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Vatikan stellt Leitfaden zum Umgang mit Gendertheorie vor



Der Vatikan hat in einem offiziellen Dokument eine «Gender-Ideologie» kritisiert, wonach Menschen ihr Geschlecht wählen oder wechseln können. In Schulen mache sich zudem beim Thema Sexualität ein «Bildungsnotstand» breit.

So heisst es in einem am Montag vorgestellten Dokument der Bildungskongregation für die katholische Lehre. Die Gender-Theorie sei eine «Ideologie, die den Unterschied (...) in der Natur eines Mannes und einer Frau leugnet und eine Gesellschaft ohne geschlechtliche Unterschiede vorsieht und somit die anthropologische Grundlage der Familie eliminiert».

Das Dokument namens «Als Mann und Frau schuf er sie» wendet sich gegen eine Tendenz, «die Unterschiede zwischen Mann und Frau auszulöschen, indem man sie als blosse historisch-kulturelle Konditionierung versteht». Die katholische Kirche und auch Papst Franziskus sprechen sich immer wieder offen gegen die Gender-Theorie aus, weil dies der traditionellen Vorstellung von Mann und Frau als Eheleuten und Eltern widerspreche.

Der Verband New Ways Ministry, der für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) in der katholischen Kirche einsteht, kritisierte das Papier umgehend als «schädliches Werkzeug». Die «Fehlinformation in dem Dokument wird dazu führen, dass Familien ihre Kinder ablehnen» und Homosexuelle sowie Transgender weiter diskriminiert würden. Das Geschlecht werde «nicht nur durch sichtbare Genitalien bestimmt», heisst es in einer Mitteilung, «sondern auch durch Genetik, Hormone und Chemie – Dinge, die bei der Geburt nicht sichtbar sind». «Der Vatikan bleibt im Mittelalter, fördert die falsche Lehre und stützt sich auf Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten.» (sda/dpa/afp)

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JP del Grano 11.06.2019 17:14
    Highlight Highlight Die konservativen Eliten der katholische Kirche (nicht die Kirche insgesamt!) nähern sich also den konservativen Kreisen des Islam an. Eine weitere Art der Ökumene also. Vielleicht klappt diese Art besser als mit den reformierten Christen?
  • Unicron 11.06.2019 12:36
    Highlight Highlight Wäre die Römische Kirche eine normale Firma (und nichts anderes ist sie eigentlich), hätte man sie schon lange zerschlagen.
    Warum erlaubt man diesem Verein alter Männer überhaupt derartigen Einfluss?
    Sie sollten sich mit ihren politischen Kommentaren lieber zurückhalten, denen sterben auch so schon die Kunden weg, besser wird es so bestimmt nicht.
    • Ale Ice 11.06.2019 14:14
      Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht. Ich bin immer noch und immer wieder entsetzt über den Einfluss dieses Vereins. Wenn doch nur absehbar wäre, dass das bald aufhört.
      Aber die machen weiter, bis die Erde wieder eine Scheibe ist und Andersdenkende wieder der Inquisition vorgeführt werden kann.
  • sgrandis 11.06.2019 12:33
    Highlight Highlight Was für eine intellektuelle Leistung festzustellen, dass der Vatikan sich auf Mythen stützt!!
  • Kramer 11.06.2019 12:16
    Highlight Highlight Wieder einmal kämpft die Kirche gegen die Wissenschaft, und wie in der Vergangenheit auch wird sie verlieren (hoffentlich dauert es nicht so lange wie bei Galileo Galilei).

    Wissenschaftlich ist klar, dass es nicht nur XX und XY gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualität#Ursachen
  • Gugguseli1963 11.06.2019 11:44
    Highlight Highlight Bravo endlich wieder eine klare Botschaft von Rom. Gender zerstört die Gesellschaft, die Familie und den einzelnen Menschen. Gender treibt den einzelnen Menschen zur Schizophrenie und zur Entwurzelung des eigenen Ichs.
    • swisskiss 11.06.2019 12:08
      Highlight Highlight Gugguseli1963: Wenn ich Deinen Kommentar lese, kann ich Deine These, dass die Genderfrage zu psychischen Problemen führt, nicht nachvollziehen.

      Nicht nur, dass psychische Probleme kaum auf die Identitätsfindung zurückzuführen sind, sondern auf mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft ( wie Dein Kommentar wunderbar aufzeigt)

      Vielleicht erkennst auch Du, was Intoleranz bei anderen anrichten kann.

