International
Islamischer Staat (IS)

Grossoffensive gegen «IS» gestartet: Irakische Truppen erreichen Zentrum von Ramadi

Bereits im November dieses Jahres wurde Ramadi von US-Luftwaffen angegriffen.
Bereits im November dieses Jahres wurde Ramadi von US-Luftwaffen angegriffen.
Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Grossoffensive gegen «IS» gestartet: Irakische Truppen erreichen Zentrum von Ramadi

22.12.2015, 10:2222.12.2015, 16:47

Die irakische Armee hat am Dienstag ihre Offensive zur Rückeroberung der von der Extremistenmiliz «IS» kontrollierten Stadt Ramadi begonnen. Der Angriff zur Vertreibung der Islamisten aus dem Stadtzentrum sei eingeleitet worden, sagte ein Militärsprecher der Nachrichtenagentur Reuters in Bagdad.

Inzwischen sind Einheiten der irakischen Armee bereits bis ins Zentrum der Stadt vorgedrungen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung offizieller Quellen.

Die Hauptstadt der Westprovinz Anbar war im Mai vom sogenannten Islamischen Staat eingenommen worden. Die irakischen Streitkräfte versuchen seit Wochen, die Stadt zurückzuerobern und hatten in der vergangenen Woche Erfolge beim Vormarsch auf Ramadi vermeldet.

Ramadi befindet sich rund 100 Kilometer westlich von Bagdad.
Karte: google maps

Dort sollen sich nach irakischen Geheimdienstinformationen noch bis zu 300 «IS»-Kämpfer im Stadtzentrum verschanzt haben. Am Sonntag hatte die Luftwaffe über Ramadi Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert worden war, die Stadt binnen 72 Stunden zu verlassen. (sda/reu/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
«Kann meinen Töchtern nicht in die Augen schauen»: Republikaner zieht Kandidatur zurück
Der republikanische Gouverneurskandidat Chris Madel beendet überraschend seine Kampagne. Als Grund nennt der Anwalt aus Minneapolis den Kurs seiner Partei in der Einwanderungspolitik und scharfe Kritik an jüngsten ICE-Einsätzen.
Der Republikaner Chris Madel hat am Montag seinen Rückzug aus dem Rennen um das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Minnesota bekanntgegeben. In einer Videoansprache erklärte der Anwalt aus Minneapolis, er könne die Linie der nationalen Parteiführung nicht länger mittragen. Madel hatte sich um die republikanische Nominierung beworben, nachdem Amtsinhaber Tim Walz Anfang Monat auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.
Zur Story