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Ungarns Orban will dem Iran bei dessen Atomprogramm helfen 



Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat bei einem Besuch in Teheran vorgeschlagen, beim Ausbau des iranischen Atomprogramms mit dem Land zusammenzuarbeiten. «Mein Land würde gerne beim iranischen Atomprogramm mitwirken, auch bei der Ausbildung von Atomwissenschaftlern», zitierte die staatliche Nachrichtenagentur IRNA Orban am Montag.

epa05048424 A handout picture made available by the presidential official website shows Iranian Vice-President Eshaq Jahangiri (L) and Hungarian Prime Minister Orban Victor (2-L) during a welcome ceremony in Tehran, Iran, 30 November 2015. Media reported that Victor is in Tehran to meet with Iranian officials.  EPA/PRESIDENTIAL OFFICIAL WEBSITE /  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Irans Vize-Pärsident Eshaq Jahangiri (links) und Ungarns Premierminister Victor Orban Victor schreiten am 30. November in Teheran die Ehrengarde ab
Bild: EPA/PRESIDENTIAL OFFICIAL WEBSITE

Nach dem Atomabkommen mit dem Westen im Juli in Wien wurde dem Iran auch internationale Zusammenarbeit bei seinem zivilen Atomprogramm versprochen. Bis jetzt arbeitet Teheran aber nur mit Russland an einem gemeinsamen Atomkraftwerk in Südiran zusammen.

Orban ist der erste ungarische Regierungschef seit 27 Jahren, der in den Iran gereist ist. Das Verhalten seiner Vorgänger sei unlogisch und unklug gewesen, sagte er der iranischen Presse. Um diesen Fehler zu korrigieren, habe er das halbe ungarische Kabinett mit nach Teheran gebracht.

Begleitet wird Orban ausserdem von 120 Wirtschaftsvertretern, die nach dem Atomabkommen die Handelsbeziehungen mit dem Iran wieder ausbauen wollen. Während Orbans zweitägigem Besuch sollen acht Verträge unterschrieben werden. Ausserdem werde er am Dienstag mit Präsident Hassan Ruhani auch die Syrien-Krise besprechen.

Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland hatten sich im Juli mit dem Iran auf eine Reduzierung seines umstrittenen Nuklearprogramms sowie internationale Kontrollen geeinigt. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik schrittweise aufgehoben werden.

(sda/dpa)

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