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Horror-Unfall im Südtirol: Betrunkener tötet 6 Menschen

Audi-Fahrer mit 1,97 Promille im Blut rast in Südtirol in Menschengruppe +++ Sechs Tote

Ein Auto ist im Südtirol in eine Gruppe junger deutscher Touristen gefahren. Dabei wurden sechs Menschen tödlich getroffen und elf weitere verletzt. Der 27-jährige einheimische Fahrer war offenbar betrunken. Er wurde festgenommen. Ihm droht eine lange Gefängnisstrafe.



Bei den Opfern handelt es sich nach Medienberichten um junge Menschen zwischen 20 und 25 Jahren. Die Gruppe habe nach einem Abend in einem Lokal an einem Reisebus in Luttach in der Nähe von Bruneck gestanden, als das Auto in die Gruppe gerast sei, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Sechs Personen seien in der Nacht zu Sonntag sofort gestorben, vier seien schwer, fünf mittelschwer und zwei leicht verletzt worden. Eine Frau sei mit einem Helikopter in ein Spital nach Innsbruck in Österreich geflogen worden.

Alkohol und hohes Tempo

Die Polizei geht von einem Unfall und nicht von einer absichtlichen Tat aus. Der 27 Jahre alte einheimische Fahrer eines Audi TT habe nach ersten Informationen einen sehr hohen Alkoholgehalt im Blut gehabt und sei sehr schnell unterwegs gewesen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Sonntagmorgen.

Der Fahrer des Unfallwagens habe nach einem ersten Test mehr als 1,9 Promille Alkohol im Blut gehabt, berichtete die Nachrichtenagentur DPA. Er werde auch auf Drogen untersucht. Der Mann aus Kiens sei im Spital für weitere Untersuchungen.

Dem Lenker dürfte eine Anklage wegen «Mord im Strassenverkehr» und damit bis zu zwölf Jahre Freiheitsstrafe drohen.

«Wie auf einem Schlachtfeld»

Das Auto sei gegen 1.00 Uhr nachts in die Gruppe gefahren, wie ein Polizeisprecher aus Bozen der DPA am Sonntag sagte. Die Polizei sei dabei zu ermitteln, wie das Unglück geschah. Dem Sender Rai Südtirol berichtete, das Fahrzeug sei in eine Gruppe aus 17 Menschen gerast.

160 Einsatzkräfte waren dem Bericht zufolge im Einsatz. Helmut Abfalterer von der Feuerwehr schilderte der «Tageszeitung Online» schlimme Szenen: «Es hat ausgesehen wie auf einem Schlachtfeld.»

Identifizierung ausstehend

«Das neue Jahr beginnt mit dieser schrecklichen Tragödie», sagte der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher auf einer Pressekonferenz in Luttach. «Wir sind alle geschockt.» Der Bürgermeister von Luttach, Helmut Gebhard Klammer, sprach von einer «Katastrophe», wie sie das Tal noch nie erlebt habe. «Wir sind fassungslos», sagte er und sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel war tief betroffen. «Die Nachrichten aus Südtirol sind erschütternd - ein fröhlicher Abend, der in der Katastrophe endet», erklärte Merkel in einer von Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter verbreiteten Stellungnahme. Merkel trauere mit allen, «die dort heute Nacht Kinder, Geschwister, Freunde verloren haben». Den Verletzten wünschte sie Kraft und baldige Genesung.

