden wurde. Aber dass sich jeder, der sich im Land aufhält, an die hier geltenden Regeln halten muss, finde ich keinen übertriebenen Anspruch. Wenn Zuwanderer das nicht tun, verstärken sie fremdenfeindliche Ressentiments, und genau das sollte Linken nicht gleichgültig sein.

Wenn sich Einzelne kriminell verhalten, ist das doch keine Legitimation dafür, einen Generalverdacht für eine ganze Gruppe auszusprechen.
Das tut ja auch keiner. Und noch einmal: Den von Ihnen angesprochenen Gastrecht-Satz habe ich einmal gesagt, nach den Ereignissen in der Silvesternacht 2015 in Köln, die zu einem massiven Stimmungsumschwung geführt haben.

Muss man dann nicht gegen die Stimmung ankämpfen statt gegen Flüchtlinge?
Wer kämpft gegen «die» Flüchtlinge? Aber es ist doch so. Wenn es solche Ereignisse gibt, wenn sie sich womöglich häufen, dann haben Rechte leichtes Spiel. Ich möchte nicht, dass dieses Land von Hass und Intoleranz geprägt wird.

Und in Deutschland gibt es heute in vielerlei Hinsicht einen Kontrollverlust des Staates.

In Chemnitz wurden Menschen gejagt und die Polizei war nicht zur Stelle. Sie ist personell vielfach nicht in der Lage, Sicherheit zu garantieren. Das führt zu Ängsten, von denen letztlich die AfD profitiert.

Sie haben als Linke traditionell auf allen Politikfeldern Utopien oder sagen wir: Maximalpositionen. Raus aus der NATO, Reichtum für alle, etc. Ausgerechnet in der Flüchtlingsfrage sprechen Sie immer von Realismus. Wie geht das zusammen?
Es ist möglich und nicht unrealistisch, sich dagegen zu wehren, durch die NATO und Trump in immer neue Kriege hineingezogen zu werden. Ich strebe eine Welt an, in der der Wohlstand relativ ausgeglichen verteilt ist und dann tatsächlich offene Grenzen funktionieren. Als Perspektive ist das mein Ziel, aber komplette Freizügigkeit heute würde uns einer gerechteren Welt keinen Schritt näher bringen. Die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich ist offen. Das ist ein Freiheitsgewinn, weil das Wohlstandsniveau ähnlich ist und diese Offenheit nicht zu massiven Abwanderungen führt. Aber die Ärmsten dieser Welt haben von offenen Grenzen nichts. Wer im Jemen hungert, wer in der Sahel-Zone hungert, der hat keine Chance, nach Europa zu kommen. Stattdessen kommen die Mittelschichten. Das macht diese Länder noch ärmer. Und es erlaubt der hiesigen Wirtschaft, Ausbildungskosten zu sparen und Löhne zu drücken.

