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Nach einem Bericht der Zeitung «Welt am Sonntag» ist in der sächsischen Stadt am Abend des 27. August das koschere Restaurant «Schalom» angegriffen worden. bild: screenshot/googlemaps

«Hau ab aus Deutschland» – Überfall auf jüdisches Lokal in Chemnitz



Im sächsischen Chemnitz hat es abgesehen von rechtsextremen Demonstrationen und Attacken auf Ausländer auch einen Angriff von Neonazis auf ein jüdisches Restaurant gegeben. Nach einem Bericht der Zeitung «Welt am Sonntag» ist in der sächsischen Stadt am Abend des 27. August das koschere Restaurant «Schalom» angegriffen worden. Die vermummten, schwarz gekleideten Täter hätten «Hau ab aus Deutschland, Du Judensau» gerufen.

Der Besitzer des Lokals

Die Angreifer bewarfen das Lokal dem Bericht zufolge mit Steinen, Flaschen und einem abgesägten Stahlrohr. Dabei sei Inhaber Uwe Dziuballa durch einen Stein an der Schulter verletzt worden, ausserdem seien eine Fensterscheibe und die Fassade beschädigt worden. Das sächsische Landeskriminalamt bestätigte der Zeitung eine entsprechende Anzeige des Gastronoms.

Ein Sprecher des sächsischen Innenministeriums teilte demnach mit, dass «derzeit eine politisch motivierte Tat mit einem antisemitischen Hintergrund» als naheliegend erachtet werde, die Ermittlungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen. Dem Bericht zufolge beschäftigen sich mittlerweile auch der sächsische Staatsschutz und das polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum mit dem Fall.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir mahnte umgehend Ermittlungen an.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, zeigte sich alarmiert. Er sagte:

«Sollten die Berichte zutreffen, haben wir es mit dem Überfall auf das jüdische Restaurant in Chemnitz mit einer neuen Qualität antisemitischer Straftaten zu tun.»

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung welt am sonntag

Klein erklärte weiter:

«Hier werden die schlimmsten Erinnerungen an die dreissiger Jahre wachgerufen.»

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung

 Klein forderte die sächsische Polizei und Staatsanwaltschaft auf, «nun unverzüglich und umfassend zu ermitteln und mit aller Härte» gegen die Täter vorzugehen.

Felix Klein mahnt energisches Vorgehen an

In Chemnitz war vor zwei Wochen ein 35-Jähriger getötet worden. Zwei aus Syrien und dem Irak stammende Männer wurden wegen des Tötungsdelikts in Untersuchungshaft genommen. Nach einem dritten Tatverdächtigen wird gefahndet. Seit der Gewalttat hat es in Chemnitz mehrfach Kundgebungen auch rechter Gruppen gegeben, die teilweise in Ausschreitungen mündeten. Dabei wurden auch Ausländer und Journalisten angegriffen. Die Vorfälle lösten eine bundesweite Debatte über Rechtsextremismus in Sachsen aus.

So erklärt der Pro-Chemnitz-Organisator die Hitlergrüsse

Video: watson/watson.de

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137Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Samurai Gra 09.09.2018 10:19
    Highlight Highlight Mir macht der in Deutschland schwellende Antisemitismus Angst und nein, es sind nicht nur Muslime sondern Doitsche die Latent Antisemitisch sind.

    Es gab ein Spiegel TV Youtube Video über die Sklaverei in den USA. Wie viele dort geschrieben haben das alle Sklavenhalter und Händler Juden waren ist erschrekend, so als Beispiel.

    Ich denke das der Systematisch gehegte und gepflegte Antisemitismus in DE nach 1945 nie weg war sondern nicht Salonfähig wurde.
    Da man ihn nun Muslimen unterschieben kann, wird er offen gezeigt.

    Quo Vadis Deutschland?
    • Ueli der Knecht 10.09.2018 14:45
      Highlight Highlight Etwas weiter unten werden übrigens auch Theorien verbreitet, dass Muslimbrüder in Krawatten und Anzug sich verschworen haben, um die Weltherrschaft zu übernehmen. Und zwar von Leuten, die vorgaukeln, gegen Antisemitismus zu sein, nur weil sie damit ihre Islamophobie kaschieren und kultivieren können.

