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Die israelische Polizei am Tatort in Bnei Brak.
Die israelische Polizei am Tatort in Bnei Brak.Bild: keystone

Dritter Anschlag binnen einer Woche: Mindestens vier Tote bei Anschlag in Israel

29.03.2022, 20:34

Beim dritten Anschlag in Israel binnen einer Woche sind am Dienstag mindestens vier Menschen getötet worden. Dies bestätigte ein Sprecher des Rettungsdienstes Zaka. Ein weiterer Mensch erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Israelische Medien berichteten sogar von fünf Toten.

Ein Mann eröffnete nach Polizeiangaben in Bnei Brak bei Tel Aviv gezielt das Feuer auf Passanten. Er habe erst auf einer Strasse geschossen und dann auf einer weiteren. Polizisten hätten ihn ausser Gefecht gesetzt. Der Bürgermeister hatte die Einwohner zuvor aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Nach israelischen Medienberichten handelte es sich bei dem Täter um einen Palästinenser aus dem besetzten Westjordanland.

Am Ort des Anschlags waren zahlreiche Rettungswagen und Polizeikräfte zu sehen. Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes Zaka sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Anblick vor Ort sei «erschütternd» gewesen. Er wohne selbst in unmittelbarer Nähe. «Ich habe vier Tote auf der Strasse gesehen.» Er habe einen Mann mit Schussverletzungen behandelt, sagte der Sanitäter.

Damit sind binnen einer Woche mindestens zehn Israelis bei Anschlägen ums Leben gekommen. Israels Regierungschef Naftali Bennett wollte am Dienstagabend Sicherheitsberatungen mit Verteidigungsminister Benny Gantz sowie Militär und Polizei abhalten. Erst am Sonntag waren bei einem Anschlag in der Küstenstadt Chadera zwei Polizisten und beide Attentäter getötet worden. Bei den Tätern handelte es sich um israelische Araber aus dem Norden des Landes.

Vor einer Woche waren bei einem weiteren Terroranschlag in Beerscheva im Süden Israels vier Menschen getötet worden, zwei Männer und zwei Frauen. Der Attentäter, ein Beduine aus der Negev-Wüste, wurde von Passanten erschossen. Es war einer der schwersten Anschläge mit israelischen Opfern der vergangenen Jahre. (sda/dpa)

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quelle: keystone / mohammed saber
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«Ich schlafe kaum» – ein Palästinenser in Haifa über sein Leben in Israel

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