So erklärt der Pro-Chemnitz-Organisator die Hitlergrüsse

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Video: watson/watson.de

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 16.09.2018 15:35
    Highlight Highlight Ich bin auch eine enttäuschte! Habe mir noch kurz vor den Pension einen Diesel gekauft, um ihn dann bis an mein Autofahrende zu fahren. Die deutsche Politik lässt -besonders der Scheurer- mich völlig im Stich. Der bringt laufend die aller verrücktesten Argumente gegen eine Aufrüstung, weil das die Autobranche zu sehr belasten würde! Der Kerl ist doch gekauft, die Gesundheit der Menschen interessiert ihn einen Dreck!
    Aber, bin ich deswegen eine Wutbürgerin, nein, denn ich weis, dass eine Demokratie nur funktioniert, wenn alle von ihren Maximalforderung Abstand nehmen.
    3 3 Melden
  • thomz 16.09.2018 12:26
    Highlight Highlight Ich gehe oft auf youtube unf schaue mir Reden von Sahra Wagenknecht an. Die Frau ist eloquent, direkt und spricht mir meist aus der Seele. Ich mag sie einfach.
    18 4 Melden
  • pachnota 15.09.2018 22:11
    Highlight Highlight Lustig. Es braucht offenbar eine linksaussen Wagenknecht, damit viele linke Kommentatoren ihr Unbehagen gegenüber der Migration äussern können.
    58 29 Melden
    • Sophia 16.09.2018 15:58
      Highlight Highlight Falsch verstanden, Pachnota! Ich kennen nicht einen Kommentator, der nur wegen der Sahra den Mund aufmachte! Ich glaube fest, dass du das falsch siehst. Die Mirgrationspolitik wird von über 80% der Deutschen für richtig gehalten. In der Demokratie sollte doch die Mehrheit den pol. Kurs bestimmen! Die Sahra geht mir hier zu weit, ich glaube sie macht in Populismus! Wegen einigen wenigen, die wirklich ernsthaft Angst haben und das Ausmass der Probleme mit der Migration weit überschätzen und die auf den Strassen herumgrölen muss man seine Politik nicht ändern. Ängste gehören in die Arztpraxis.
      10 16 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.09.2018 18:14
      Highlight Highlight Sophia
      Würde mich schon wundern, wo du die 80% Zustimmung ausgegraben hast.
      Das Gegenteil dürfte weit näher an der Realität liegen.
      14 5 Melden
    • pachnota 16.09.2018 19:34
      Highlight Highlight Reale Ängste aber sind eine wichtige Warnung.
      12 5 Melden
  • Echo der Zeit 15.09.2018 20:33
    Highlight Highlight Nicht alle als Nazis Abstempeln ! Aber solche die es sind schon -
    http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/polizei-nimmt-buergerwehrmitglieder-in-chemnitz-fest/story/26779449
    25 31 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 15.09.2018 19:27
    Highlight Highlight Mein Eindruck ist ja, dass es den Leuten in Deutschland gut geht. Und der Zugang zu Arbeit im niederschwelligen ersten Arbeitsmarkt heute sogar besser ist als bei uns (das ist enorm wichtig, um armutsgefährdete Menschen einzubeziehen). Zudem gibt es neuerdings einen Mindestlohn, dessen stetige Erhöhung vorgesehen ist. Aber um Fakten geht es vermutlich nicht.

    Ich halte Frau Wagenknecht für eine Populistin. Ausserdem mag ich keinen Kollektivismus.

    Dass sie schlau und eloquent ist, möchte ich aber nicht abstreiten.
    28 80 Melden
    • Schlingel 16.09.2018 00:32
      Highlight Highlight Deutschland ist wirtschaftlich tief gespalten. Im Osten sind die Löhne tief, die Arbeitslosenquote hoch, die Menschen dadurch unglücklicher. Verallgemeinern kann man die Situation in Deutschland daher ganz und gar nicht.
      32 6 Melden
    • Eine_win_ig 16.09.2018 07:57
      Highlight Highlight Naja die Verallgemeinerung Deutschlands auf einen Nenner ist genau so wenig hilfreich wie die Reduktion aller Protestierenden auf "Alles Nazis". Da gibts bei beiden Themen grosse Unterschiede.
      14 2 Melden
  • Julian Roechelt 15.09.2018 19:23
    Highlight Highlight So sieht guter Journalismus aus!
    Und morgen erwarte ich ein ähnlich aufmüpfiges Interiew mit der Bundeskanzlerin.
    33 17 Melden
  • Stab 15.09.2018 19:14
    Highlight Highlight Soso, Nationale und Sozialisten zielen auf die gleichen potenziellen Wähler ab. Die sollten sich zusammentun. Der Parteiname hätten einen Wiedererkennungswert.😅
    23 25 Melden
  • Fulehung1950 15.09.2018 18:17
    Highlight Highlight Wagenknecht trifft es genau. Auch bei uns in der CH hat die Linke jahrelang den Fehler gemacht, zu meinen, jeder dürfe zu uns kommen. Ungeachtet dessen, ob er nun einen echten Asylgrund hat oder nicht.

    Diese Haltung treibt die Wutbürger geradezu in die Arme der SVP.

