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Immer mehr Kinderbräute im Iran: Das Gesetz verpflichtet sie, ihren Mann zu befriedigen



Die UNO hat sich besorgt über die steigende Zahl von Kinderbräuten im Iran geäussert. Bereits zehnjährige oder sogar noch jüngere Mädchen würden dazu gezwungen, deutlich ältere Männer zu heiraten, erklärte das UNO-Kinderrechtskomitee am Donnerstag.

In this picture taken on Monday, Feb. 24, 2014, Veldan, a humanoid praying robot which is built by Iranian schoolteacher Akbar Rezaie, performs morning prayer in front of Alborz elementary school girls in the city of Varamin some 21 miles (35 kilometers) south of the capital Tehran, Iran. Rezaei who has built a robot to show to children how to execute daily prayers, has innovated an amusing way of encouraging young children to say their daily prayers by using the science of robotics. Out of personal interest and unrelated to his field of study, Akbar Rezaei attended private robotics classes and acquired the skill of assembling and developing customized humanoid robots. He built the robot at home with basic tools and gave it the designation “Veldan”, a term mentioned in Quran meaning: “Youth of Heaven”.  By applying some mechanical modifications such as adding up two extra engines Akbar Rezaei managed to let the robot perform praying movements, such as prostration, more easily.(AP Photo/Vahid Salemi)

Schulkinder im Iran.
Bild: Vahid Salemi/AP/KEYSTONE

Die Regierung in Teheran müsse diese Praxis unterbinden, da den Kindern körperlicher und psychischer Schaden drohe. Das aus 18 unabhängigen Experten zusammengesetzte Gremium verurteilte Gesetze im Iran, die sexuelle Kontakte bereits zu neunjährigen Mädchen erlauben.

«Jederzeit sexuelle Bedürfnisse ihres Ehemanns befriedigen»

Der Missbrauch noch jüngerer Mädchen werde zudem nicht ausreichend strafrechtlich verfolgt. Das Komitee kritisierte auch ein Gesetz, das Frauen verpflichtet, «jederzeit die sexuellen Bedürfnisse ihres Ehemanns zu befriedigen». Dies erhöhe auch das Risiko für die minderjährigen Bräute, Opfer sexueller Gewalt zu werden.

Problematisch sei zudem, dass Mädchen im Iran bereits als Neunjährige als schuldfähig gelten und dass gegen Minderjährige die Todesstrafe verhängt werden kann. In einigen Fällen seien Kinder in dem Land hingerichtet worden, sagte Komiteemitglied Bernard Gastaud. Sein Kollege Benyam Mezmur bezeichnete die Lage im Iran als «sehr besorgniserregend».

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Die Huren von Teheran
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(sda/afp)

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