      Letztlich geht's drum, Rechtsextremismus und Neofaschismus in allen Facetten zu erkennen und zu bekämpfen. Denn den Rechtsextremen ist jede Gelegenheit für ihren Hass willkommen, wenn sie nur Frauen, Schwule, Juden, Linke, Rechte, Reiche, Arme, Muslime alle gegeneinander aufhetzen können.
  • Müllli 09.09.2018 07:51
    Highlight Highlight Leider ist es so weit gekommen, dass sich alle nur noch gegenseitig Beschuldigten. Ob Linke oder Rechte und wie Sie alle noch heissen.
    Wo sind die Leute, die nicht schwarz oder weiss denken.
    Leider ist die Parteienlandschaften so miteinander zerstrittene das gute Ansätze von welcher Richtung sie auch kommen mögen,im Ansatz schon tot geredet werden.
    Schade
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.09.2018 15:07
      Highlight Highlight Es gibt leider einen signifikanten Unterschied.
      Die Rechtstrolle verbreiten Verschwörungstheorien, nutzen Socialmedia-Bots und organisieren sich um ganz gezielt ungenehme Beiträge entweder löschen zu lassen oder zu diffamieren.
    • Ueli der Knecht 10.09.2018 17:25
      Highlight Highlight Müllli: Ich glaub, du machst ein durcheinander.

      Es gibt die Farbenblinden, die schwarz-weiss-denkenden Leute, und die sammeln sich alle hinter den unanständigen Rechtsextremen und den pöbelnden Neofaschisten, deren Welt auf Lügen und Fakenews aufbaut.

      Dann gibt es die Mehrheit von anständigen Realisten, deren Welt bunt ist, die viele Farben sehen, und die sich an der Vielfalt und ihrem Reichtum erfreuen.

      Es geht hier also nicht um Links oder Rechts, sondern um Anständigen und vorallem um den Rest, die zerstörungswütigen Unanständigen, die als "besorgte Bürger", getarnt im Mob Hass säen.
  • Yves62 08.09.2018 22:29
    Highlight Highlight Neonazis sind ja für Deutschland kein neues Phänomen, und dennoch schauen die Behörden oft weg oder reagieren sehr halbherzig. Spätestens wenn jetzt die AfD oder andere noch eine Neo-SA gründen und "Reichskristallnacht" durch die Gassen hallt, sollte sich die Weltöffentlichkeit dringendst auf die 1910er und 30/40er Jahre zurückbesinnen, die Deutsche Armee vollständig entwaffnen und alliierte Besatzungstruppen massiv aufstocken oder neu aufbauen. Deutschland darf nie mehr die Kraft für einen Weltkrieg oder einen Holocaust haben. Wie jetzt in Chemnitz begann es auch schon mal!
    • Ueli der Knecht 10.09.2018 17:31
      Highlight Highlight Der Neofaschismus ist ein weltweites Phänomen. Nicht nur die USA und Europa wurden erfasst, auch nicht nur Deutschland, Ungarn, Italien, Polen usw., sondern zB. sogar auch das Apartheidregime in Israel zeigt inzwischen ganz deutlich seine neofaschistischen, rassistischen und antidemokratischen Züge.

      Neofaschismus und rechtsradikaler Fundamentalismus ist kein spezifisch deutsches, sondern ein weltweites Problem, welches wir auch nur gemeinsam lösen können (zB. indem man das Völkerrecht beschützt, gerade in der Schweiz!).
  • Maracuja 08.09.2018 20:21
    Highlight Highlight Wenn es um Rechtsextremismus geht, herrscht bei manchen erschreckende Verharmlosung und Leugnen der Realität:
    Hitlergrüsse an Demo - müssen bestimmt verkleidete Linke gewesen sein.
    Übergriffe aus Demo auf Passanten - eine Inszenierung der Antifa.
    Angriff auf ein jüdisches Restaurant - müssen Muslime gewesen sein.
    Angriffe auf Journalisten - darüber muss nicht geredet werden, schliesslich verwenden die so gemeine Wörter wie „Hetzjagd“.
    Fehlt nur noch, dass es sich beim identifizierten Rechtsextremen neben Köppel um ein Alien handeln soll, das die Gestalt von Yves Rahmel angenommen hat.
    • nödganz.klar #161 08.09.2018 23:49
      Highlight Highlight Danke für dein Statement. Auf der einen Seite werden die Verbrechen der Faschisten verhamlost oder geleugnet, und gleichzeitig werden die Missetaten von muslimischen Extremisten aufgebauscht und Panik erzeugt.
      Dieses Vorgehen hat System. Während Extremisten und ihr Terror, in den Medien wochenlang präsenz haben, werden Angriffe auf Flüchtende höchstens als Randnotiz erwähnt.
      In Deutschland (und auch in der CH!) getraut sich niemand, von einem Problem mit rechtsextremen Ideologien zu reden, hauptsache der Feind (Islam, Reitschule) ist nicht in den eigenen Reihen zu suchen. Vogelstrausstaktik.
    • Ueli der Knecht 10.09.2018 17:40
      Highlight Highlight Hey Lucinda: Du siehst es ganz realistisch.