Die Gegend liegt in Italien an der österreichischen Grenze und ist als Ski- und Wintersportgebiet bekannt. Luttach ist ein Dorf der Gemeinde Ahrntal, das etwas mehr als tausend Einwohner hat. Es liegt in der Nähe von Bruneck. Der Ort ist bekannt bei deutschen Jugendgruppen, die zum Skifahren kommen. In dem Ort gab es nach DPA-Informationen seit längerem Klagen über Autos, die auf der Hauptstrasse rasen und über mangelnde Kontrollen. (cbe/mim/sda/dpa/apa/ansa)

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DrDeath 05.01.2020 20:56
    Highlight Highlight Das traurigste an der Sache ist, in einer Woche spricht kein Mensch mehr davon und all unsere Diskussionen hier sind vergessen und interessieren keinen mehr - bis die nächste Tragödie passiert.
  • John Henry Eden 05.01.2020 19:17
    Highlight Highlight Eine logische Folge der lokalen Gegebenheiten. In solchen Gegenden braucht man ein Auto, auch im Ausgang. Und beim Ausgehen gehört das Trinken dazu.

    Sufffahrten sind in diesen Gegenden daher normal. Tragisch, aber wahr.

    Entsprechend viel wert sind die ÖV-Nachtnetze in urbanen Gegenden.

    • DrDeath 06.01.2020 01:28
      Highlight Highlight Mit der Aussage bin ich nicht einverstanden. Dafür haben kluge Menschen den Designated Driver bzw. das Taxi erfunden. Wenn es langt, 100 Stutz für Dummsaft zu verballern, muss das Geld für das Taxi auch noch drin sein. Es gibt sogar gemeinnützige Organisationen, die fahruntüchtige Personen gratis mit dem eigenen Fahrzeug nach Hause chauffieren. Für Trunkenheitsfahrten gibt es nur in sehr wenigen speziellen Sonderfällen eine Entschuldigung.
  • Raembe 05.01.2020 17:44
    Highlight Highlight Wenn man hier einige Kommentare liest, scheint es fast schon so als wünschen sich einige hier die Steinigung für den Täter.

    Der Typ wird genug leiden auch ohne das ihr in verteufelt und ihm das Schlimmste wünscht.
    • DrDeath 05.01.2020 19:13
      Highlight Highlight Kannst du es den Menschen verdenken? Es ist eine schreckliche Tat. Ich denke in solchen Fällen auch erst an recht... drastische Strafen.

      Das ist nur natürlich. Entwicklungsgeschichtlich entspricht das der Ausstossung aus dem Rudel. Der Ausgestossene ist fortan ein Fremder und darf als Feind und Eindringling behandelt werden. Bei Menschenaffen kann man das noch heute beobachten.

      Das moderne Gerechtigkeitsverständnis "Rehabilitation vor Genugtuung" ist erst etwa 100 Jahre jung, und in der Tiefe der Psyche der Menschen noch nicht angekommen. In ca. 10000 Jahren wird sich der Rachedurst legen.
    • Mügäli 05.01.2020 19:57
      Highlight Highlight @Raembe - ich habe jetzt einige Ihrer Kommentare gelesen und kann Ihnen teilweise Zustimmen. Mord ist das sicher nicht, trotzdem sollten Sie sich auch bewusst machen, dass er durch sein unverantwortliches Verhalten viele junge Menschen getötet hat und viele Familien zerstört. Natürlich wird er diese Schuld für immer in sich tragen müssen doch dies ist nicht ‚Busse‘ genug. Jeder der betrunken fährt weiss, dass er nicht nur sich sondern auch andere Gefährdet.

