DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Pariser Gericht verhängt lebenslange Haft für Völkermord in Ruanda



Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Völkermord in Ruanda sind zwei frühere Bürgermeister wegen eines Massakers in einer Kirche zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Ein Gericht in Paris sprach die beiden Angeklagten am Mittwoch schuldig aufgrund von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord an Angehörigen der Tutsi-Minderheit in Kabarondo im Osten des Landes.

Ruanda – 20 Jahre Genozid

1 / 8
Ruanda - 20 Jahre Genozid
quelle: ap / karsten thielker
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Angeklagten hatten die Vorwürfe bestritten. Im ostafrikanischen Ruanda hatten sich 1994 Spannungen zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi in einer Orgie der Gewalt entladen. Rund 800'000 Menschen – meist Tutsi, aber auch gemässigte Hutu – wurden von Hutu-Milizen ermordet.

Der Prozess war das zweite französische Verfahren gegen Verantwortliche des Völkermords. Zuvor war ein früherer Geheimdienstler ebenfalls mit einer langen Haftstrafe belegt worden. Auch in Deutschland befasste sich die Justiz bereits mit dem Genozid in Ruanda: In Frankfurt wurde im Dezember ein früherer Bürgermeister als Mittäter verurteilt. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Frau aus Mali hat Neunlinge zur Welt gebracht

Eine Frau aus Mali hat am Dienstag neun Babys geboren, zwei mehr als die Ärzte bei Ultraschalluntersuchungen in ihrem Mutterleib entdeckt hatten.

Die 25-jährige Halima Cisse war zur besseren medizinischen Betreuung nach Marokko geflogen worden, wo sie die fünf Mädchen und vier Buben mittels Kaiserschnitt zur Welt brachte. Zum Gesundheitszustand der Babys sagte Malis Gesundheitsministerin Fanta Siby: «Allen Neugeborenen und der Mutter geht es gut.»

Neunlinge sind extrem selten. In vielen Fällen …

Artikel lesen
Link zum Artikel