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«Stop Invasione»: So wirbt Tony Iwobi auf seiner Facebook-Seite. bild: facebook

Das ist der erste farbige Senator Italiens – und er gehört der Lega an



Italiens erster farbiger Senator gehört der ausländerfeindlichen Lega, der Wahlsiegerin der Parlamentswahlen am Sonntag, an. Der 62-jährige Toni Iwobi, seit Jahren Aktivist der Lega und Verantwortlicher für die Migrationspolitik der Partei, war in einem Wahlkreis in der Lombardei angetreten.

Der Informatik-Unternehmer nigerianischer Abstammung lebt in der lombardischen Provinz Bergamo. «Nach 25 Jahren Einsatz in der grossen Lega-Familie beginnt ein neues Abenteuer. Ich danke Parteichef Matteo Salvini, der aus der Lega die stärkste Mitte-Rechts-Kraft Italiens gemacht hat», schrieb Iwobi auf Facebook.

Italien hatte bereits eine farbige Ministerin, Cecile Kyenge. Die aus der so genannten Demokratischen Republik Kongo (Kongo-Kinshasa) stammende Augenärztin war zwischen April 2013 und Januar 2014 als Integrationsministerin im Amt. Die Politikerin des sozialdemokratischen Partito Democratico war während ihrer Amtszeit als Ministerin wiederholt Zielscheibe rassistischer Angriffe. (sda/apa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • reich&schön 09.03.2018 08:21
    Highlight Highlight Es hat doch nichts mit Rassismus zu tun, wenn man gegen die illegale Unterschichtenmigration kämpft.
  • seventhinkingsteps 06.03.2018 20:03
    Highlight Highlight Alice Weidel ist auch lesbisch und zieht 2 adoptierte Kinder mit einer Partnerin auf, die sonst Filme über linke Frauenbewegungen produziert, wohnt nicht in der schönen deutschen Heimat sondern in Biel und zahlt dort auch ihre Steuern.

    Trotzdem ist sie das meistgenutzte Gegenargument wenn jemand auf den offensichtlichen Sexismus der AfD aufmerksam macht.
  • Petoman 06.03.2018 19:03
    Highlight Highlight Die grösste Rassisten bei uns imKaff waren immer die Italo-Secondos. Schon schräg irgendwie... 🤔
  • Juliet Bravo 06.03.2018 18:29
    Highlight Highlight Wie so oft bei rechtpopulistschen Parteien: wenn sie Unternemer sind, können sie den „Vorzeigeschwarzen“ spielen und dienen dazu, die tatsächlich rassistischen Ideen der Partei etwas zu vernebeln.
    • Domino 06.03.2018 22:31
      Highlight Highlight Dein Kommentar zeigt eher das du in solchen rassistischen Schemen denkst & Menschen auf die Hautfarbe reduzierst.
      Migranten die selbst überlebensfähig sind und sich in die Gesellschaft integrieren war & ist nie ein Problem für „Rechte“ und dabei ist die Hautfarbe egal.
      Die Linie ist eher bei sich nicht integrieren, Sozialleistungen beziehen, aktiv Paralellgesellschaften fördern, Kriminalität, Bildung ablehnen und vertreten von radikalen Idiologien wie dem Islam zu suchen.
      Und ja, ich bin eher „Rechts“, aber kein bisschen Hautfarbenrassistisch.
      Und ja, ich hätte gerne nur „Vorzeigeschwarze“.
    • ChiliForever 07.03.2018 08:25
      Highlight Highlight Für Rechte steht an erster Stelle immer etwas wie Rasse, Hautfarbe oder Religion.
      Höcke, Gauland und Co. beispielsweise haben per se etwas Muslime.
      Sonst würden sie abwägen und unterscheiden. Tun sie aber nicht. Für die gibt es nur Vorurteile ohne Einschränkung.
    • Domino 07.03.2018 11:11
      Highlight Highlight Die politische Rechte geht von der Verschiedenheit von Menschen und Kulturen aus. Diese Ungleichheit ist unausweichlich, natürlich und wünschenswert. Es wird eine Vielfalt von Kulturen gewünscht, einfach räumlich getrennt.
      Das heisst so viel wie: wenn ich nach Irland fahre möchte ich irische Kultur erleben, in Indien indische, in Italien italienische und in Brasilien brasilianische. Dies hat nur in einer radikalen Form etwas mit Rassismus zu tun.
      Die politische Linke geht von der Gleichheit aller Menschen aus. Möchte überall Multikulti. In der extremen Form ist dies auch Rassistisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 06.03.2018 18:10
    Highlight Highlight Und was sagt das jetzt?
    In Deutschland gibt es mit Akif Pirincci einen Deutsch-Türken der in seinem rechten Hetzen so weit nach außen gedriftet ist, daß sich selbst der schon unerträgliche Lutz Bachmann dafür entschuldigt hat ...
    Sich als Zuwanderer im Nationalismus rechter Parteien seiner neuen neuen Heimat zu beweihräuchern ist kein Qualitätsmerkmal ebenjener rechten Parteien...

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