    Es geht v.a. darum, dass man in der Dritten Welt mit der Ausbeuterei aufhört und die Gewinne aus Rohstoffen belässt, wo sie hingehören. Es muss aufhören, die Machthaber zu korrumpieren und mit Waffen zu beliefern, damit sie „uns“ den freien Diebstahl von Rohstoffen sichern. Das wäre der richtige Schritt.
    69 19 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:19
      Highlight Highlight Wie recht Du hast. ABER Dein Kommentar passt nicht zusammen. Die Linken die ich kenne lassen nicht einfach jeden rein, sie haben Verstädnis dass die Menschen auch aus ökonomischen Gründen kommen weil sie eben sich bewusst sind dass diese Länder ausgebeutet werden. Ich finde es scheinheilig von den Rechten zu hören, dass man Wirtschaftsmigranten nicht berücksichtigen soll, die hätten je keinen Grund zu flüchten und dabei aber alles was in Richtung von einer Einschränkung der Wirtschaft geht, um eben diese Migranten nicht zu generieren, abblockt.
      30 69 Melden
    • pachnota 15.09.2018 21:55
      Highlight Highlight ...Und, was Wagenknecht eben sagt.
      Wer Gastrecht verwirk, fliegt raus.
      40 16 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 22:55
      Highlight Highlight @auch Pachnota, es geht doch nicht um die die das Gastrecht verwirken. Esvghet darum diese Menschen die Schönheit längerem sind zu integrieren und das braucht einen hohen Einsatz den nur wenige leisten mögen. Ein Teil der Fehltritte sind durch die mangelnde Bildung und die Tieflohn Sitaution bedingt, so wie dies auch bei einheimischen ist und auch bleiben wird wenn man nichts dagegen unternimmt. Wirtschaftlich Abgehängte sind ein Problem bei den einheimischen und den Migranten. Schau Dir einmal die Rechte Szene in Deutschland an und dann kannst Du wider berichten.
      16 39 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kafifertig 15.09.2018 17:41
    Highlight Highlight Es bahnt sich eine italienische Hochzeit in Deutschland an.
    Wie romantisch!
    15 30 Melden
    • Maracuja 15.09.2018 19:25
      Highlight Highlight @kafifertig

      Die Romanze wird wohl dann ein Ende finden, wenn der Bräutigam realisiert, wie teuer diese Hochzeit wird.
      18 8 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 19:39
      Highlight Highlight A true romance na klar! Das bezweifle ich. So wie sich die AfD momentan positioniert, gewinnt sie keinen Koalitionspartner. Den braucht sie aber, um wie Salvini (oder auch Strache) überhaupt in die Regierung zu kommen.
      17 12 Melden
  • swisskiss 15.09.2018 17:37
    Highlight Highlight Es erstaunt schon, wie einfach man sozialistische Grundsätze dem Volk verkaufen kann, sobald man sich populistischer Rhetorik bedient, dem "besorgten Bürger" verständnisvoll übers Köpfchen streichelt und wie bei allen Populisten, die mangelnde Wahrnehmung des Volk der politischen "Elite" kritisiert.

    Wenn es nur darum geht, dem Bürger das Gefühl zu geben verstanden zu werden und für voll genommen zu werden, kann man offensichtlich JEDE Ideologie, sei sie noch so extrem und fundamental ideologisch, im Volk verankern.

    DAS ist Politik der Emotionalität, die nun Links und Rechts betreiben.
    26 60 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:26
      Highlight Highlight Du holst Dir mit einer einfachen und wahren Aussage in den letzten Monaten keine Herzen ab, aber Du kannst Dir sicher sein, dass die Blitze Deine Annahme stützen.
      Wir sind in einem Zeitalter angekommen wo einfache Lösungen einfach nicht drin liegen, keine Verbesserung und Nachhaltigkeit bringen. Und genau in dieser Zeit verlangt aber der Durchschnittsbürger einfache Lösungen am besten noch mit einem Strauss von Schuldigen garniert. Die Rechnung wird aber nicht aufgehen, weil die Probleme eben nicht einfach zu lösen sind und von jedem von uns einen Einsatz bedingen.
      23 41 Melden
    • Maracuja 15.09.2018 19:40
      Highlight Highlight @swisskiss: DAS ist Politik der Emotionalität

      Stimmt. Vor allem ist es auch antiaufklärerische Politik, die den Wähler als unmündiges Wesen betrachtet, das von einer bösen Elite in die Arme populistischer Parteien, Wutbürgerdemos getrieben wird und für seine eigenen Entscheidungen (wählen extremistischer Partei, gemeinsam demonstrieren mit Neonazis) keine Verantwortung trägt.
      14 17 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 19:51
      Highlight Highlight Ist dir schon mal aufgefallen, dass Salvini sehr oft beim essen gezeigt wird? Auch Symbolpolitik.

