International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Irak startet die Offensive auf West-Mossul



Die irakische Regierung hat den Beginn einer Offensive zur Rückeroberung des Westteils von Mossul von der TerrorgruppeIslamischer Staat (IS) verkündet. Der Ostteil ist seit Januar weitgehend unter Kontrolle der Regierungstruppen.

Haider al-Abadi verkündet den Start der Offensive.

«Unsere Truppen beginnen mit der Befreiung der Bürger vom Terror des IS», sagte Regierungschef Haider al-Abadi in einer kurzen im Fernsehen übertragenen Stellungnahme.

Westteil in IS-Hand

Der Fluss Tigris trennt Mossul in einen östlichen und einen westlichen Teil. Nachdem sie Mitte Oktober eine Militäroffensive gestartet hatten, hatten die irakische Armee und ihre Verbündeten den Ost-Teil im Januar weitgehend wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Der westliche Teil von Mossul ist kleiner, aber dichter besiedelt und weiter unter der Kontrolle des IS.

Mossul, die Stadt am Tigris. bild googlemaps

Die IS-Dschihadisten hatten 2014 weite Teile des Irak erobert. Im Juni 2014, kurz nach der Eroberung von Mossul, hatte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi dort in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte das «Kalifat» des IS in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. Mittlerweile ist Mossul die letzte grosse Stadt im Irak, die noch teilweise vom IS gehalten wird.

Die UNO-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, hatte sich im Januar besorgt über das Schicksal von Zivilisten in West-Mossul nach dem Beginn einer Militäroffensive geäussert. Zum Schutz der hunderttausenden Zivilisten dort müsse «alles getan» werden, forderte sie. (kad/sda/afp)

Der beschwerliche Kampf um Mossul

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Die Liste der Verbote und des Hasses

Diese Dokumente aus Syrien zeigen, wie der IS sein Töten rechtfertigt. Und wie seine Anhänger zu leben haben

Vor der Eroberung der syrischen Stadt Manbidsch hat der IS Schriften verteilt, die zeigen, wie die Terrormiliz seinen brutalen Kampf legitimiert. Dieser richtet sich nicht nur gegen Juden und Christen sondern zentral auch gegen nicht radikale Muslime.

Die Papiere stammen direkt aus Syrien, genauer aus dem Hauptquartier der Kämpfer in Manbidsch. Die Stadt im Norden liegt rund 60 Kilometer von Kobane entfernt, wo die Kurden in einem verzweifelten Kampf den IS-Kämpfern immer noch die Stirn bieten. In Manbidsch regiert mittlerweile der Islamische Staat. Die Übernahme wurde allerdings bereits im Sommer 2013 vorbereitet.

Damals verteilten einige IS-Kämpfer Dokumente, die zeigen, wie der IS seinen Kampf legitimiert – und wie die Gläubigen zu …

Artikel lesen
Link to Article