DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rebellen überfallen iranischen Grenzposten und töten 14 Soldaten

07.04.2015, 08:0207.04.2015, 08:43

Bei einem Rebellenangriff im Südosten des Irans sind am Montagabend acht iranische Grenzschützer getötet worden. Es war der blutigste Angriff seit Oktober 2013, als die Rebellengruppe Dschaisch-ul Adl einen Grenzposten überfiel und 14 Soldaten tötete.

Das Archivbild zeigt Stammesangehörige in Belutschistan.
Das Archivbild zeigt Stammesangehörige in Belutschistan.Bild: EPA

«Bewaffnete Terroristen sind aus Pakistan in den Iran eingedrungen und mit Grenzschützern zusammengestossen, wobei sie acht Soldaten töteten, bevor sie zurück nach Pakistan flohen», sagte der Vizegouverneur der Provinz Sistan und Belutschistan, Ali Asghar Mirschekari, der Nachrichtenagentur Irna am Dienstag.

In der Provinz Sistan und Belutschistan leben vorwiegend Angehörige ethnischer Minderheiten, die im Gegensatz zur schiitischen Mehrheitsbevölkerung sunnitischen Glaubens sind. Das Verhältnis der örtlichen Stämme zur Zentralregierung ist seit langem schwierig. 

In der abgelegenen Wüstenregion, die an Pakistan und Afghanistan grenzt, sind neben bewaffneten Drogenschmugglern auch mehrere sunnitische Rebellengruppen aktiv, die immer wieder Überfälle und Anschläge auf die Sicherheitskräfte verüben. Ende Dezember etwa töteten die Rebellen drei Soldaten. 

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Dieser junge Russe verliess fluchtartig seine Heimat: «Ich will nie mehr zurück»
Der 30-jährige Russe Sergey Nechaev (*) flüchtete diese Woche Hals über Kopf aus Russland. Aus Angst, in den Krieg ziehen zu müssen.

Sergey, wo bist du gerade?
Sergey Nechaev:
Ich sitze in einem Hostel in Berlin.

Zur Story