      12 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madmessie 15.09.2018 17:22
    Highlight Highlight Wir brauchen dringend weniger sozialdemokratisches Mimimi und mehr Wagenknechts, Corbyns, Sanders und Melonchons!
    50 10 Melden
  • JackMac 15.09.2018 16:49
    Highlight Highlight Die Fragestellung war einseitig kritisierend und unterstellt Wagenknecht politische Profitgier.
    Die Dame hat einfach Klasse und denkt geradeaus.
    Ich mag ihre Statements in vielerlei Hinsicht und sehe gerne ihre Reden.
    Recht hat sie.
    77 14 Melden
  • poga 15.09.2018 16:14
    Highlight Highlight Was Frau Wagenknecht und viele linke Politiker in meinen Augen übersehen, ist der Umstand das "Links" sehr stark in soziale und sozialistische Strömungen unterteilt ist. Das wird den "Linken" seit Jahren zum Verhängnis.
    26 21 Melden
  • Angelo C. 15.09.2018 16:08
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt über diese kluge Frau, die als Urlinke im Gegensatz zu SPD und Grünen die wahren Probleme beim Namen zu nennen wagt, und dadurch in der deutschen Politlandschaft immer weniger als politische Exotin wahrgenommen wird.

    Sie kann (und will) sich zumindest auch in die deutschen Normalverbraucher einfühlen und gesteht Merkelschen Gegnern und massiven Migrationskritikern zu, nicht einfach den Neonazis zugeordnet zu werden.

    Davon sollten sich andere linkslastige Parteien ein Stück abschneiden und nicht nur um reinen Machterhalt besorgt sein. Was eh in die Hose geht...
    91 18 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 16:20
      Highlight Highlight Würdest du sie denn evtl. wählen?
      32 22 Melden
    • Angelo C. 15.09.2018 16:56
      Highlight Highlight Juliet Bravo : Eine echt perfide Frage 😄!

      Vermutlich im Sinne eines Gesamtpaketes doch wohl eher nicht, das sei offen zugegeben.

      Aber ich nehme die kluge Frau nicht nur als Feigenblatt für das Verständnis für wütende Bürger wahr, sondern respektiere sie als Person ganz generell. Und das nicht erst seit diesem Interview...

      Was nicht heisst, dass man sie schon alleine deswegen wählen müsste.

      Mir hat z.B. auch Gregor Gysi als Mensch und witzig-klug-beredter Zeitgenosse immer recht gut gefallen, auch wenn ich ihn als Deutscher nie gewählt hätte, meine politischen Überzeugungen andere sind.
      50 5 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 19:12
      Highlight Highlight 😄darum frag ich ja

      Dass du kein Sozialist bist kann ich mir denken - aber hineinpanaschieren wäre drin?
      13 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 15.09.2018 16:04
    Highlight Highlight Ich find die Fragen ok. in dem Sinne, dass Frau Wagenknecht souverän und klar darauf antwortet. Nettere Fragen hätten nicht mehr gebracht, vielleicht sogar weniger.

    31 11 Melden
  • Zeigefingerlutscher 15.09.2018 16:01
    Highlight Highlight Die linke Bewegung ist da abzuholen bei den vergessenen Bürgern in den grauen Beton Blöcken.
    Play Icon
    22 2 Melden
  • Rhabarber 15.09.2018 15:33
    Highlight Highlight Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von Wagenknecht halte. Aber die Tendenz zeigt aufwärts. Auf jeden Fall scheint sie die Basis zu verstehen und hat keine Angst, Dinge zu benennen, die andere ignorieren als gäb es sie nicht. Ich behalte sie im Auge. Sie repräsentiert ein wenig die Hoffnung auf was Besseres.

    So oder so hat sie Recht, wenn sie sagt, dass Politiker nicht mehr das Volk sondern nur noch das Geld vertreten.

