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25 Straftaten und neun Verletzte: Die Ereignisse in Chemnitz im Überblick

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot sind am Samstag in Chemnitz rund 9500 Menschen verschiedener Lager bei mehreren Kundgebungen auf die Strasse gegangen. Es kam zu einigen Zwischenfällen.



Demonstration der AfD und Pegida

Laut Versammlungsbehörde nahmen rund 4500 Menschen an einem gemeinsamen Marsch der AfD und des ausländerfeindlichen Bündnisses Pegida teil. Diesem schlossen sich auch Demonstranten der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz an.

Alle Einzelheiten zu den Demonstrationen inklusive Liveticker findest du hier: 

«Herz statt Hetze»

Zeitgleich kamen zu einer Veranstaltung für Frieden und gegen Ausländerfeindlichkeit unter dem Motto «Herz statt Hetze» rund 4000 Menschen auf einem Parkplatz bei der Johanniskirche zusammen. In den Nebenstrassen wurden zudem weitere hundert Teilnehmer gezählt.

Zur Kundgebung, die von den Parteien Die Linke und Bündnis 90/Grüne organisiert wurden, erschienen Bundes- und Landespolitiker sowie die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. «Von Sachsen und Chemnitz muss heute die klare Botschaft ausgehen: Wir werden mit allen Mitteln des Rechtsstaates den rechten Hetzern entgegentreten», sagte die SPD-Politikerin.

Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, mischten sich unter die Teilnehmer. «Ich finde es ganz toll, dass die Stadtgesellschaft in Chemnitz aufsteht und ein klares Zeichen setzt, dass Hass, dass Gewalt, dass Rassismus in der Stadt nichts zu suchen haben», sagte Bartsch der DPA.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hatte im Vorfeld der Demonstration bereits dazu aufgefordert, an der «Herz-statt-Hetze»-Demo teilzunehmen.

Auch die SPD wolle ein Zeichen setzen, sagte Klingbeil der DPA. «Wir stehen hinter den friedlichen Protesten. Wir wollen, dass klar wird: Die Mehrheit denkt hier anders, denkt nicht rechtsextrem, denkt nicht ausländerfeindlich.» 

Zwischenfälle

Mit zunehmender Dauer der Veranstaltungen wurde die Stimmung in der Stadt angespannter. Der Zug mit rechten Demonstranten kam am frühen Abend nur stockend voran. Nach einem verspäteten Start wurde der Marsch kurz vor dem Denkmal mit dem Karl-Marx-Kopf wieder gestoppt und schliesslich unter lautstarkem Protest abgebrochen.

Wasserwerfer fuhren auf. Ein Grossteil der Teilnehmer weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung, die abgebrochene Kundgebung zu verlassen und stand dem starken Polizeiaufgebot feindselig gegenüber. Es gelang ihnen sogar, einen Wasserwerfer zum Stillstand zu bringen.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Gegendemonstranten zuvor versucht, auf die Strecke zu gelangen. «Unsere Einsatzkräfte werden teilweise gezwungen, unmittelbaren Zwang einzusetzen! Nochmal unser Aufruf: Bitte bleibt gewaltfrei!», schrieb die Polizei via Twitter. Auch an anderen Stellen der Stadt mussten die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben teilweise eingreifen.

Rangeleien mit der Polizei lieferten sich auch Teilnehmer aus einer Gruppe von 300 Personen, die versucht hatten, zu einer Versammlung der AfD vorzudringen, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Beamten sicherten wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs die Personalien der Betroffenen.

Presse angegriffen

Viele rechte Demonstranten reagierten gereizt auf die Anwesenheit von Journalisten. Im Internet finden sich unzählige Videos, die von Übergriffen zeugen. Der Polizei gelang es nicht immer, die Pressevertreter zu schützen. 

Rechtsextreme in Chemnitz bedrohten schon Anfang Woche Journalisten

abspielen

Video: watson/felix huesmann, lia haubner, marius notter

Bilanz

Bei den Demonstrationen im deutschen Chemnitz sind nach einer ersten Bilanz der Polizei neun Menschen verletzt worden. Zudem wurden mindestens 25 Straftaten verzeichnet, wie die Polizei am späten Samstagabend mitteilte.

