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Demokraten-Wähler wollen nicht, dass Biden nochmal antritt

27.07.2022, 06:57
Joe Biden
Joe BidenBild: keystone

US-Präsident Joe Biden verliert unter den Anhängern seiner Partei Unterstützung für eine erneute Kandidatur bei den Wahlen 2024. Einer Umfrage im Auftrag des Senders CNN zufolge sind 75 Prozent der befragten Wähler der Demokraten der Auffassung, dass jemand anderes als Biden als Präsidentschaftskandidat für die Partei ins Rennen gehen sollte.

Im Winter sah das nur gut die Hälfte der Befragten so. Die Ergebnisse der Umfrage wurden am Dienstag (Ortszeit) veröffentlicht.

Auch Bidens Vorgänger Donald Trump schneidet bei den Wählern seiner Partei nicht sonderlich gut ab. Hier sprechen sich 55 Prozent der Befragten für einen anderen Präsidentschaftskandidaten als Trump aus. Im Februar lag der Wert noch bei 49 Prozent.

Trump deutet eine mögliche Kandidatur immer wieder an, offiziell hat sich der 76-Jährige dazu aber bisher nicht erklärt. Der 79-jährige Biden wiederum betont immer wieder, noch einmal antreten zu wollen - sollte es seine Gesundheit zulassen.

Eine grosse Mehrheit aller Befragten (79 Prozent) ist der Ansicht, dass Trumps Versuche, sich nach der verlorenen Wahl 2020 an der Macht zu halten, illegal oder zumindest unethisch waren. 61 Prozent sind überzeugt, dass Trump rund um die Kapitol-Attacke am 6. Januar zu politischer Gewalt ermuntert hat.

Mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent) gaben an, dass Trump damals mehr hätte tun können, um die Gewalt zu stoppen. An der repräsentativen Umfrage des Instituts SSRS nahmen 1002 Menschen zwischen dem 22. und 24. Juli teil. (aeg/sda/dpa)

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Die Amtseinführung von Joe Biden

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Die Amtseinführung von Joe Biden
quelle: keystone / saul loeb
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Bidens Rede zum Amoklauf

Video: youtube

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73 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pat da Rat
27.07.2022 07:19registriert Mai 2022
Ok, dann wäre es an der Zeit, dass die Dems endlich anfangen einen richtigen und auch breit wählbaren Nachfolger aufzubauen. Einen Kandidaten, der auch ausserhalb der eigenen demokratischen Core-Wählerschaft nicht sofort auf Ablehnung stösst, weil man sich bei der Kandidatenauswahl mal wieder auf irgendwelche Symbol- und Identitätspolitik konzentriert, und wieder Ideologie und Dogma über die Realitäten und Bedürfnisse der Wählerschaft stellt. Es gelingt den Dems selten aus dieser Spirale auszubrechen und es endet fast immer damit, dass sich die Dem. Kandidaten gegenseitig "zerfleischen".
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Romani ite domum
27.07.2022 07:29registriert April 2022
Eigentlich sollte man wie für normale Berufe ein Rentenalter für Politiker einführen. Mit Mitte Ende 70 nochmals für ein solches Amt antreten ist fragwürdig.
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J.B.R
27.07.2022 07:16registriert September 2020
No country for old man ... Die Reps haben Alternativen am Start. Wie sieht es bei den Dems aus? Harris ist im Hintergrund verschwunden, und ansonsten?
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