    Die Fragen von Timo Stein sind alle unterschwellig bis direkt aggressiv. Hat der Mann evtl. ein Problem mit Wagenknecht? Andere Artikel von ihm sind objektiver.
    81 13 Melden
  • Rumbel the Sumbel 15.09.2018 15:25
    Highlight Highlight Sahra Wagenknecht verteidigt Wutbürger von Chemnitz....«Nicht alle zu Nazis abstempeln» – so verteidigt Sahra Wagenknecht Wutbürger von Chemnitz. Und das ist ein Faktor, der eben von der Linken Politik nicht ernst genommen wird.
    23 55 Melden
    • mogad 17.09.2018 09:49
      Highlight Highlight Und drum wählen die "Wutbürger" dann halt AfD
      0 0 Melden
  • mogad 15.09.2018 15:05
    Highlight Highlight "Die Linke" Wagenknecht wagt, was die weiter rechts stehende SPD oder SPS nicht wagt: Sie sagt sinngemäss, wer migrationskritisch ist, ist nicht automatisch ein brauner, völkischer Hetzer und Hasser. Und sinngem. dass die Welt nicht besser wird, wenn Alle nach Europa kommen, und dadurch nicht mehr Gerechtigkeit ensteht. Ich meine: Alle reinlassen ist etwas Passives und nur durch Passivität entsteht nicht mehr Gerechtigkeit. Das Elend wird sich einfach auf breitere Schichten ausweiten.
    71 9 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:41
      Highlight Highlight Dann kennst Du SW schlecht, lies einige Ihrer Schriften.
      Man reduziert SW in diesem Kommentar zur verständnisvollen Mittepolitikerin, wenn man aber genau ihr zuhört und das sollte man, dann will sie nicht alle nach Deutschland reinlassen WEIL sie der Meinung ist, dass man diese Wirtschaftsmigranten gar nicht erst durch Ausbeutung hätte „entstehen“ lassen dürfen. Und da setzt sie an, bei der Wirtschaft und Ausbeutung, da kommt die linke Wagenknecht zum tragen, aber das interessiert heute nicht, dass sie da den Finger drauf hält. Aehnlich ist es bei GG, man sieht nur einen genehmen Teilaspekt.
      15 12 Melden
    • überflüssig 16.09.2018 08:27
      Highlight Highlight wirklich niemand hat je gesagt, dass man „alle“ reinholen soll. keine partei jemals.
      4 5 Melden
    • mogad 17.09.2018 10:08
      Highlight Highlight @überflüssig. Richtig. Niemand sagt es, aber es geschieht. Es werden Alle reingelassen. Weil jeder das Recht hat einen Asylantrag zu stellen. Das wär o.k., wenn die abgewiesenen das Land wieder verlassen würden. Tun sie nicht. Gestern i.d. Zeitung für den Aargau: "Von 257 ausreisepflichtigen Asylbewerbern können 235 nicht ausgeschafft werden." Bitte keine Erklärungen warum das so ist, die kenn ich alle. Hier gehts um den Fakt.
      0 0 Melden
  • Bene86 15.09.2018 14:55
    Highlight Highlight "Natürlich nicht. Aber es geht nicht um die Nazis, die auf der Strasse den Hitlergruss zeigen und Jagd auf Andersaussehende machen. Die sind ein Fall für den Rechtsstaat. "

    Also... wo genau wurde nun Jagd auf Andersaussehende gemacht?
    30 48 Melden
    • Bene86 15.09.2018 16:41
      Highlight Highlight Blitzen geht schnell und einfach.

      Schickt mir doch lieber mal Links zu dieser Hetzjagt (aber nicht dieses Einzige von der Antifa veröffentlichte, in dem ein Mann einen Anderen ca. 5 Meter verfolgt und permanent in den Medien kursierte und den Zusammenhang gar nicht erkennt).

      Ich habe wirklich nach Videomaterial gesucht und nichts gefunden.

