DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04981214 A Palestinian protester kicks a burning tire during  clashes with Israeli soldiers in the West Bank city of Hebron, 17 October 2015. Israeli army report about two stabbing attacks against soldiers  in Hebron earlier today carried out by a Palestine man and woman, both reported killed by the Israeli army.  EPA/ABED AL HASHLAMOUN

Alleine im Gazastreifen wurden bei den jüngsten Auseinandersetzungen mindestens 65 Palästinenser verletzt. 
Bild: ABED AL HASHLAMOUN/EPA/KEYSTONE

Neue Krawalle: Mindestens 90 Palästinenser bei Strassenschlachten mit Israels Sicherheitskräften verletzt



Bei Zusammenstössen mit israelischen Soldaten sind nach Angaben der palästinensischen Behörden im Westjordanland und Gazastreifen mehr als 90 Menschen verletzt worden.

Im Gazastreifen hatten am Freitag Demonstranten israelische Soldaten mit Steinen beworfen, berichteten Augenzeugen. Die Soldaten feuerten demnach Tränengas ab, schossen aber auch mit Gummigeschossen und scharfer Munition.

Palestinian protesters throw back a tear gas canister that was fired towards them by Israeli soldiers during clashes over the border fence between Israel and Gaza, October 23, 2015. Palestinian factions called for mass rallies against Israel in the occupied West Bank and East Jerusalem in a

Zurück zum Absender: Palästinenser werfen einen Tränengas-Körper Richtung israelische Sicherheitskräfte.
Bild: AMIR COHEN/REUTERS

Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza mitteilte, wurden dabei etwa 65 Menschen verletzt. Im Westjordanland wurden den dortigen Gesundheitsbehörden zufolge 31 Menschen bei ähnlichen Zusammenstössen verletzt.

Bislang 60 Tote

Seit drei Wochen eskaliert erneut die Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern. Bei rund 30 palästinensischen Anschlägen und Konfrontationen von Demonstranten mit Sicherheitskräften wurden neun Israelis, ein Afrikaner und mehr als 50 Palästinenser getötet. Die meisten Palästinenser waren Attentäter, die bei ihrem Anschlag von Sicherheitskräften oder Zivilisten erschossen wurden.

Als ein Auslöser der neuen Gewalt gilt ein Streit um die Nutzungsrechte des Tempelbergs in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist. Israel streitet palästinensische Vorwürfe ab, es wolle mehr Kontrolle über die drittheiligste Stätte des Islams erlangen.

epa04991487 A elderly Palestinian man is pushed out of the way by Israeli soldiers after acting as a human barrier between them and Palestinian stone throwers in the West Bank city of Hebron, 23 October 2015. Top diplomats from the United States, Russia, the European Union and the United Nations were set on 23 October to hold talks in Vienna, on the violence gripping Israel and the Palestinian territories, amid fears that a new Palestinian uprising may be in the making.  EPA/ABED AL HASHLAMOUN

Szene aus dem Westjordanland: Israelische Beamte bei einem Einsatz.  
Bild: ABED AL HASHLAMOUN/EPA/KEYSTONE

(tat/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Nahost-Experte: «Eine dritte Intifada ist nicht auszuschliessen»

Die Situation zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert erneut. Nahost-Experte Hans-Lukas Kieser sagt im Interview, wie Ministerpräsident Netanjahu von den jüngsten Ereignissen profitiert und was jetzt eine dritte Intifada verhindern kann.

Eine Verkettung von Ereignissen führte dazu, dass der Konflikt zwischen Israel und palästinensischen Gebieten wieder aufgeflammt ist. Können Sie einen Überblick geben, wie es dazu kam?Hans-Lukas Kieser: In den vergangenen Wochen hatte die israelische Polizei in der Altstadt von Jerusalem diverse Plätze abgesperrt, auf denen sich muslimische Anwohner während des Ramadans normalerweise treffen. Das führte dazu, dass die Muslime ihren Ramadan nicht so feiern konnten, wie sie es …

Artikel lesen
Link zum Artikel