      Es geht den Neofaschisten und Rechtsradikalen einzig und alleine darum, Hass zu sähen, und zu hetzen, ganz egal gegen wen und warum. Einfach nur Hass. Hin und wieder hetzen sie sogar gegen andere Rechtsextreme, wenn es sich gerade anbietet, um Hass zu schüren.

      Hauptsache sie können sich im Mob zusammenrotten, und hemmungslos ihren Hass ausleben und gegen alle hetzen, die sich gerade anbieten. Dann fühlen sich die Rechtsradikalen, die Neofaschisten und die Rassisten wohl.
  • wädenswiler 08.09.2018 19:31
    Highlight Highlight Erschreckend, wie viele Blitze die Leute, die sich auf die Seite des jüdischen Restaurants stellen, hier in den Kommentaren erhalten. Ich wandere aus nach Israel, von solchen Menschen möchte ich nicht umgeben sein.
    • Ueli der Knecht 09.09.2018 00:14
      Highlight Highlight wädenswiler: Der radikale Neofaschismus ist leider ein weltweites Übel, das auch in Israel, resp. im dortigen Apartheid-Regime seine hässliche Fratze zeigt.

      Aber wie auch in Israel, gibt es auch hierzulande und in Deutschland immer noch viele anständige Menschen, nämlich die überwiegende Mehrheit, die dem lauthalsen Mob, ihren Rattenfängern und den rechtsradikalen Brandstiftern entgegen halten.

      Mich erschrecken die vielen Blitze für Kritik, bzw. die zahlreichen Sympathie-Bekundungen für rechtsradikales Gedankengut auch. Lass dich aber davon nicht täuschen. Dieser Mob ist eine Minderheit.
    • Sebastian Wendelspiess 09.09.2018 00:16
      Highlight Highlight Viel spass.
    • nödganz.klar #161 09.09.2018 00:43
      Highlight Highlight @Wädenswiler

      Falsch. Trotz orchestriertem Blitzgewitter von Bots und Gruppen, dürfen die Kommentarspalten nicht aufgeben werden.
      Der Schein trügt, es ist auch jetzt nur eine laute, verblendete und fremdenfeindliche Minderheit, welche aber äusserst radikal ist und laufend ihren braunen Mist in die Welt schreit.
      Wir, die restlichen Bürger, müssen uns klar für die Demokratie aussprechen und gegen den Zulauf zu rechtsextremen Gedankengut kämpfen. Antifaschismus ist nicht extrem, nein, er ist Pflicht eines jeden Demokraten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Somni 08.09.2018 18:56
    Highlight Highlight Seltsam der Zeitpunkt zu dem dieser Vorfall den Weg in die Medien gefunden hat: unmittelbar nachdem die Hetzjagd-Lüge in sich zusammen gefallen ist. Soll das Narrativ der kollektiv und konstant hatenden, gewalttätigen Rechten gerettet werden, eignet sich diese Geschichte als wäre sie erfunden.
    • Mr. Malik 08.09.2018 21:41
      Highlight Highlight Ja so ein seltsamer Zufall...

      Illuminati, freimaurer, juden, lügenpresse usw.