      Also zeigt doch mal her.
      34 20 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:44
      Highlight Highlight Auch Du könntest wie Maassen über dieses Video stolpern. Man muss nicht immer alles als Viedeo finden. Du kannst auch bestens auf die einschlägigen Seiten gehen und Dir ein wenig deren bereits gefilterten Aussagen zu Gemühte führen.
      10 16 Melden
    • Bene86 15.09.2018 20:03
      Highlight Highlight Es wird doch wohl jemand diese Szenen gefilmt haben? Im Zeitalter des Handys. Das Ganze wirft bei mir wirklich viele Fragen auf. Die Hitlergrüsse sind das Eine. Aber Hetzjagden nocheinmal etwas anderes.
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.09.2018 14:50
    Highlight Highlight Im Unterschied zu Corbyn, Sanders und Mélenchon ist sie deutlich jünger und eine Frau. Sonst erkenne ich viele Gemeinsamkeiten, sowohl in der Rhetorik als auch der Biographie. Alle schon lange Teil der politischen Eliten aber isoliert, jetzt populär mit ähnlichen Forderungen: Mehr Wohlfahrtsstaat, mehr Umverteilung, Klassenkampf statt Identitäspolitik, der Globalisierung steht man kritisch gegenüber, der Nationalstaat wird geschätzt als Werkzeug, Migration und Personenfreizügigkeit wird als Problem verstanden.
    "Open borders? That's a Koch brothers proposal" Bernie Sanders Vox Interview
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    • FrancoL 15.09.2018 19:50
      Highlight Highlight Richtig und denkst DU dass etliche die Hier im Netz sich als eher rechte an Wagenknecht erfreuen, dabei auch nur annähernd an die von dir aufgezählten Anliegen der Wagenknecht denken?
      Möchte noch anfügen dass Wagenknecht eine Wirtschaftspolitik verfolgt die zum Ziel hätte Wirtschaftsmigranten gar nicht erst „entstehen“ zu lassen. Und ist das ein Anliegen, dass eine mitte-rechts Partei je aufgenommen hätte. Ist das ein Anliegen dass eher rechte Kreise der Bürgerschaft auf dem Wunschzettel führen?
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    • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.09.2018 02:04
      Highlight Highlight Ich denke die von mir gennanten Personen sprechen Personen an, die von der modernen, urbanen, humanistischen Linken nicht mehr angesprochen werden, zum einen weil sich diese Milieus in der Lebensrealität, den hochgehaltenen Werten und den als Problem identifizerten Sachverhalten unterscheiden, zum anderen weil die Interesse nicht in allen, aber in vielen Punkten konträr verlaufen. Die oben genannten Personen versuchen diese Wählergruppen, Reckwitz spricht von der alten Mittelschicht, von links zu mobilisieren.
      Wie und ob die von ihnen gennanten Forderungen umgesetzt werden, wird sich zeigen.
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    • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.09.2018 02:12
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  • Dan Ka 15.09.2018 14:40
    Highlight Highlight Sarah Wagenknecht ist klasse! Endlich eine „Linke“ die die Probleme beim Namen nennt, dabei aber nicht (unter Lobbydruck) „vergisst“ wo der Ursprung ebendieser liegt. Nennt mich naiv, aber ich glaube ihr was sie sagt und dass sie das Beste für Deutschland und nicht für sich selber will.
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    • LeChef 15.09.2018 17:08
      Highlight Highlight Das glaube ich auch. Leider ist aber gut gemeint oft das genaue Gegenteil von gut.
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    • Dirk Leinher 15.09.2018 18:16
      Highlight Highlight Sie ist authentisch. Die AFD kann vielleicht zusammen mit ihr eine Gefahr für die links-rechts blöcke werden. Daher muss sie durch den kakao gezogen werden.
      9 7 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 15.09.2018 14:38
    Highlight Highlight Ich mag die Frau einfach! Einer der wenigen Politiker Deutschlands mit Verstand. Nicht nur bei siesem Thema.
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    • Juliet Bravo 15.09.2018 19:55
      Highlight Highlight Du bist Sozialist?
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    • Sebastian Wendelspiess 15.09.2018 20:09
      Highlight Highlight Eher ja - mit einem Herz für alle, auch Rechte, Trumps und Putins ;)
      10 5 Melden
  • no-Name 15.09.2018 14:33
    Highlight Highlight Sie ist sehr links....