Details zu den Verletzten nannte die Polizei nicht. Bei den Straftaten handelte es sich den Angaben zufolge um Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Insgesamt waren 1800 Beamte im Einsatz. Die sächsischen Beamten wurden von Kollegen aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei unterstützt. An den verschiedenen Kundgebungen beteiligten sich den Angaben zufolge rund 9500 Menschen.

Abseits der Demonstrationen wurde ein 20-jähriger Afghane von vier vermummten Menschen angegriffen und geschlagen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei prüft, ob es sich bei den Tätern möglicherweise um ehemalige Versammlungsteilnehmer handeln könnte. (sda/dpa/vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • stadtzuercher 02.09.2018 15:53
    Highlight Highlight Wenn Medien, Politiker und Twitter-Öffentlichkeit sich gegenseitig in schrillen Berichterstattungen überbieten, könnte man auch mal darauf hinweisen, dass ev nicht nur der rechte Rand des politischen Spektrums durchdreht, sondern auch der Linke.

    "Chemnitzer Hetzjagden, oder: Die Auslöschung der Mitte"
    https://man-tau.com/2018/08/31/chemnitz-ausloeschung-mitte/
    • koks 02.09.2018 17:34
      Highlight Highlight Yep. Die Medien und die Deutsche Politik geben einem das Gefühl, als würden in Chemnitz (250'000 Einwohner) nur Nazis und Linke Gegendemonstranten wohnen.

      Als George W. Bush mal verkündet hat, dass man entweder sein Freund oder sein Feind sei (d.h. es gibt nur dafür oder dagegen, nur holzschnitzartiges Schwarz-Weiss), hat die Intelligenzia sich gegen diese Zuschreibung gewehrt. Heute verkündet die Deutsche Regierung und die Deutschen Medien dasselbe: Entweder regierungshörig oder Nazi.

      Was für ein perverses Spiel von Links und Rechts.
  • stabiler 02.09.2018 15:45
    Highlight Highlight Lasst es mich mal so formulieren: Es ist dem allgemeinen, vergifteten Klima sicher nicht dienlich, wenn man als öffentliches, "besorgtes" Medium ein Fazit ziehen möchte, dabei fleissig Tweets zitiert - u.a. auch der Polizei Sachsen -, dabei aber offensichtlich diejenigen Tweets ignoriert, die auf ein gewalttätiges Verhalten der (gemäss hier vertretenem Narrativ) "zivilgesellschaftlichen" Gegendemonstration schliessen lassen.

    Vgl. Twitter-Account der Polizei Sachsen: "Einige Teilnehmer der Versammlung "Frieden wahren" haben soeben Steine aus dem anliegenden Gleisbett aufgenommen."
    • rodolofo 02.09.2018 17:54
      Highlight Highlight Bist Du Anwalt von Beruf?
  • Angelo C. 02.09.2018 15:14
    Highlight Highlight Hier das ultralinke Gegenstück zu den Neonazis, und das vor unserer eigenen Haustüre - sollte vielleicht etwas vermehrt zum Nachdenken anregen....

    In unserem Dialekt : s isch Hans was Heiri 😉!

    http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/22835387#videoid=637613
    • Geophage 02.09.2018 17:24
      Highlight Highlight @Angelo C.

      Sie meinen die Reitschule welche permanent in den Medien ist sollte mehr beachtet werden? Ich denke nicht, dass mehr beachtung überhaupt möglich ist. Ein Wunder, dass noch keine Meldungen wie "Stadtpräsident gestolpert, Reitschule schuld?" die Runde machen. Wann haben Sie das letzte Mal etwas über rechte Straftaten in der Schweiz gehört? Laut Bundesamt für Statistik kommen sie ja vor, nur eben nicht in den Medien.

