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Hunderte Palästinenser in israelischer Haft beenden Hungerstreik

27.05.17, 09:08
epa05990551 A Palestinian paints an image depicting Palestinian leader and prominent prisoner Marwan Barghouti on a wall on the streets of Gaza City, 25 May 2017. More the 1,500 Palestinian prisoners from across the political spectrum have pledged to join a hunger strike led by imprisoned Fatah leader Marwan Barghouti, who started his hunger strike on 17 April 2017.  EPA/MOHAMMED SABER

Er rief zum Hungerstreik auf – Sgrafito des Palästinenserführers Marwan Barghuti. Bild: MOHAMMED SABER/EPA/KEYSTONE



Nach fast sechs Wochen haben hunderte palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen ihren Hungerstreik beendet. Die Protestaktion für bessere Haftbedingungen wurde nach einer Vereinbarung mit den israelischen Behörden beendet.

Das teilte der Leiter des Vereins der palästinensischen Gefangenen, Kaddura Fares, am Samstag mit. Eine Sprecherin der israelischen Gefängnisbehörde bestätigte die Einigung und das Ende des Hungerstreiks.

In den israelischen Gefängnissen hatten seit dem 17. April hunderte palästinensische Häftlinge die Nahrungsaufnahme verweigert. Zu dem umfassendsten Hungerstreik von Palästinensern seit Jahren hatte der lebenslang einsitzende Palästinenserführer Marwan Barghuti aufgerufen.

Nach palästinensischen Angaben hatten sich anfangs rund 1500 Häftlinge an der Aktion beteiligt. Nach israelischen Angaben waren es zuletzt noch mehr als 800 Palästinenser. Sie forderten unter anderem Zugang zu Telefonen, erweiterte Besuchsrechte und eine bessere medizinische Versorgung.

epa05981957 Palestinians throw stones at Israeli troops during clashes in the West Bank city of Hebron, 22 May 2017. Demonstrators protested in solidarity with Palestinian prisoners in Israeli jails. Some 1,500 prisoners started a hunger strike on 17 April protesting what they call inhuman treatment and restrictions in Israeli prisons. Some Palestinian factions have called for a so-called 'Day of Rage' when US President Trump visits the Palestinian territories on 23 May, to protest against the US support for Israel.  EPA/ABED AL HASHLAMOUN

Im Westjordanland ist es zu Zusammenstössen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Bild: ABED AL HASHLAMOUN/EPA/KEYSTONE

Nach Angaben der israelischen Behördensprecherin sollen die Gefangenen künftig Anspruch auf zwei Angehörigen-Besuche pro Monat haben – bisher war nur ein Besuch erlaubt. Damit wurde eine zentrale Forderung der Häftlinge erfüllt.

Der Hungerstreik endete nur wenige Stunden vor dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am Samstag. Der Gesundheitszustand einiger Teilnehmer hatte sich zuletzt deutlich verschlechtert.

Im besetzten Westjordanland hatte es in den vergangenen Wochen mehrfach Demonstrationen gegeben, bei denen die Palästinenser ihre Solidarität mit den Gefangenen im Hungerstreik bekundeten. Bei Zusammenstössen mit israelischen Sicherheitskräften wurden dutzende Palästinenser verletzt. (wst/sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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