International
Italien

Italienische Gemeinden verbieten Touren mit Miet-Ferraris

Deshalb verbieten gleich mehrere italienische Gemeinden Touren mit Miet-Ferraris 

26.10.2015, 16:4226.10.2015, 17:06
Mehr «International»

Für Sportwagen-Fans ist es ein Traum, dessen Erfüllung sie sich einiges kosten lassen: Einmal ein paar Runden in einem Ferrari zu drehen – und das gleich neben der Fabrik des legendären Flitzers. Doch den betroffenen Gemeinden wird der Spass zu laut.

Im norditalienischen Maranello, Sitz des Ferrari-Werks, und dem Nachbarort Fiorano bieten inzwischen ein rundes Dutzend Vermieter Touren auf einem F 430 Spider, einer Scuderia oder einer F458 Italia an.

Ein F458 Italia auf der Rennbahn
Ein F458 Italia auf der Rennbahn
Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die Gemeinde Fiorano verbietet jetzt die Ferrari-Touren zur Mittagszeit von 12.30 bis 15.00 Uhr und abends nach 19.00 Uhr, wie die Zeitung «La Repubblica» am Montag berichtete. Maranello bekräftigte ein schon bestehendes Verbot, nachdem ein Gericht eine Klage dagegen abgeschmettert hatte.

In Maranello, wo im vorigen Jahr 7255 Exemplare der exklusiven Automarke gebaut wurden, gibt es auch ein Ferrari-Museum und einen Fanshop. Unter den Ferrari-Enthusiasten, die sich an der Seite eines Fahrlehrers ans Steuer wagen, finden sich laut dem Bericht an erster Stelle US-Amerikaner, aber auch Brasilianer, Deutsche und Finnen. Die Preise für die Fahrten sind gesalzen: ab 70 Euro pro 10 Minuten für das günstigste Modell. (sda/dpa)

Die schönste Bildergalerie des Autosalons von Genf 2015

1 / 51
Die schönste Bildergalerie des Autosalons von Genf 2015
Lamborghini Aventador SV.
quelle: x00493 / arnd wiegmann
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Unterdrücker im Visier: EU beschliesst Rahmen für Russland-Sanktionen

Die Aussenminister der 27 EU-Staaten haben rund dreieinhalb Monate nach dem Tod des Kremlkritikers Alexej Nawalny einen neuen Rechtsrahmen zur Sanktionierung schwerer Menschenrechtsverletzungen in Russland beschlossen.

Zur Story