      PS Ich verabscheue jede Art von Gewalt. Unsere Wohlstansprobleme können alle durch Diskussionen gelöst werden. Dies bedeutet aber nicht, dass es keine Probleme wären.
  • D. Saat 02.09.2018 12:12
    Highlight Highlight Schon traurig. Bei den G-20 Protesten hiess es noch von den einschlägigen Kommentarschreibern dass sowas nie von rechten kommt. Krawalle und Gewalt gegen die Polizei. Genau jene Kommentarschreiber welche jetzt zu relativieren beginnen. Nur würden die rechten besser auch gegen G-20 demonstrieren gehen. Denn dass sie keine Jobs und Perspektiven mehr haben ist mit Sicherheit eher die Schuld der Politik der G-20 als die von Migranten. Aber um dies zu erkennen müsste man ja ein Hien besotzen und es auch noch nutzen. Ist wohl zu viel verlangt.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 02.09.2018 13:45
      Highlight Highlight Das wird nie geschehen.
      Zu viele dieser Dumpfbacken halten sich in ihrem Hass lieber an selbsternannte Landesretter, die das Land am liebsten an den Meistbietenden verschachern würden.
  • Schso 02.09.2018 11:56
    Highlight Highlight eine Schande, dieses Pack!
    Respekt an alle Journalisten, die sich dorthin trauen und Respekt an alle, die gegen die rechte Wut friedlich protestieren.
  • Albi Gabriel 02.09.2018 11:42
    Highlight Highlight Wie kann man ernsthaft Dietmar Bartsch zitieren, einen Vertreter der Nachfolgepartei der SED, die für die menschenverachtende und mörderische Diktatur in der DDR verantwortlich war? Genau seine Partei leugnet und verharmlost bis heute den Hass und die Gewalt dieser Diktatur und ist dementsprechend kein bisschen besser als die Idioten, die als AFD und Pegida die nationalsozialistische Diktatur verharmlosen oder sogar offen diese mörderische Ideologie unterstützen.
  • Rumbel the Sumbel 02.09.2018 11:30
    Highlight Highlight Wenn sich nur Politiker in Deutschland, aber auch hier in der Schwei und Europa nur Gedanken machen würden, warum es immer mehr und mehr unzufriedene Bürger gibt, dann gingen dem Rechtsextremissmus die Argumente aus. Aber solange genug Wasser zu den Wurzeln gegossen wird, wird sich nichts ändern.
    • Fabio74 02.09.2018 12:53
      Highlight Highlight So simpel? Die Braunen sind auch 1945 nicht verschwunden. In der DDR hat man aus politischen Gründen diese in den Untergrund gedrängt .
      Im Westen hiessen sie immer mal anders. DVU, REP, NPD und AfD. Die Flüchtlinge sind nicht Ursache des braunen Sumpfs. Sie sind jetzt Mittel zum Zweck um versuchen an die Oberfläche zu kommen.
      Und dagegen gehört gekämpft!
      Demokraten argumentieren sachlich und hetzen nicht Menschen durch die Stadt
    • Juliet Bravo 02.09.2018 13:14
      Highlight Highlight Unzufriedenheit rechtfertigt doch noch lange nicht eine Nazigesinnung!
    • rodolofo 02.09.2018 13:42
      Highlight Highlight @ Rumbel the Sumbel
      Unzufriedenheit ist kein Freipass, auf noch Schwächere einzuprügeln und loszugehen!
      Wer so handelt, ist ein Verbündeter des Grosskapitals, auch wenn er nur wenig Münz im Portemonnaie hat...
      Begreifst Du denn nicht?
      Wir haben nur eine Chance, wenn wir zusammenhalten!
      Nur dann sind wir genug Viele "Kleine Fische", die den zahlenmässig schwächeren "Grossen Fischen" Paroli bieten können!
      Wir sollten nicht gegen die Globalisierung sein, sondern auf die "Globalisierung von Oben" mit der "Globalisierung von Unten" antworten!
      Internationale Netzwerke werden überleben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 02.09.2018 11:20
    Highlight Highlight Ja, die rechtsnationalen haben mal wieder ihre Bots aktiviert.
    Jeder Beitrag der diese braune Suppe kritisiert hat unheimlich viele Blitze.
    Nur werden diese Idioten es nicht kapieren. Nicht alle haben ihr Gehirn gegen einen Stahlhelm eingetauscht.
    • dmark 02.09.2018 13:04
      Highlight Highlight Komisch, dass es immer wieder Leute gibt, welche von sich überzeugt sind, bzw. meinen zu einer besonders intelligenten Lebensform zu gehören und Andersdenkenden dies absprechen...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 02.09.2018 13:36
      Highlight Highlight Nun, dass ich angeblich eine besonders intelligente Form des Lebens führe habe ich nie behauptet.
      Oder auch dass ich allgemein Andersdenkenden abspreche eine gute Form des Lebens zu führen.
      Ich habe rechtsnationalistische Faschos kritisiert.
      Denn diese Leute wollen ihre Gewaltgeilheit und ihren auf andere projizierten Selbsthass ausleben, um sich besser zu fühlen.
  • nödganz.klar #161 02.09.2018 11:05
    Highlight Highlight Liebe Blitzer