      Ich hoffe du nimmst manchmal den Aluhut ab, denkst darüber nach was du schreibst und fasst dir dabei an den kahlgeschorenen Kopf...
    • Sebastian Wendelspiess 09.09.2018 00:17
      Highlight Highlight Dachte ich auch, wer weiss wer hinter den Masken steckt. Das Opfer ist der Restaurantbesitzer, der jetzt für Propaganda auf beiden Seiten herhalten muss.
    • geissenpetrov 09.09.2018 01:12
      Highlight Highlight Und Dein Kommentar liest sich wie eine Verschwörung. Kannst Du Deine Aussage in irgend einer Weise belegen oder wenigstens etwas näher ausführen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 08.09.2018 16:45
    Highlight Highlight kann nicht sein

    In Chemnitz gab es keine Hetzjagd und keine angriffe auf ausländisch aussehende und schon gar nicht Kristall Nacht ähnliche Vorfälle 😐
  • Fulehung1950 08.09.2018 16:19
    Highlight Highlight Aber: es gibt keinen Rechtsextemismus in Sachsen, scon gar nicht in Chemnitz. Neeiiiiin!
    • Andi Amo 08.09.2018 17:13
      Highlight Highlight Wer hat denn gesagt, dass es keinen RE gibt? Ist ja wohl klar, dass es überall eine gewisse Prozentzahl an Idioten gibt, unter Einheimischen genauso wie unter Migranten.

      Den Demonstrierenden an den Kundgebuingen ging es wohl nur darum, dass nicht alle von Medien und Regierung einfach über einen Kamm geschert als rassistischer, migrantenjagender rechtsextremer Mob abgestempelt werden.
    • Fulehung1950 08.09.2018 20:54
      Highlight Highlight Roger Schmid Stimmt. Was bin ich dusselig🙈
    • Maracuja 08.09.2018 21:20
      Highlight Highlight @roger.schmid: gibt es eben nicht

      Heute ist die NPD mit rund 360 Mandaten in den Kommunalparlamenten von 14 Ländern vertreten (Alle außer Bayern und Hamburg). Die meisten politischen Mandate besitzt sie in Sachsen, wo sie seit den Kommunalwahlen 2008 in allen Kreistagen und mehreren Gemeinderäten (v. a. in der Sächsischen Schweiz) vertreten ist und insgesamt 74 Mandate besitzt. (Wikipedia)

      Aber wahrscheinlich sind sich gewisse Kreise auch bei NPD-Mitgliedern nicht sicher, ob es sich wirklich um Nazis und nicht um besorgte Bürger handelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 08.09.2018 15:46
    Highlight Highlight Solche Angriffe sind durch nichts zu entschuldigen!
    Jetzt braucht’s ein deutliches Zeichen der Zivilgesellschaft!
    • Saraina 08.09.2018 18:53
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die Eigentümer des „Schalom“ Ausländer sind. Wie übrigens auch viele nicht-Weisse in Deutschland auch. Hier geht es nicht um Ausländer, von denen hat es in Chemnitz eh nicht viele, es geht um Rassismus.
    • Snowy 08.09.2018 23:16
      Highlight Highlight Was sollen diese vielen Blitzer!!?

      Wenn das keine Bots waren, dann kotzt ihr mich nur noch an.
    • honesty_is_the_key 09.09.2018 08:20
      Highlight Highlight Snowy, ich würde dir gerne ganz viele Herzen geben, um die bescheuerten Blitzer "aufzuheben".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinz Schmid 08.09.2018 15:02
    Highlight Highlight Und wiedermal wird in den Kommentaren angezweifelt, relativiert, nach Ausreden gesucht. Oder in Muslimenhass umgemünzt.
    Als gäbe es irgendeine Berechtigung, sei es etwas natürliches jüdische Geschäfte anzugreifen.
  • Kubod 08.09.2018 14:59
    Highlight Highlight Ich hab mich in einer deutschen Grossstadt zusammen mit einem französischen Begleiter in eine Stammkneipe der Ultrarechten verirrt. Ich hab mit den Leuten geredet. Mir wurde klar, dass ich es mit Leuten zu tun hatte, die ihre Ideologie als Religion sehen. Die gleiche Absolutheit, die ich bei den Moslembrüdern in Nordafrika erlebt hatte. Eine Gruppe Andersdenkender wird zuerst entmenschlicht. Diese Gruppe zu beseitigen wird anschliessend nicht als Mord oder Progrom an Menschen gesehen. Die Juden haben gleich beide Ideologien als Gegner. Kein Wunder wandern immer mehr aus.
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 17:01
      Highlight Highlight Kubod: Wenn du schon den hiesigen rechtsradikalen Neofaschismus in den islamophoben Muslimbuder-Topf schmeissen willst, dann vergiss bitte nicht, auch das israelische zionistische Apartheids-Regime hinein zu werfen.