      Welche Strafe hier angemessen ist, weiss ich nicht aber bei Ihren Zeilen überwiegt für mich die ‚Anteilnahme‘ mit dem Falschen ..
    • Em Den 05.01.2020 20:42
      Highlight Highlight Der Fahrer kann und wird nicht genug leiden können. Die Eltern der jungen Erwachsenen werden leiden und zwar unvorstellbar - sie werden sich vorstellen wie das Kind heiratet, selbst Kinder hat usw. Die Schwerverletzten mir ihren Angehörigen werden leiden. Alle die leicht verletzt davon gekommen sind, die Augenzeugen und die Rettungskräfte werden ein Leben lang dieses Ereignis immer wieder verdrängen. Mit einem Schlag hat er so viel Leid erzeugt und er hat dies in Kauf genommen - betrunken ins Auto und dazu noch schnell unterwegs! Eine kleine Erinnerung auf keinen Fall "via secura" zu lockern!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DuhuerePanane 05.01.2020 16:51
    Highlight Highlight Einfach nur krass :( Leute, bitte achtet mehr auf eure Umgebung. Ich weiss man hätte den Unfall so wahrscheinlich nicht verhindern können, aber achtet mehr darauf was um euch herum passiert. Wenn ein Auto so schnell unterwegs ist, bleibt der Strasse fern und macht die Ohren und Augen auf!
    • Raembe 05.01.2020 17:25
      Highlight Highlight Du weisst schon das es jenach Geschwindigkeit nichts bringt, sich umzusehen? Speziell wenn man schon auf dem Trottoir oder dem Fussgänger steht.
  • Posersalami 05.01.2020 16:21
    Highlight Highlight 12 Jahre Knast für 6 Tote Menschen? Viel zu wenig! Wieso werden Autofahrer immer mit Samthandschuhen angefasst..?
    • Raembe 05.01.2020 17:30
      Highlight Highlight Das war kein Mord sondern fahrlässige Tötung durch einen Verkehrsunfall. Da ists laut Recht wohl egal ob Du dies mit dem Auto oder ein Motorrad benutzt hast. Ausserdem nehme ich an das der Fahrer, sofern er ein Gewissen hat, genug leiden wird.

      Deine Aussage ist auch falsch, speziell bei uns in der Schweiz sind die Strafen für Vergehen mit Autos relativ hart.
    • andrew1 05.01.2020 19:25
      Highlight Highlight Relativ hart ist noch untertrieben. Die härtesten der welt wohl. Es werden auch immer wieder stimmen laut, dass hohe strafen nicht wirklich effektiv sind und es andere mittel gibt. Nur verhallen diese im strassenverkehr jeweils...
    • Posersalami 05.01.2020 21:27
      Highlight Highlight Ich finde nicht. Allerdings glaube ich auch nicht, das noch härtere Strafen eine grossartige Verhaltensänderung bewirken würde.

      Ich persönlich finde auch hohe Geldstrafen unnötig. Zumindest, wenn niemand dabei zu Schaden gekommen ist. Viel besser wäre es mMn. den Führerschein deutlich länger abzunehmen. Damit würde man alle anderen Verkehrsteilnehmer schützen und niemanden ruinieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 05.01.2020 16:20
    Highlight Highlight Es wäre schön, wenn möglichst bald alle Autos selbstständig fahren würden. Der Mensch darf nicht mehr eingreifen können.
    • Raembe 05.01.2020 17:34
      Highlight Highlight Du weisst schon was Du da schreibst oder? Was ist bei einer Fehlfunktion und dein Auto wechselt die Spur? Was wenn die Geschwindigkeit grundlos erhöt wird? Autonomes fahren ist schön und gut, aber der Mensch muss jederzeit eingreifen können und dementsprechend auch im fahrbaren Zustand sein.
    • malu 64 05.01.2020 20:00
      Highlight Highlight Es gibt immer Ausnahmen, aber daran muss man halt ein bisschen feilen. Wenn ich den heutigen Verkehr und seine Teilnehmer anschaue, muss etwas passieren.
    • Chääschueche 05.01.2020 21:47
      Highlight Highlight @Malu
      Oder das Auto springt nur an, wenn ein Alkoholtest gemacht wurde.

