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Dass eine unterstützende Ansprache für Bernie Sanders gehalten wurde, war in den Regeln des Parteitages vorgeschrieben: Alexandria Ocasio-Cortez.
Dass eine unterstützende Ansprache für Bernie Sanders gehalten wurde, war in den Regeln des Parteitages vorgeschrieben: Alexandria Ocasio-Cortez.
bild: screenshot youtube

Tanzte AOC aus der Reihe? Diese 5 Szenen der #DemConvention gaben zu Reden

19.08.2020, 07:4619.08.2020, 13:37

In der Nacht auf heute Montag haben die US-Demokraten Joe Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei nominiert. Wie zu erwarten lief auch dieser Tag nicht gänzlich ohne Nebengeräusche ab.

Tanzte AOC aus der Reihe?

Nein, um es vorneweg zu nehmen.

Alexandria Ocasio-Cortez, kurz AOC, sorgte in den sozialen Medien für mächtig Wirbel, unterstützte die Demokratin doch tatsächlich einen anderen Kandidaten als Joe Biden.

Es ist jedoch die gängige Praxis und sogar in den offiziellen Konventionen-Regeln vermerkt, dass jeder Kandidat, welcher eine gewisse Anzahl an Delegiertenstimmen erhalten hatte, eine Nominierungsansprache erhält.

Bernie Sanders hatte zum Zeitpunkt seines Ausscheidens 1073 Delegiertenstimmen verdient. Ocasio-Cortez wurde dann angefragt, ob sie die Rede für Sanders halten würde.

Sanders erhielt dann prompt knapp einen Viertel der Delegiertenstimmen. Ein Signal des progressiven Flügels an Biden.

Jill oder Joe?

«Yanny »oder «Laurel», wer erinnert sich?

Nun, ganz so extrem ist es dann doch nicht. Aber für Biden-Gegner ist es wieder einmal gefundenes Fressen. Nach der Rede seiner Frau Jill übernahm Joe – und stellte sich vor als Jill Biden's Ehemann. Oder etwa doch nicht? Entscheide selbst und stimme ab.

Jill oder Joe: Was hörst du?

Sally Yates schiesst gegen Trump

«Trump treats our country like it's his family business.»
Sally Yates

Die frühere Generalstaatsanwältin Sally Yates kritisierte Präsident Trump heftig und sprach sich für Biden aus. Yates wurde als Generalstaatsanwältin entlassen, wenige Tage nachdem Trump das Ruder übernommen hatte. Dies, weil sie das Justizdepartement dazu aufgerufen hatte, Trumps Einreisestopp nicht in Kraft zu setzen.

Die frühere US-Generalstaatsanwältin Sally Yates.
Die frühere US-Generalstaatsanwältin Sally Yates.
Bild: keystone
«There are countless stories of Joe Biden reaching out to someone in their moment of need. This is our country’s moment of need.»
Sally Yates

Es gäbe zahlreiche Geschichten über Joe Biden, als er Menschen in Not geholfen hatte. Jetzt brauche ihn die ganze Nation, meine Yates.

Bill Clinton vergleicht Trump und Biden

Der frühere US-Präsident Bill Clinton nutzte die Gunst der Stunde, um zu zeigen, dass er immer noch in die Partei passt. Er pickte Momente aus Trumps Präsidentschaft heraus und zeigte auf, wie «family-first» Biden reagiert hätte. Die wichtigsten Punkte:

  • Biden könne ein besseres Amerika für Familien kreieren, für Menschen mit Behinderungen und für Menschen, welche sich bezahlten Krankheitsurlaub wünschen.
  • Trump sei ein guter Präsident für Leute, die jemanden wollen, der TV schaue und sich über andere Menschen auf Twitter lustig mache.
  • Die Covid-19-Pandemie habe das Land zu hart getroffen. Die Reaktionen der Trump-Administration hätten nicht geholfen, die Krise zu bewältigen.

Colin Powell spricht sich für Biden aus

Der Republikaner und frühere Aussenminister Colin Powell sagte, Amerika brauche wieder einen Oberbefehlshaber, der sich um seine Armee kümmere, als wäre es seine Familie.

«Ich unterstütze Joe Biden, weil er vom ersten Tag an Amerikas Autorität wiederherstellen wird.»
Colin Powell
Powell bei seiner Ansprache am zweiten Tag der Demokraten-Konvention.
Powell bei seiner Ansprache am zweiten Tag der Demokraten-Konvention.
Bild: keystone

(bal)

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quelle: ap/ap / evan vucci
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