      Rechtsradikaler Faschismus ist ein weltweites Phänomen. Man kann immer mit dem Finger auf andere zeigen, um feige eigenen Rechtsradikalismus zu relativieren, schönzureden und subtil kaschiert zu rechtfertigen.

      Das israelische Apartheid-Regime ist mit den radikalen Arabern verbündet, und steckt unter einer Decke mit Al-Qaïda- und IS-nahen Terrormilizen (http://bit.ly/2wVaqbr).
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 17:13
      Highlight Highlight Es ist einfach plump, wenn sich Leute, die das bisher nie taten, neuerdings für Schwulen- oder Frauenrechte einsetzen, oder jetzt aktuell für Juden und gegen Antisemitismus wettern, nur um damit ihre rechtsradikale Islamophobie zu kaschieren, rechtsradikaler Antisemitismus zu relativieren, bzw. wie du es offensichtlich hier tust, kubod, beides zu kultivieren.

      Mit solcher Feigheit ist nämlich weder den Schwulen, noch den Frauen und auch nicht den Juden geholfen. Damit relativierst du nur die Vorfälle, in der Absicht, den hiesigen Neofaschismus zu normalisieren.

      Wehret der Normalisierung!
    • Kubod 08.09.2018 17:28
      Highlight Highlight Ueli. Danke dass Du mich daran erinnerst.
      Die Juden haben als Gegner auch linke Kreise, die sich in ihrem Antiamerikanismus lieber mit den Moslembrüdern verbünden, als die einzige Demokratie, die von - notabene vielfach sozialistischen - Juden , als basisdemokratisches Experiment gegründet wurde.
      Dazu noch die scheinheiligen christlichen Organisationen, die heute noch von Jesusmördern reden bzw. denken. Es war die letzten 2000 Jahre nicht einfach, Jude zu sein.
      Danke Ueli, Du lieber christlicher Linker, der sich bemüht, dass ihn alle in seinem linken Kreis lieben, dass Du mich daran erinnerst
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 08.09.2018 14:40
    Highlight Highlight Zuerst mal abwarten ob es überhaupt Neonazis waren! Könnten auch Muslime gewesen sein.
    • LeChef 08.09.2018 14:57
      Highlight Highlight Eher weniger, von der Wortwahl her. Ausserdem wäre die zeitliche Koinzidenz mit der Pro Chemnitz etc. Demo doch recht bemerkenswert.
    • Pisti 08.09.2018 15:20
      Highlight Highlight Natürlich spielt es eine Rolle, das einte Problem (radikale Muslime, kriminelle Ausländer) wird von den Linken(-Medien) totgeschwiegen oder als generelles Männerproblem dargestellt, das andere Rechtsradikale wird grösser gemacht als es ist. Angebliche Hetzjagden usw...
      Die Aussage es seien Männer habe ich in Chemnitz nie gehört.
    • Geophage 08.09.2018 16:17
      Highlight Highlight @Pisti

      Hase du bleibst hier!
    Weitere Antworten anzeigen
  • SemperFi 08.09.2018 13:39
    Highlight Highlight Um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen: "Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome“ Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsen.

    Da sind wir doch mal froh.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181424984/Kretschmer-zu-Chemnitz-Gab-keinen-Mob-keine-Hetzjagd-keine-Pogrome.html
  • Maria B. 08.09.2018 12:44
    Highlight Highlight Es gibt da, zumal bei solchen Vermummten, noch naheliegendere Erklärungen für diese (und andere) antisemitische Taten.

    Auch wenn es offenbar Manchen lieber wäre, sie aus passendem Anlass den Chemnitzern in die Schuhe zu schieben:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-von-muslimen-von-fremden-und-feinden-1.3927579

    • Ichiban 08.09.2018 13:23
      Highlight Highlight Man kann auch immer alles anzweifeln und das naheliegenste ingnorieren. Solange keine handfeste beweise vom gegenteil auftauchen waren es für mich rassisten
    • Garp 08.09.2018 13:23
      Highlight Highlight Diese Erklärung ist nicht naheliegender Maria B. . Dass das östliche Deutschland eine sehr grosse Neonaziszene hat, um die sich keiner kümmert, ist bekannt. Und keiner schiebt das einfach _den_ Chemnizern in die Schuhe.