    (wenn ich mich recht erinnere sogar zeitweise Vertreterin eines links-sozialistischen bis kommunistischen Systems)

    Und sehr gescheit. (Ob man ihre Ansichten nun teilt oder nicht.)

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  • michmueller 15.09.2018 14:33
    Highlight Highlight frau wagenknecht klingt tatsächlich ziemlich vernünftig.
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  • Ehringer 15.09.2018 14:30
    Highlight Highlight Wollte der Interviewende eigentlich ein Interview führen oder ist er aus irgendwelchen Gründen einfach wütend auf Frau Wagenknecht? Das Interview liest sich wie ein einziger Vorwurf, als solle es nur darum gehen, diese Bewegung zu diskreditieren. Ich hab keine Ahnung von der Bewegung und ob sie sinnvoll oder schlecht ist, aber das Niveau des Interviews finde ich schwach. Hoffe, die deutschen Kollegen können sich da auch so entwickeln wie es watson.ch geschafft hat, weg von persönlich angriffigen hin zu etwas objektiver und breiter abgestützten Interviews.
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    • Madmessie 15.09.2018 17:25
      Highlight Highlight Die angriffigen Fragen machen die vernünftigen und intelligenten Antworten umso beeindruckender. Mich hat sie komplett überzeugt.
      22 4 Melden
    • no-Name 16.09.2018 01:19
      Highlight Highlight Midgo:
      Ein Interview kann auch so geführt werden, dass nicht provokation und verteidigung den den dialog bestimmen sondern z.b. interesse und ausführung. Inhaltlich kann zweiteres sogar noch informativer sein als ersteres, da es erlaubt ausführungen anzubringen und den interviewten nicht zwingt ein vom journalisten vorgegebenes element zu rechtfertigen.

      Das ist genau so zielführend, neutral, nicht so ‚gehässigt‘ und ggf. sogar informativer. Ich denke es geht ehringer ums stilmittel.

      Für Streitgespräche gibts die ‚Arena‘.
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    • Eine_win_ig 16.09.2018 07:55
      Highlight Highlight Einverstanden. Aber Wagenknecht hat diese Fragen grandios aufgenommen und eine nach der anderen sehr gut beantwortet. Das muss auch gesagt werden :)
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  • Candy Queen 15.09.2018 14:19
    Highlight Highlight Timo Stein: ‚Keine Frustration dieser Welt rechtfertigt Rechtsextremismus und Gewalt. ‚
    Da hat er natürlich recht, der Herr Stein. Keine Frustration der Welt rechtfertigt irgendeinen -ismus, sei es jetzt Rechtsextremismus, Rassismus, Sexismus, aber auch, und das soll besonders hier auf diesem Portal gesagt sein, Linksextremismus und Islamismus.
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    • Zeigefingerlutscher 15.09.2018 16:55
      Highlight Highlight Na ja, besonders weit geht Dein Verständnis noch nicht.

      Lass Dich aufklären wo der Schuh wirklich drückt und schau das Video - Videoismus 😁

      Die Schweiz ist doch ziemlich ähnlich verdreht gewickelt wie in DE.
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      8 6 Melden
    • no-Name 16.09.2018 01:22
      Highlight Highlight Eman solte einfach aufhören rechtfertigungen zu suchen, dafür erklärungen. Ist ein sehr deeskalativer ansatz. -ismus ist nämlich überall dort wo dem anderen seine persönliche rechtfertigung ohne seine beweggründe zu kennen abgesprochen wird.

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Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Alice Weidel schiesst aus allen möglichen Rohren gegen Kanzlerin Angela Merkel. Die Schweiz führt sie dabei als Vorbild ins Feld – und nimmt es mit den Fakten nicht so genau. 

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel mag die Schweiz. Sie wohnt mit ihrer Familie nicht nur zeitweise in Biel, sondern macht mit dem Schweizer Kreuz Wahlkampf für die Landtagswahlen in Bayern vom 14. Oktober. Seit Jahren schon schiesst die 39-Jährige wenn immer möglich gegen die Asyl- und Integrationspolitik der Regierung von Kanzlerin Angela Merkel. Und führt dabei die Schweiz als Vorbild ins Feld. 

Am Dienstag setzte das AfD-Aushängeschild folgenden Tweet ab: «60 Prozent …

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