    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 11.06.2019 14:34
      Highlight Highlight @gugguseli
      Wie wärs mal mit wissenschaftlichen Beweisen, welche deine These stützen würden?
      Bis dahin bleibt es einfach intolerantes Geschwafel, dass ausschließlich auf deinen eigenen Ansichten, aber nicht auf Tatsachen beruht.
    • Gugguseli1963 11.06.2019 14:55
      Highlight Highlight @swisskiss
      Sowas glauben sie nicht wirklich oder? Sehen sie das ist ihre Masche immer die gleiche. Wenn wir anderer Meinung sind und sie keine Argumente haben dann kommt der Angriff auf die Person. Intoleranz auch andere Beschuldigungen sind an der Tagesordnung oder eben auch ins Lächerliche ziehen.
      Wegen psychische Probleme fragen sie mal die Psychiater, oder schauen sie die Selbstmordrate an. Weil sie ihnen in den Kopf setzen, "ja ja mach nur so weiter alles ist gut".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chriguchris 11.06.2019 09:45
    Highlight Highlight Zitat, "In Schulen mache sich zudem beim Thema Sexualität ein «Bildungsnotstand» breit."
    Wie definiert der Vatikan dies? Welche Schulen? Welche Länder? Welches Alter?
    • Unicron 11.06.2019 12:32
      Highlight Highlight Die einzigen Schulen in welchen ein Bildungsnotstand herrscht, sind wohl solche welche ihren Lehrplan mit irgend welchen "heiligen" Schriften begründen.
    • Ale Ice 11.06.2019 16:40
      Highlight Highlight Wenn auch aus anderen nämlich genau gegensätzlichen Gründen, finde ich auch, dass bei Lehrplänen der Schulen noch manches aktualisiert werden müsste: Bei Aufklärung in Sachen sexueller Orientierung und Gendertatsachen, wonach die Menschheit eben nachweislich vielfältiger ist. Und btw. nicht ums Verrecken früher oder später seine eigene Reproduktion zum Ziel haben muss.
  • Super 11.06.2019 09:21
    Highlight Highlight Der Vatikan hat, auf Grund der Tatsache, dass er sich auf den Glauben Stützt, natürlich zu diesem Thema nichts konstruktives zu sagen.
    Als Beitrag zur Diskussion meinerseits, googelt:

    John Money
  • Jemima761 11.06.2019 08:24
    Highlight Highlight So lange solche Kräfte dagegen anstinken, werden wir Gleichberechtigung nie erreichen. Ätzend.
    • poga 11.06.2019 11:05
      Highlight Highlight Ohne Geschlechter gibt es keine Gleichberechtigung weil es es keine Geschlechter gibt die man gleich berechtigen könnte.......
    • Ale Ice 11.06.2019 22:22
      Highlight Highlight ...aber Menschen.
  • Ohmann94 11.06.2019 08:17
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich bin mit Vielem, das aus dem Vatikan kommt nicht einverstanden. Aber hier haben sie größtenteils einfach recht. Ich studiere selbst gerade Geschichte und stelle fest, dass es einfach sehr fragwürdige Ansätze und Ideen hinter den „Genderstudies“-Lehren gibt. Es verkommt mittlerweile zu einer solch abstrus extremen Ideeologie, dass jeder, der noch an das von der Biologie/Genetik aufgebaute System glaubt, als sexistisches Arschloch und Nazi bezeichnet wird. Das ist einfach gefährlich und falsch. Der Umgang mit Andersdenkenden ist schlicht untragbar und die Forderungen kindisch.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 11.06.2019 14:36
      Highlight Highlight Solche Erkenntnisse machen die Menschen nicht zu Arschlöchern.
      Arschlöcher benutzen diese Erkenntnisse um jene, die ihnen nicht passen, auszuschließen.
      Und solche abgehobenen elitären Bildungsnazis gab es zu jeder Zeit in der Geschichte der Menschheit.
  • Ale Ice 11.06.2019 08:14
    Highlight Highlight Schade.

    Schade um jedes Fünkchen Einfluss.

    Möge es nicht zu lange leiden (verbreiten), bevor es verglüht.
  • G. Schmidt 11.06.2019 07:05
    Highlight Highlight Na ja... ginge es nachdem Vatikan würden wir immer noch auf einer Scheibe leben.

    Ist so ziemlich jedem egal, was der Verein von alten konservativen Männern sich denkt
  • Erster-Offizier 11.06.2019 06:20
    Highlight Highlight Katholische Kirche:
    Gendertheorie - grosses Problem
    Missbrauch von Buben durch Priester - Wir helfen beim Vertuschen der Vergewaltigungen und beschützen die Täter vor Strafverfolgung.

    Ich möchte dieser Institution an dieser Stelle herzlich danken. Eine bessere Werbung für den Austritt aus der kath. Kirche hätten die nicht machen können.

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