      Ausserdem riefen die Täter, hau ab aus Deutschland.......

      Aber da sie, Maria B. in muslimischen Flüchtlingen gern alles Böse sehen, wundert mich ihr Statement nicht weiter.
    • Röleböle 08.09.2018 13:25
      Highlight Highlight genau..! "haut ab aus dem 'schlaand" ist der neue schlachtruf der antisemitischen muslime...
      siiicher!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 08.09.2018 12:27
    Highlight Highlight Die vermummten, schwarz gekleideten Täter hatten bestimmt "Rechtsradikal" auf ihren Jacken stehen gehabt und waren somit als solche eindeutig zu erkennen gewesen?
    • FrancoL 08.09.2018 12:56
      Highlight Highlight Ein Zweiler, Kollege von Herrn Maassen. Ja man kann sie nicht einwindeltet Zuweisen diese Taten, darum lasst uns diese unter den Tisch kehren.
      Nebenbeibemerkt Antisemitismus ist nicht nur ganz rechts aussen zu vermerken.
    • Röleböle 08.09.2018 13:28
      Highlight Highlight @dmark
      verschwörungstheorien sind, im gegensatz zu den rechten kreisen, bei der linken szene schwer verpönt. nur so, im fall!
      und wer schreit denn gerne so "haut ab aus..." rum?!
    • Dong 08.09.2018 13:38
      Highlight Highlight Haben die Täter keinen Personalausweis dagelassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • frank frei 08.09.2018 12:21
    Highlight Highlight Der Neonazi-Angriff auf das Restaurant Schalom macht wieder mal deutlich, warum jüdische Einrichtungen in Deutschland beschützt werden müssen. Ab wieviel Dummheit tut es weh?
  • lily.mcclean 08.09.2018 11:57
    Highlight Highlight Wenn man so was liest und bedenkt das wir das Jahr 2018 schreiben muss man sich ja fast schämen.
    Mir wird ganz schlecht wenn ich daran denke zu was solche Mobs noch alles fähig sind... und grosse Teile der Polizei schauen dem wohlwollend zu...da kann ich die Leute die da Parallelen zu den 30er Jahren ziehen eigendlich verstehen.
    • FrancoL 08.09.2018 12:50
      Highlight Highlight Nur schämen sich die falschen.
  • Gubbe 08.09.2018 11:50
    Highlight Highlight Dies ist eine feige, verabscheuungswürdige Tat. Die Rechten und die Linken werden sich wiederum um den Auslöser streiten. Jeder Extremismus ist dumm und entbehrt jeder Toleranz. Angriffe auf Menschen und deren Hab und Gut bereiten mir grosse Mühe. Man kann unterschiedliche Meinungen haben, nicht aber Tätliche.
    • Lowend 08.09.2018 12:32
      Highlight Highlight Es gibt da rein gar keine Diskussion über den Auslöser für solchen rechtsextremistischen Terror, denn dafür gibt es einen klaren Namen und der ist Antisemitismus.

      Wer über irgendwelche «Auslöser» für Terror diskutieren möchte, macht sich daher eher verdächtig, diesen antisemitischen Terror relativieren zu wollen und das kann nie im Sinne von Demokraten von links oder rechts sein.
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 15:06
      Highlight Highlight Gubbe: Deine ständigen Relativierungen gehört in meinen Augen ebenfalls zur rechtsradikalen Stimmungsmache.

      Es gibt diesbezüglich nichts zu relativieren. Dass du dich scheinheilig von Gewalt distanzierst, um damit allerdings nur deine Gesinnung (resp. wie du es schönredest "unterschiedliche Meinung") zu kaschieren, hat doch vielmehr mit Feigheit zu tun.

      Wehret der Normalisierung!

