International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Irak startet die Offensive auf West-Mossul

19.02.17, 06:36 19.02.17, 08:07


Die irakische Regierung hat den Beginn einer Offensive zur Rückeroberung des Westteils von Mossul von der TerrorgruppeIslamischer Staat (IS) verkündet. Der Ostteil ist seit Januar weitgehend unter Kontrolle der Regierungstruppen.

Haider al-Abadi verkündet den Start der Offensive.

«Unsere Truppen beginnen mit der Befreiung der Bürger vom Terror des IS», sagte Regierungschef Haider al-Abadi in einer kurzen im Fernsehen übertragenen Stellungnahme.

Westteil in IS-Hand

Der Fluss Tigris trennt Mossul in einen östlichen und einen westlichen Teil. Nachdem sie Mitte Oktober eine Militäroffensive gestartet hatten, hatten die irakische Armee und ihre Verbündeten den Ost-Teil im Januar weitgehend wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Der westliche Teil von Mossul ist kleiner, aber dichter besiedelt und weiter unter der Kontrolle des IS.

Mossul, die Stadt am Tigris. bild googlemaps

Die IS-Dschihadisten hatten 2014 weite Teile des Irak erobert. Im Juni 2014, kurz nach der Eroberung von Mossul, hatte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi dort in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte das «Kalifat» des IS in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. Mittlerweile ist Mossul die letzte grosse Stadt im Irak, die noch teilweise vom IS gehalten wird.

Die UNO-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, hatte sich im Januar besorgt über das Schicksal von Zivilisten in West-Mossul nach dem Beginn einer Militäroffensive geäussert. Zum Schutz der hunderttausenden Zivilisten dort müsse «alles getan» werden, forderte sie. (kad/sda/afp)

Der beschwerliche Kampf um Mossul

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • inquisitio 20.02.2017 10:59
    Highlight Unfassbar, da geht das grosse schlachten los, und hier kein einziger Kommentar. Alle vertrumpt oder was?
    0 0 Melden

Hipster im Irak: Bart in der Menge

14 Jahre lebte er in Ludwigshafen, jetzt ist Ahmed Nauza zurück im Irak – und hat dort einen Modeklub für Männer gegründet. Hier erzählt er, was er sich davon erhofft.

SPIEGEL ONLINE: Herr Nauzad, Sie sind vor drei Jahren zurück in Ihre Heimat, um Ihre Landsleute im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» zu unterstützen. Ist ein Modeklub dafür das richtige Mittel?

Ahmed Nauzad: Der Westen hat ein ganz falsches Bild vom Irak. Das ist einer der Gründe, warum wir «Mister Erbil» gestartet haben. Wir wollen der Welt zeigen, dass hier nicht alles schlecht ist. In Arbil spürt man nichts vom Krieg. Die Leute gehen abends aus, haben Spass. Es …

Artikel lesen