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Joe Biden

Mit diesen Massnahmen wollen G7-Länder den Klimawandel bekämpfen

Mit diesen «konkreten Massnahmen» wollen G7-Länder den Klimawandel bekämpfen

12.06.2021, 21:4812.06.2021, 21:48

Die Gruppe sieben wichtiger Industriestaaten hat sich nach Angaben der US-Regierung auf «konkrete Massnahmen» im Kampf gegen den Klimawandel geeinigt. Das Weisse Haus teilte am Samstag mit, die Staats- und Regierungschefs würden sich bei ihrem G7-Gipfel im südenglischen Cornwall unter anderem zu Schritten verpflichten, um die staatliche Förderung fossiler Energieträger wie Kohle einzuschränken. Die USA, Deutschland, Grossbritannien und Kanada wollten Entwicklungsländern zudem bis zu zwei Milliarden Dollar bereitstellen, um deren Ausstieg aus der Kohle zu beschleunigen.

Britain's Prime Minister Boris Johnson, left, and US President Joe Biden during the G7 summit in Cornwall, England, Saturday June 12, 2021. (Leon Neal/Pool via AP)
Boris Johnson und Joe Biden: Milliarden für den Klimaschutz.Bild: keystone

Weiter hiess es in der US-Mitteilung, die G7-Gruppe würde ihre Klimaziele so abstimmen, dass das im Pariser Klimaabkommen festgehaltene Ziel, die Erderwärmung auf 1.5 Grad zu begrenzen, «in Reichweite» bleibe. Klimaschutz gehört zu den zentralen Zielen von US-Präsident Joe Biden, für den es der erste G7-Gipfel seit seiner Amtsübernahme ist.

G7-Gastgeber Grossbritannien will die Konferenz nutzen, um die sieben führenden westlichen Wirtschaftsmächte auf ehrgeizige Klimaziele einzuschwören, die dann bei der UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow im November auf globaler Ebene vereinbart werden sollen. Zu den G7-Staaten gehören neben Grossbritannien und den USA auch Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Auch EU-Vertreter nehmen an dem Treffen in Cornwall teil. (sda/dpa)

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