    Ihr könnt stolz sein, orchestriert und im Gleichschritt wird von euch jeder vernünftige Kommentar geblitzt, um den Anschein zu erwecken, ihr seid in der Mehrheit. Schon was tolles, die heutige Zeit, mit Facebook- und Whatsappgruppen. Aber, glaubt mir, jeder Blitz verstärkt den Antifaschismus in mir und vielen anderen Bürgern. Nie wieder Faschismus!
    Wir sind noch mehr als ihr, wir sind die Vernunft, wir stehen ein für Toleranz und gegen Hass.

    Alerta Antifascista!
    • a-n-n-a 02.09.2018 12:03
      Highlight Highlight Besser könnte man es nicht sagen.

      Kein Fussbreit dem Faschismus!
    • pachnota 02.09.2018 12:53
      Highlight Highlight Ich bin selbst Antifaschist. Keinen Fussbreit irgendwelchen Nazis. (Und auch nicht den Religiösen)

      Aber deswegen meinen, ich sei besser als alle anderen, kommt für mich trotzdem nicht in Frage.
      Dies wäre für mich wieder faschistisch.
  • Der Mexikaner 02.09.2018 10:56
    Highlight Highlight Rechtsextreme Hetze ist sch.... das wissen wir alle. Aber lange nicht alle Teilnehmer dieser Märsche sind Neonazis. Die Märsche in Chemnitz wurden durch einen durchaus bestialisch anmutenden Mord ausgelöst. Ich glaube es waren 32 Messerstiche. Könnte mich aber auch irren. Ich bin nicht sicher, ob es auf lange Sicht so schlau ist, in den Medien so einseitig zu berichten. Alle in die Rassismus-Ecke zu werfen, das funktioniert einfach nicht. Jede Diskussion wird von vorneherein abgewürgt. Das ist der Nährboden auf dem Trump gewählt wurde... Die Leute haben die Schnauze voll.
    • Garp 02.09.2018 11:57
      Highlight Highlight Ja, du irrst Sich gewaltig und fällst auf Propaganda und Hetze herein. Wer mit Neonazis marschiert, der macht sich schuldig! Punkt!
    • Klaus07 02.09.2018 12:37
      Highlight Highlight Mord? Oder war es Selbstverteitigung? Ich habe nirgends lesen können, was vor dem Tötungsdelikt alles abgelaufen ist. Und von was genau haben die Leute die Schnautze voll? Chemnitz hat 8% Ausländeranteil. Dass kann es ja nicht sein. Die Arbeitslosenquote in Chemnitz liegt auch bei relativ tiefen 7,3% Also, um was geht es eigentlich in Chemnitz? Weiss das eigentlich einer!
    • Asho 02.09.2018 13:35
      Highlight Highlight Symphatien scheinen aber durchaus vorhanden zu sein, sonst würde der Mob bei 2:02min („Adolf Hitler Hooligans“) nicht grölen und applaudieren
      Play Icon


      Auch andere Sprechchöre in diesem Video wie das pauschale „Ausländer raus“ machen auf mich nicht den Eindruck, als ob die Demonstranten die differenzierende Diskussion suchen würden...