      Sollte eigentlich schon lange Pflicht sein.

      https://www.zeit.de/auto/2011-04/alkoholtest-fahren

      Ich fahre selbst Auto und ja es würde mich extrem Stören jedesmal einen Test zu machen....aber wenn ich sehe, das soeben wieder 6 junge Menschen durch einen Voll......... Sterben mussten nehme ich das in Kauf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naraffer 05.01.2020 14:13
    Highlight Highlight „...mangelde Kontrollen„ ist hier wohl der Kern des Problems. Die Höchststrafe bleibt ohne abschreckende Wirkung, wenn niemand erwischt wird.
  • CalibriLight 05.01.2020 14:04
    Highlight Highlight Ich habe kein Verständnis für "Saufen und Autofahren". JedeR weiss ganz genau was er oder sie damit anrichten kann.
    Das kann nicht schöngeredet werden.
  • Paddiesli 05.01.2020 13:44
    Highlight Highlight Nur 12 Jahre Haft für 6 Tote?
    • Tugium 05.01.2020 15:04
      Highlight Highlight Lebenslänglich wäre in meinen Augen angemessener
    • wilbur 05.01.2020 16:11
      Highlight Highlight damit er dann für die gesellschaft keinen nutzen mehr erbringt? ich denke mal, ein psychisch halbwegs normaler mensch wird auch so sein leben nicht mehr wirklich geniesen können...
    • Raembe 05.01.2020 17:37
      Highlight Highlight Lernt doch bitte Mord und fahrlässige Tötung zu unterscheiden. Ich finde den Unfall auch schrecklich, aber gleich lebenslänglich fordern für sowas ist falsch. Der leidet ab jetzt genug in seinem Leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 05.01.2020 13:42
    Highlight Highlight Das falsche Versprechen der grossen Freiheit hinter dem Steuer fördert Tragödien wie diese. Autofahren hat NICHTS mit Freiheit zu tun. Autofahren heisst, sich in einem System mit hoher Regulierungsdichte konform und verantwortungsvoll zu verhalten. Dazu gehört, dass man an- oder betrunken keinen Meter weit fährt.

