International
Gesundheit

Erneut Vogelgrippeausbruch auf Hühnerfarm in Japan

Legehennen in einem einem Huehnerstall, am Donnerstag, 9. Dezember 2021 in Wegenstetten. Nach Ausbruch einer hochansteckenden Variante der Vogelgrippe (Aviaeren Influenza) in Huentwangen, fuehren die  ...
Der Ausbruch auf einer Hühnerfarm in der nördlichen Region Iwate ist der 19. Ausbruch der Vogelgrippe in Japan in dieser Saison.Bild: keystone

Erneut Vogelgrippeausbruch auf Hühnerfarm in Japan – 50'000 Hühner werden getötet

05.01.2025, 14:0805.01.2025, 15:20

In Japan haben die Behörden infolge eines Ausbruchs der Vogelgrippe am Sonntag mit der Keulung von rund 50'000 Hühnern begonnen. Der Ausbruch auf einer Hühnerfarm in der nördlichen Region Iwate ist der 19. Ausbruch der Vogelgrippe in Japan in dieser Saison.

Der Betrieb habe zunehmend tote Tiere bemerkt, als Todesursache sei die Vogelgrippe festgestellt worden, erklärte das Landwirtschaftsministerium. Die Regionalregierung von Iwate verkündete daraufhin die Tötung von 50'000 Hühnern. Ausserdem dürfen 170'000 Vögel auf zwei nahegelegenen Farmen von dort nicht mehr wegtransportiert werden.

Insgesamt müssen rund 3,8 Millionen Vögel in einem Radius von zehn Kilometern um den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb vorerst in dieser Zone bleiben.

Am Donnerstag war das Vogelgrippevirus bereits auf einer anderen Farm in Iwate sowie in einem Betrieb in der zentralen Region Aichi festgestellt worden. Auf der Farm in Iwate wurde daraufhin mit der Keulung von 120'000 Vögeln begonnen, in Aichi mit 147'000 Vögeln.

Am 29. Dezember war ein Vogelgrippeausbruch auf einer Hühnerfarm in der östlichen Region Ibaraki registriert worden, was dort zur Keulung von mehr als einer Million Vögeln führte. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Weil «Hondius» doch auf Teneriffa anlegte: Gelangten infizierte Mäuse an Land?
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius»: Nun gibt es auch in Spanien eine Infektion. Zudem wächst auf Teneriffa die Sorge vor infizierten Nagern.
Kurz nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs «Hondius» ist ein spanischer Passagier positiv auf das Hantavirus getestet worden. Der Passagier sei nach dem positiven Testergebnis in ein Krankenhaus eingeliefert worden, zeige jedoch bislang keine Krankheitssymptome, gab das Gesundheitsministerium in Madrid am Montagabend bekannt. Zuvor waren alle verbliebenen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffes auf Teneriffa evakuiert worden.
Zur Story