      „Die Leute haben die Schnauze voll“... bei den Bundestagswahlen‘17 wählten auch in Sachsen keine 30% die AfD. So fest „wir sind das Volk“ wie ihr gerne wärt seid ihr zum Glück nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • laska 02.09.2018 10:36
    Highlight Highlight So aus der Ferne betrachtet, werde ich den Eindruck nicht los, dass die Medien einmal mehr alles andere als objektiv über die Proteste in Chemnitz berichten.
    • rodolofo 02.09.2018 13:33
      Highlight Highlight Aus der Ferne also...
      Und wie nah bist Du Chemnitz?
    • aglio e olio 02.09.2018 14:36
      Highlight Highlight Komm näher, dann kannst du besser sehen. ;)
    • M. Bakunin 02.09.2018 15:26
      Highlight Highlight ich finde es objektiv betrachted absolut richtig das diese braune Hetze genau beobached wird und objektiv ihren müll und hass kritisiert und angeprangert wird.

      rein objektiv betrachted sind Nazis eifach schlechte Menschen.
  • Dynamischer-Muzzi 02.09.2018 10:30
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich, wundert sich jemand von Presse, Funk und TV nach dem Fall Kantelberg-Abdulla in Sebnitz 2000 immer noch über Anfeindungen? Einer der grössten Skandale der deutschen Presse, wo Weltweit auf eine Kleinstadt geschossen wurde, die angeblich voller Nazis sei und 3 junge Menschen völlig unschuldig im Knast sassen. Damals wurde einfach pauschal verurteilt, wurde einer Lüge einer Frau geglaubt ohne zu recherchieren. Eine ganze Stadt wurde zu Nazis gemacht und eine regelrechte Hetzjagt ging über Wochen vor sich. Man wurde pauschal zum Nazi wenn man aus Sebnitz war. Denkt mal nach!
    • Klaus07 02.09.2018 12:45
      Highlight Highlight Der Fall Sebnitz war im Jahre 2000. der Eigentliche Vorfall bei dem ein Kind in einem Schwimmbad ertrank 1997. Medial war es die Bild (Ein Journalistisch hochwertiges Blatt - Ironie off) der mit Ihrer Schlagzeilen vom Ertränken eines Kindes durch Neonazis einen Hype vorallem bei den linken ausgelöst hat. Das ganze nun für einen Angriff auf Journalisten im Jahre 2018 als Ursache zu nennen zeigt nur auf wie verquert Rechte denken.
    • Dynamischer-Muzzi 02.09.2018 16:56
      Highlight Highlight Aha, du urteilst also aus meinem Kommentar das ich rechts bin?? Komische Logik. Vielleicht liegt meine Ansicht und Einstellung der Presse gegenüber auch darin, dass ich aus Sebnitz komme und diese 3 damals Inhaftierten gute Freunde von mir sind und alles andere als rechts?! Pauschalisieren ist aber immer einfacher als zu hinterfragen, oder im Falle der Medien, ordentlich zu recherchieren.
      Du hast keine Ahnung welchen Schaden dieser Vorfall damals angerichtet hat und wie ganz normale Bürger von der Presse regelrecht zu Nazis gemacht wurden. Zuerst fragen, dann urteilen Klaus07!!!
    • Klaus07 02.09.2018 18:24
      Highlight Highlight @Dynamischer-Muzzi
      In wie fern habe ich Sie persönlich in meinem Kommentar erwähnt? Da interpretieren Sie etwas hinein was nicht ist. Ich bin nicht dabei gewesen und weiss nicht wie gross der Schaden gewesen ist. Nur Haben Sie diesen Vorfall dazu benutzt um die Angriffe von Heute gegenüber Journalisten zu Rechtfertigen. Fragen

      Hier noch etwas zum nachlesen.

      Heute ist die Sache für den Sebnitzer OB abgeschlossen. „Die Stadt hat sich davon vollkommen erholt“, sagt Ruckh.
  • Saraina 02.09.2018 10:28
    Highlight Highlight Pressefreiheit verhindern und vermummt Menschen verprügeln. Momoll, tolle Patrioten...
  • R10 02.09.2018 10:10
    Highlight Highlight „... wir haben mit dem Abschaum aus der BRD nichts zu tun!“ 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
  • religionskills 02.09.2018 09:51
    Highlight Highlight Solange die Presse nur Kontakte nach rechtsradikalen bei Politikern hinterfragt aber nicht nach linksradikal, ist die Presse Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Fragt euch doch mal, was hat dazu geführt, dass es Gruppierungen wie Pegida, AFD oder solche ProChemnitz-Demos gibt. Müsste man die Inhalte mal Ernst nehmen und sich diesem doch grossen Teil der Bevölkerung mal annähern und nicht immer mehr zur Spaltung beitragen? Die Politiker spalten das Land und sprechen Millionen für den Kampf gegen rechts, und das Volk soll es richten? Was für eine kranke Politik.
    • aglio e olio 02.09.2018 12:30
      Highlight Highlight "Müsste man die Inhalte mal Ernst nehmen und sich diesem doch grossen Teil der Bevölkerung mal annähern"