      Immerhin ist gut, dass sich Rassisten für ihren Rassismus tief im innersten schämen, denn sonst würden sie ihn ja nicht ständig derart feige kaschieren, oder gar rechtfertigen (wie zB. da: http://bit.ly/2wVNwAL)
    • Gubbe 08.09.2018 17:38
      Highlight Highlight Ueli: Ich habe halt nicht immer eine Linke oder Rechte Ausrichtung, deine ist definitiv sehr Links. Du passt gut zu den Kravallbrüdern. Mit so einer Gesinnung wirst du immer unten durch müssen. Ich bevorzuge das Verständnis des Anderen. Du hingegen findest immer den Kampf. Wem mein Schreiben in den falschen Hals kommt, braucht nur den Blitz anzutippen. Du schickst immer ein CopyPaste hinterher, um deine Einstellung zu festigen. Es gibt unterschiedliche Meinungen, hat es immer gegeben. Aber du stehst auf schlagen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 08.09.2018 11:49
    Highlight Highlight Warten wir doch ab wie Herr Maassen diesen Vorfall einschätzt: Echt oder Fake oder . . . . .
    • Linus Luchs 08.09.2018 14:37
      Highlight Highlight Ironie.
    • FrancoL 08.09.2018 14:58
      Highlight Highlight Yes!
    • Ueli der Knecht 10.09.2018 02:13
      Highlight Highlight Maaßen muss vermutlich erst seinen Chef Horst Seehofer fragen.
  • road¦runner 08.09.2018 11:44
    Highlight Highlight Der Mann hat in seinem Leben wahrscheinlich mehr erreicht als die ganzen frustrierten, welche ihn attackierten, zusammengezählt.
    Enttäuscht über die eigene Unfähigkeit es ihm gleich zu tun, suchen sie den schuldigen in ihm und lassen ihren Frust an ihm aus.
    Damit schneiden sie sich nur ins eigne Fleisch und stellen sich danach wieder als die Opfer dar.
    • Fulehung1950 08.09.2018 16:25
      Highlight Highlight Road runner: erstens verstehe ich die „Daumen runter“ zu Ihrem Beitrag nicht.

      Und zweitens: Sie sagen es genau richtig! Solche, die (meist) selber schuld sind an ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Misere brauchen Feindbilder. Heute sind es Muslime (oder gleich alle Ausländer) und die Regierung. „Damals“ waren es die Juden, die Bolschewiken und die Weimarer Regierung.

      Das Ergebnis wird wiederum Zerstörung sein....
    • Charlie Brown 08.09.2018 19:40
      Highlight Highlight @whatthepuck: „Sich hinterfragen, Lösungen finden, Perspektiven aufzeigen für den Osten (und andere Teile Deuschlands und Europas) ist angezeigt. Mit dem Finger auf Gewaltaus.“

      Und das Restaurant Shalom steht nicht im Osten?
    • AdiB 08.09.2018 21:16
      Highlight Highlight @whatthepuck, "Es darf nicht sein, dass Chancengleichheit nur noch für die ohnehin Leistungsfähigeren und Erfolgreicheren in unserer Gesellschaft gilt." zu dem hätte ich was. die rechten lieben winkinger, sie würden gerne in der zeit leben. feüher hiess es nur die stärksten überleben, dies weil die medizin nicht ausgereift war. dass aber nur die leistungsstärksten vorwärts kommen ist doch logisch. sie haben das wort chsncengleichheit nicht verstanden. dies bedeutet dass jeder die selbe möglichkeit hat, was er davon macht kommt auf seinen willen an, nicht das jeder das selbe bekommt.

Sasek-Sekte sammelt Adressen von Schulen und Kindergärten für Propaganda

Fundamentalisten sammeln für ihre Sektenwerbung massenhaft Adressen von Bildungseinrichtungen für Kinder. Das zeigen interne Dokumente.

Christliche Fundamentalisten um Sektenführer Ivo Sasek sammeln Tausende Adressen von Schulen und Kindergärten. Das belegen interne Dokumente der sogenannten Organischen Christus-Generation (OCG), die t-online.de vom Hacker-Kollektiv Anonymous zugespielt wurden. Die Liste ist offenkundig mit dem Zweck angelegt worden, sie für die Verbreitung von Propaganda zu nutzen. Eine Anfrage von t-online.de dazu beantwortete Sasek nicht.

Die Verschwörungsmythen der Sekte sind antisemitisch aufgeladen. Die …

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