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Trump droht Iran mit Angriffen, falls es keine Einigung gibt

FILE - President Donald Trump pretends to aim a sniper gun while speaking with reporters in the James Brady Press Briefing Room at the White House, Monday, April 6, 2026, in Washington. (AP Photo/Juli ...
Donald Trump nutzt harte Drohungen als Verhandlungstaktik.Bild: keystone

Trump droht Iran mit Angriffen, falls es keine Einigung gibt

10.04.2026, 20:1810.04.2026, 20:18

Die USA bereiten sich nach Aussage von US-Präsident Donald Trump auf neue Angriffe auf den Iran vor, sollten die geplanten Friedensgespräche scheitern. «Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden», zitiert ihn die «New York Post» aus einem Telefoninterview. «Und wenn wir keine Einigung erzielen, werden wir sie einsetzen, und wir werden sie sehr effektiv einsetzen», drohte er in Richtung Teheran.

Man habe es mit Leuten zu tun, von denen man nicht wisse, ob sie die Wahrheit sagten oder nicht, bemängelte er demnach. Explizit kritisierte Trump dabei, dass der Iran öffentlich darauf beharre, Uran anreichern zu dürfen. Diese Forderung dürfte bei etwaigen Verhandlungen einer der Konfliktpunkte werden. Trump hatte erst jüngst betont: «Es wird keine Urananreicherung geben».

Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass die Verhandlungen erfolgreich sein werden, sagte Trump laut der «New York Post»: «Wir werden es in etwa 24 Stunden erfahren. Wir werden es bald wissen.»

Pakistans Premier Shehbaz Sharif versicherte, dass seine Regierung ihr Bestes geben werde, damit die Gespräche erfolgreich verlaufen. «Die schwierigste Aufgabe steht noch bevor. Es wird um alles oder nichts gehen», sagte Sharif.

Irans Delegation soll Berichten zufolge von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt werden. Unklar ist, wann die Delegation abreist – noch am Freitagabend oder aber erst am Samstagmorgen.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg sollen an diesem Samstag Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt. Der Iran knüpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon. (sda/dpa)

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Liebu
10.04.2026 20:36registriert Oktober 2020
Man habe es mit Leuten zu tun, von denen man nicht wisse, ob sie die Wahrheit sagten oder nicht, bemängelte er demnach.
Meint Dump damit den Iran oder die USA. Bei den USA bin ich sicher, dass es stimmt, bei der iranischen Führung bin ich nicht sicher.
Falls doch eine Einigung zustande kommt wird sie sicher mit dem besten Kugelschreiber den die Welt je erlebt hat unterschrieben.
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Bruchpilot
10.04.2026 20:23registriert Juli 2020
"Trump droht Iran mit Angriffen, falls es keine Einigung gibt"
Ja das ist ja mal was ganz neues. Nicht.
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