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Iran-Abkommen verzögert den Bau einer Bombe um bis zu 15 Jahre



epa05105226 The flag of the International Atomic Energy Agency (IAEA) flies in front of the UN seat before the talks between the E3+3 (France, Germany, Britain, China, Russia, US) and Iran at Vienna International Centre in Vienna, Austria, 16 January 2016. The top diplomats of Iran, the United States and the European Union met in Vienna to clarify final remaining issues before the planned launch of a far-reaching nuclear deal that will end Iran's isolation.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Die Internationale Atomenergiebehörde in Wien.
Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Das Atomabkommen mit dem Iran dürfte den Bau nuklearer Waffen in dem Land nach Ansicht des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) um zehn bis 15 Jahre verzögern. Auch wenn umstritten sei, «ob die Vereinbarung gut ist», sei dies «eine gute Nachricht», sagte IISS-Chef John Chipman am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Er äusserte sich am Rande der Vorstellung des Jahresbericht des Londoner Instituts. Insgesamt sei 2015 vor allem wegen des Abkommens «ein ziemlich gutes Jahr hinsichtlich der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen» gewesen, sagte Chipman.

Das Mitte Juli zwischen dem Iran und den fünf UNO-Vetomächten sowie Deutschland in Wien unterzeichnete Abkommen zielt darauf ab, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln kann. Im Gegenzug wurde ein Grossteil der internationalen Sanktionen gegen Teheran inzwischen aufgehoben.

(sda/afp)

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