    So lange die Autoindustrie und die mit Werbungen gefügig gemachten Medien die Lüge der grossen Freiheit hinter dem Steuer wiederholen, werden sich auch solche Tragödien wiederholen. Leider.
    • Magnum 05.01.2020 15:10
      Highlight Highlight Könnten die sechs Blitzer mir bitte sachlich erklären, was sie an meinem Kommentar stört? Je nachdem werde ich beantragen, dass diese Herrschaften zum Fahreignungstest antraben dürfen. Denn sie scheinen mir einige Grundsätze der Teilnahme am Verkehr auf öffentlichen Strassen klar nicht begriffen zu haben.
    • w'ever 05.01.2020 15:43
      Highlight Highlight @magnum
      ich bin einer dieser blitzer.
      für mich hat autofahren noch immer mit freiheit zu tun. natürlich muss ich mich wenn ich mich in ein auto (aber auch auf ein töff/velo) setze mich an die regeln halten und mir der gefahren im strassenverkehr bewusst sein, aber ich kann zu jeder zeit an jeden ort fahren den ich möchte.
      und @magnum. du kannst mir nicht sagen, dass du diese "freiheit" mit evt deinem hobby nicht geniesst.
    • Count Suduku 05.01.2020 15:45
      Highlight Highlight Autofahren hats sehr wohl etwas mit Freiheit zu tun. Nicht, dass diese ohne ihren Preis kommt versteht sich. Die Freiheit sich ohne große Anstrengung von A nach B zu gelangen, wann man will, mit welcher Musik man will und ohne Leute rund herum die man nicht will. Kann sein, dass es. in einer grösseren Stadt genug Freiheiten gibt welche ohne ein Auto zu geniessen sind. Aber auf dem Land bist du ohne Auto ziemlich ausgeliefert und isoliert. Nur weil es dir nicht passt, heisst es nicht, dass es keine Freiheit ist. Wie wagst du es andern vorzuschreiben was Freiheit ist? http://öö
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 05.01.2020 13:12
    Highlight Highlight Wäre der Fahrer zugewandert oder muslimischen Glaubens hätten wir hier wieder wochenlang Forderungen von stärkeren Grenzkontrollen etc. Handelt es sich um einen betrunkenen Idioten der sich hinters Steuer setzt und 11 Menschen überfährt, schweigen besagte Personen und Politiker lieber, obwohl dieses Problem deutlich einfacher zu lösen wäre.
    • DrDeath 05.01.2020 13:36
      Highlight Highlight Whataboutism? Really now? Ernsthaft, bei so einer Tragödie sind deine polemischen Sprüche fehl am Platze.
    • Randy Orton 05.01.2020 21:42
      Highlight Highlight @DrDeath das ist weder polemisch noch whataboutismus. Es ist entlarvend, wie hier niemand Massnahmen fordert.
    • DrDeath 06.01.2020 01:41
      Highlight Highlight Welche Massnahmen willst du da fordern? Ich für meinen Teil finde es angenehm, dass die Politiker nicht gleich wieder mit polemischen, aktionistischen Sprüchen Wähler haschen gehen. Was getan werden kann und muss müssen die Unfallermittlungen ergeben. Und der Bezug auf Herkunft und Glaube hat hier absolut keinen Platz, sondern ist nur polemisches, dummes Glutgestochere, zumal das Ganze nicht mal in der Schweiz stattgefunden hat.
  • Turicum04 05.01.2020 12:34
    Highlight Highlight Natürlich wieder so einen verd... Raserunfall! Da helfen nur Tiefstlimiten auf allen Strassen. Die Schweiz soll nun endlich einmal alle Richtlinien der Via Sicuro erfüllen. Es geht nicht nur um Unfälle, sondern auch um Lärm und Gestank.
    • Ueli_DeSchwert 05.01.2020 13:20
      Highlight Highlight Hätte eine Limite denn hier geholfen?
    • Allion88 05.01.2020 13:24
      Highlight Highlight Raserunfall? Der typ hatte 2 promill. Da helfen keine tempolimits bei solchen induvidien
    • DrDeath 05.01.2020 13:38
      Highlight Highlight Limite haben wir schon, sowohl für Geschwindigkeit als auch für Promille. Hilft nur nicht, weil strafen gibt's immer erst hinterher, und dann ist die Tragödie schon passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 05.01.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich fahre selbst Sportwagen, und es schockiert mich immer wieder wie leichtsinnig und rücksichtslos diese gefahren werden. Klar HÄTTE das auch mit einer alten Familienkutsche passieren KÖNNEN – und doch IST es wieder mal ein Roadster. Es bräuchte für Fahrzeuge ab einem gewissen Leistungsgewicht, sprich Sportwagen, Sportlimoulinen und aufwärts davon, eine extra Führerscheinklasse, die nur mit psychologischem Eignungstest zu erwerben ist.
    • Allion88 05.01.2020 13:27
      Highlight Highlight Ein TT ist aus meiner sicht kein sportwagen. Aber das tut doch hier nichts zur sache. Auch mit einem suzuki swift kann man betrunken leute umfahren.
    • poltergeist 05.01.2020 13:29
      Highlight Highlight Das wäre eine gute Idee. Dennoch verstehe ich nicht wieso man mit solchen Fahrzeugen überhaupt am Verkehr teilnehmen muss. Auf öffentlichen Strassen muss man sicher von A nach B kommen, es ist kein Ort um sich auszutoben. Eine Möglichkeit wäre auch die Fahrzeuge elektronisch zu plombieren und die Sperre erst auf einer Rennstrecke aufzuheben. Die technischen Möglichkeiten wären da.
    • DrDeath 05.01.2020 14:08
      Highlight Highlight @poltergeist: Das warum kann ich dir schon sagen: Sie sind schön, und sie machen einfach einen riesen Spass, selbst wenn man sie vernünftig fährt.

