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fermont fotografie baby bilder

Die Kindslage als Sujet für eine Foto-Serie.
Bild: fermont fotografie

Wie passt ein Baby in den Bauch der Mutter? Eine Fotografin ist dieser Frage nachgegangen – das Ergebnis ist wundervoll 



Marry Fermont aus Holland ist Fotografin, ihr Spezialgebiet ist die Geburtsfotografie. Das heisst, sie macht Aufnahmen von schwangeren Frauen, vom Geburtsakt selbst und von den ersten Momenten nach der Geburt. Als sie eines Tage sah, wie eine Hebamme einem Elternpaar demonstrierte, in welcher Position das Baby im Mutterleib gelegen war, drückte Fermont spontan auf den Auslöser.

Das Ergebnis rührte die Eltern so sehr, dass Fermont die Idee mit in ihr Repertoire aufgenommen hat. Seitdem bittet sie bei ihren Shootings die Hebamme also jeweils, die Kindslage im Bauch der Mutter zu simulieren.

«Jedes Mal, wenn ich bei einer Geburt dabei bin, kann ich nicht glauben, dass das Baby gerade aus einer Frau heraus gekommen ist», zitiert die Huffington Post die Fotografin. Mit ihren Fotos will die junge Frau dieses faszinierende Phänomen festhalten.

Wenn die frischgebackenen Väter sich trauen, dürfen auch sie die Aufgabe übernehmen. Doch das klappt nicht immer: «Viele Papis haben Angst, das Baby so zu halten», erzählt Fermont im Gespräch mit watson.

Seit die 35-jährige Fotografin mit dieser Art von Fotos angefangen hat, ist eine Menge Zeit vergangen.

Genau 99 Babys hat sie in der Fötusstellung fotografiert.

Nummer 100 sollte dann ein ganz besonderes Bild werden. Nämlich das ihrer eigenen Tochter: Am 6. Juli 2015 ist die kleine Liv zur Welt gekommen. «Weil ich einen Kaiserschnitt machen lassen musste, konnte ich das Foto leider nicht selbst knipsen», erzählt Fermont. 

Doch weil sie in ihren Workshops auch immer dieses spezielle Sujet thematisiert, konnte eine ihrer Kolleginnen einspringen. «Ich wollte unbedingt, dass mein Freund unser Baby für ein solches Foto in der entsprechenden Position hält», so die Fotografin.

Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Denn ihr Freund hat sich getraut. Das sind Denny und Töchterchen Liv, drei Stunden nach der Geburt:

«Nachdem ich diese Art von Fotos so oft gemacht habe, ist es etwas ganz Besonderes, eines von meiner eigenen Tochter und der Liebe meines Lebens zu haben», erzählt die glückliche Mutter. (viw)

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