      Welche Inhalte meinst du?
      'Wir sind das Volk ' oder 'Ausländer raus'?
      Von den Ursachen die den Nährboden für solche Entwicklungen darstellen hört man komischerweise nichts.
      Grosser Niedriglohnsektor oder allgemeiner, der Fokus der Politik auf die Interessen der Wirtschaft zulasten der Bürger wären Ansatzpunkte...
    • Fabio74 02.09.2018 13:06
      Highlight Highlight Warum es diese Gruppen gibt? Weil es die seit jeher gibt. Weil sie mal so mal anders hiessen.
      Weil es Menschen gibt, deren gescheiterte Leben mit Hass, Frust, Neid und Missgunst auf andere kompensiert werden muss.
      Und weil es Menschen gibt die zu feige sind zu ihrer braunen Gesinnung zu stehen und dafür Schuldige brauchen in deinem Fall die Presse.
      Und es gibt die Braunen weil Hirnlose einen Führer brauchen, der für sie denkt, der sie glauben lässt stark zu sein.
      Die Politiker werden vom Volk gewählt Entsprechend ist die Politik. Die Braunen versuchen das Land zu spalten
      Faschismus NIE WIEDER
    • pachnota 02.09.2018 15:02
      Highlight Highlight Bravo Fabio.
      Faschismus, Relgiöse Machtansprüche, Linksextremismus NIE WIEDER!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschüse Üse 02.09.2018 09:43
    Highlight Highlight Traurig was da gerade in DE passiert.
    • rodolofo 02.09.2018 10:50
      Highlight Highlight Und dass die Schweiz gar nicht so weit davon entfernt ist, siehst Du an den vielen Blitzern auf Deinen Kommentar...
    • Hayek1902 02.09.2018 11:41
      Highlight Highlight @rodolofo du glaubst wirklich, die Russland Freunde blitzen nur national? ;)
  • nimmersatt 02.09.2018 09:02
    Highlight Highlight Schon interessant, wie sich der Hass der Rechten in ihre Gesichter und Körper einschreibt.
    Zum Glück sind die bunten fröhlich menschlichen Gesichter allgemein zahlreicher
    #wirsindmehr
    • religionskills 02.09.2018 09:42
      Highlight Highlight die bunten, fröhlichen, menschlichen Hasser der Antifa?
    • Roterriese #DefendEurope 02.09.2018 10:02
      Highlight Highlight Gemäss diesem Artikel waren es aber 4500 rechte Demonstranten und 4000 linke Gegendemonstranten. Ich weiss nicht, aber ich glaube 4500 ist mehr als 4000?
    • Schlingel 02.09.2018 10:14
      Highlight Highlight Sind das diese sogenannten "alternative facts"? Laut Artikel hatten die Rechten ein paar Leute mehr an ihrer Demo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grandvlad 02.09.2018 07:44
    Highlight Highlight Danke euch allen, die gegen Rechtsextremismus kämpfen, Dank euch werden auch Randgruppen und andere Minderheiten geschützt🙏 - die Geschichte spricht Bände....
    • Pana 02.09.2018 08:09
      Highlight Highlight Ditto. Danke!
    • felixJongleur 02.09.2018 09:38
      Highlight Highlight Die Anzahl Blitze lässt darauf schliessen, das hier orchestriert geblitzt wird. Die Rechten sollen sich nicht über Gegenproteste in Chemnitz beschweren, schliesslich sind es ja sie die den Tod eines (gem. Medien) nicht Rechten instrumentalisieren.
    • derEchteElch 02.09.2018 10:05
      Highlight Highlight @felixJongleur:
      Vor paar Jahren hatten doch linke den Tod eines kleinen Jungen an der Küste/Strand instrumentalisiert.

      Ich sehe da keinen Unterschied. Beide Seiten arbeiten mit Emotionen und Hass (ja, Hass gegen die damalige Untätigkeit d. Politik). Ich verabscheue beide Seiten.
    Weitere Antworten anzeigen

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