      @Allion: Das ist aber eine müssige Frage ob das ein Sportwagen ist. Ein Familienauto ist er jedenfalls auch nicht. Wollte man das tatsächlich regulieren, käme es auf ein nachvollziehbares Kriterium hinaus. Wahrscheinlich das Verhältnis von Gewicht und Drehmoment oder Leistung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karoon 05.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Der Fahrer ist bereits gestraft, bevor er von einem Richter steht: Mit seinem verschuldeten Tod dieser Menschen muss er ein Leben lang zurechtkommen. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken.
    • Randy Orton 05.01.2020 13:09
      Highlight Highlight Wer sich betrunken hinters Steuer setzt und rast hat wohl kaum ein Gewissen.
    • sterpfi 05.01.2020 14:34
      Highlight Highlight @Randy: Es ist immer einfacher, aus einem Verbrecher ein Monster zu machen, das nur schlechte Eigenschaften hat. Darum finden sich in Kommentarspalten auch immer harte Forderungen an Bestrafung, sobald es aber jemand ist, den man kennt, wird mit anderen Massstäben gemessen.
      Dass hinter jedem Mensch jemand mit positiven und negativen Seiten ist, macht das etwas komplizierter, nicht?
    • Raembe 05.01.2020 17:41
      Highlight Highlight @Randy Orton: Und was wenn psychisch krank ist und ne Depression durchmacht. Haben diese Menschen kein Gewissen? auch wenn nicht, der Mann hat einen riesigen Fehler gemacht und glaube mir, do leiden wie der willst Du nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 05.01.2020 10:41
    Highlight Highlight Jetzt europaweit einführen: jedes Auto hat zwingende Atemalkoholkontrolle, automatische Geschwindigkeitskontrolle und -einhaltung mittels GPS und KI zur Erkennung weiterer Risiken (Ablenkung, Sekundenschlaf)

    Change my mind.

    PS in Europa sterben pro Jahr 12000 Personen, die meisten wegen menschlichem Versagen im Strassenverkehr.
    • DrDeath 05.01.2020 13:03
      Highlight Highlight Das was du da vorschlägst, klingt auf den ersten Blick verlockend. Was aber wenn z.B. dein Kind im Sterben liegt und kein Telefon greifbar ist, du aber zwei Bier getrunken hast? Auf die Spitze getrieben führt das in die Situation, wo Roboter Menschen zu deren Schutz unter Hausarrest stellen. Ich befürchte, noch mehr 'Kindersicherungen' können hier nicht die Lösung sein. Dauerhaft lässt sich das Problem nur durch autonome Fahrzeuge in Verbindung zu stark erschwertem Zugang zu Lizenzen zu manuellem Fahren lösen. Die autonomen Fahrzeuge gibt's übrigens schon. Nennen sich 'Taxi'.
    • ast1 05.01.2020 15:20
      Highlight Highlight @DrDeath In einem medizinischen Notfall immer via Ambulanz/Rega, da du unter diesem Stress unter keinem Fall fahren kannst/sollst. Ausserdem kann so die medizinische Versorgung schon auf dem Weg beginnen.

      Trotzdem denke ich, dass eine solche Überwachung/Bevormundung nicht Teil einer Gesellschaft ist in der ich leben möchte.
    • DrDeath 05.01.2020 15:25
      Highlight Highlight @ast und wenn du, wie in meinem Szenario, die Rega/Ambulanz nicht kontaktieren kannst, aber ein Ahto hast? Unwahrscheinlich? ICH war einmal in der Situation. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt und bin mega vorsichtig gefahren, aber der Typ musste in die Klinik. Das war noch bevor jeder ein Handy hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Germaid Möller 05.01.2020 10:38
    Highlight Highlight Alkohol am Steuer - Ungeheuer!

    Grausam so etwas zu lesen, da muss man selbst gleich ein Trinken. Das war früher anderst!!!

