International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Israeli border policemen walk by the wall being built between Palestinian and Jewish neighborhoods in Jerusalem Sunday, Oct. 18, 2015. Palestinians in Jerusalem, more than one-third of the city's population, have awoken to a new reality: Israeli troops are encircling Arab neighborhoods, blocking roads with cement cubes the size of washing machines and ordering some of those leaving on foot to bare their torsos to prove they not carrying knives. (AP Photo/Mahmoud Illean)

Grenzpolizisten hinter der Mauer.
Bild: Mahmoud Illean/AP/KEYSTONE

2,5 Meter Beton gegen Palästinenser: Israels Polizei errichtet eine Mauer in Ost-Jerusalem



Angesichts der jüngsten Gewalteskalation hat die israelische Polizei in Ost-Jerusalem am Sonntag mit dem Bau einer weiteren Mauer begonnen. Die neue Sperranlage könnte nach Angaben der Kommunalverwaltung bis zu 300 Meter lang werden.

Sie verläuft zwischen dem palästinensischen Viertel Dschabal Mukaber und dem jüdischen Viertel Armon Hanaziv. Zunächst wurden sechs Mauerteile von je 2.50 Metern Höhe und zwei Metern Breite aufgestellt. Eine Aufschrift am Sockel der Mauerteilen lautete «vorübergehende mobile Polizeiabsperrung».

Aus dem palästinensischen Viertel heraus waren zuletzt mehrfach Brandsätze und Steine auf das jüdische Nachbarviertel geworfen worden. Drei Bewohner von Dschabal Mukaber hatten bei zwei verschiedenen Attacken in Jerusalem am Dienstag drei Israelis getötet, bevor sie von israelischen Sicherheitskräften erschossen wurden.

Am Samstag wurde eine 16-jähriger Palästinenser an einem Kontrollposten bei Dschabal Mukaber nach einer Messerattacke auf israelische Grenzschützer erschossen.

epa04981901 Palestinians set ablaze an Israeli settlers car in Nablus, the West Bank, 18 October 2015. Palestinians threw stones to stop some 30 Israeli settlers from entering the site of Joseph's Tomb. One of the settlers was slightly injured in the incident. The settlers were stopped by Palestinian security forces and then handed over to the Israeli army, local sources said. Palestinian protesters on 16 October, set fire to the Jewish shrine of Joseph's Tomb, believed to be the final resting place the biblical patriarch, in the West Bank city of Nablus, causing significant damage to the holy site, local media reported. The violence and demonstrations have been fueled by Palestinian charges that Israel wants to change the status quo observed for decades at the Temple Mount/Noble Sanctuary, which houses al-Aqsa Mosque and the Dome of the Rock shrine, as well as the ruins of the Biblical Jewish Temple.  EPA/ALAA BADARNEH

Westjordanland, 18. Oktober 2015: Palästinenser zünden einen israelischen Wagen an.
Bild: ALAA BADARNEH/EPA/KEYSTONE

Die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis hatten zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere im von Israel besetzten Westjordanland und im annektierten Ost-Jerusalem. Bei rund dreissig Anschlägen von Palästinensern mit Messern oder Schusswaffen starben seit Monatsbeginn sieben Israelis. Auf palästinensischer Seite gab es mehr als 40 Tote, fast die Hälfte waren erwiesene oder mutmassliche Angreifer. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 23 Bilder und Videos zeigen das Ausmass der Katastrophe in Beirut

Im Hafen von Libanons Hauptstadt ereignete sich am Dienstag eine riesige Explosion. Mehr als 100 Menschen verloren dabei ihr Leben, über 4000 Personen sind verletzt. Die folgenden Bilder und Videos zeigen das Ausmass der Katastrophe.

(jaw)

Artikel lesen
Link zum Artikel