    Mein Beileid für die Opfer und deren Angehörigen.
    • AdiB 05.01.2020 12:45
      Highlight Highlight Ne war es nicht. Unfälle durch trunkenheit am steuer gehen zurück. Früher hast du es wahrscheinlich nicht so mitbekommen. Doch fuhren früher nicht nur mehr leute betrunken sondern noch schnell dazu. In lündlichen gebieten gabs praktisch keine kontrollen.
    • EvilBetty 05.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Was genau war früher anders?
    • sikki_nix 05.01.2020 13:04
      Highlight Highlight früher wars tatsächlich anders; Besoffen Auto zu fahren galt noch als Kavaliersdelikt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 05.01.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich hoffe dass bald nur noch Autos mit einer Wegfahrsperre zugelassen werden. Wenn das Auto merkt dass man Alkohol im Blut hat, startet der Motor nicht.
    • EvilBetty 05.01.2020 12:49
      Highlight Highlight Und wie merkt das Auto dass wirklich der Fahrer pustet?
    • Omniszienz 05.01.2020 13:26
      Highlight Highlight wäre technisch auch kein problem zb kamera die gleichzeitig die iris scannt.
    • Erklärbart. 05.01.2020 13:32
      Highlight Highlight Also wenn einer für einen Besoffenen pustet und diesen dann ans Steuer lässt, ist dem eh nicht mehr zu helfen. 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 05.01.2020 09:13
    Highlight Highlight Wer trinkt fährt nicht - sollte eigentlich Jede/r wissen!

    Tragisch das so junge Menschen ihr Leben verlieren mussten, mein Beileid den Angehörigen ...
    • Magnum44 05.01.2020 09:30
      Highlight Highlight Doch, in Österreich und der Schweiz gehört dies offenbar zur Kultur, schliesslich kennen beide Länder Grenzen über 0.1 Promille. Wirklich dramatisch (Unfall einmal ausgeklammert) wird es in der Schweiz ja sogar erst ab 0.8 Promille.
    • Resche G 05.01.2020 12:52
      Highlight Highlight Wär mit 2/mil rumfährt ist es wohl egal ob der Grenzwert bei 0.1 oder 0.5 ist. Dem Skitourenfahrer welcher nach einer schönen Tour gerne noch ein Bier mit seinen Freunden trinkt jedoch nicht
    • Toerpe Zwerg 05.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Wer 2 Promille hat weiss wohl gar nichts mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 05.01.2020 09:04
    Highlight Highlight Wenn heute jemand den Alkohol erfinden würde, wäre verboten wie andere harte Drogen. Aber nein man kann an jeder Ecke das Zeug kaufen und konsumieren... Und dann noch Autofahren....
    • Heinzbond 05.01.2020 20:41
      Highlight Highlight Nun verbieten vielleicht nicht, aber auch mal richtig bestrafen. Und keine strafmilderung wegen eben Alkoholkonsum...
  • Füürtüfäli 05.01.2020 08:58
    Highlight Highlight Unfassbar tragisch. :( Noch immer wird Trunkenheit am Steuer viel zu mild als Kavaliersdelikt behandelt, dabei ist man alkoholisiert ein potentieller Killer.
    Die Angehörigen, die auf diese schreckliche Weise ihre Liebsten verlieren, haben hingegen alle die Höchststrafe ausgefasst. Ihnen gilt mein Beileid.
  • Coffeetime 05.01.2020 08:43
    Highlight Highlight Was hat der letzte Kommentar zu einer Lawine mit einem tragischen Autounfall zu tun? Beide Orte liegen ca. 150 km Autofahrt auseinander. Das wäre wie zu sagen, dass im Wallis eine Lawine gab und übrigens in Zürich ein Autounfall...

    Beide Ereignisse in Südtirol sind aber sehr tragisch. In Gedanken an die Hinterbliebenen und voller Respekt, wie schnell das Leben enden kann.
    • Coffeetime 05.01.2020 10:20
      Highlight Highlight OK, der Artikel wurde aktualisiert 👍🏻

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